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Personalsuche, Weiterentwicklung: Wo KI Betriebe voranbringen wird

Von OÖN, 15. März 2024, 15:40 Uhr
Personalsuche, Weiterentwicklung: Wo KI Betriebe voranbringen wird
Carina Palfrader-Fraz (p Bild: privat

WIEN. Umfrage: 20 Prozent der Vollzeitstellen könnten eingespart werden

Die Hoffnungen von Geschäftsführern und Personalverantwortlichen in Bezug auf das Effizienzpotenzial künstlicher Intelligenz (KI) ist groß, wie aus einer internationalen Umfrage der Managementberatung Horvath unter 175 Führungskräften hervorgeht: 60 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz rechnen damit, dass sich in den kommenden sechs Jahren dank KI mehr als 20 Prozent ihrer Vollzeitstellen einsparen lassen. In den USA sind es 48 Prozent. Am größten schätzen das Einsparungspotenzial Führungskräfte aus Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeitenden ein.

Laut Horvath-HR-Expertin Carina Palfrader-Fraz kommt bei der KI-Revolution dem Personalbereich eine entscheidende Rolle zu: Das gesamte Unternehmen müsse rechtzeitig dazu befähigt sein, KI effizient einzusetzen. Dafür brauche es die Rekrutierung von Spezialisten, interne Trainings und die Anpassung von Zielprofilen von Führungskräften und Mitarbeitenden. Automatisierungspotenziale bestünden vor allem im Bereich Personalsuche: Die KI könne beispielsweise eine erste Auswahl der Bewerber treffen. Chatbots beantworten Fragen von Interessierten und koordinieren Termine.

Auch bei der Personalentwicklung lässt sich Zeit einsparen, etwa wenn die KI auf Basis von Profilen, Karrierezielen und Leistung Vorschläge an das Führungsteam weitergibt. So könnten auch Wissenslücken aufgespürt werden. Voraussetzung sei eine solide und digital verfügbare Informationsbasis. "Eine schlechte Datengrundlage zieht verzerrte, möglicherweise diskriminierende KI-Leistung nach sich", sagt Palfrader-Fraz.

Der Mensch bleibt wichtig

Trotz aller digitalen Möglichkeiten würden menschliche Fähigkeiten wichtig bleiben: Einerseits ließen sich soziale Kompetenz, effektive Kommunikation und Kooperationsfähigkeit durch KI nicht ersetzen. Andererseits bleibe die menschliche Fähigkeit, Entscheidungen zu kontextualisieren und Dinge miteinander in Beziehung zu setzen, unerreicht.

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1  Kommentar
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Kukilein (276 Kommentare)
am 19.03.2024 19:22

Insbesondere Führungskrafte lassen sichnin Zukunft einsparen! 😂

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