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HR-Lounge

Firmen und Feuerwehren profitieren voneinander

01. Oktober 2022 00:04 Uhr

 Firmen und Feuerwehren profitieren voneinander
HR-Lounge-Gründer und Präsident Josef Buttinger, Sigrid Brandstätter aus dem OÖN-Wirtschaftsressort, Feuerwehrpräsident Robert Mayer, die Personalchefs Katrin Bointner von Resch&Frisch sowie Christian Nörpel von Teufelberger (alle v. li. n. re.)

Oberösterreichische Personalchefs waren beim Landesfeuerwehrkommando zu Gast.

Unsere Lehrlinge, die bei einer Feuerwehr sind, sind die besten." Die Aussage eines Personalchefs belegt, welchen Stellenwert die Jugendausbildung in den freiwilligen Feuerwehren im Land haben: Ihre Mitglieder sind auch in der Arbeitswelt gefragt. Rund 90.000 Mitglieder in 880 Feuerwehren zählt der oberösterreichische Landesfeuerwehrverband (LFV), berichtet Feuerwehr-Präsident Robert Mayer. Damit sei jeder 16. Oberösterreicher zwischen acht und 100 bei der Feuerwehr.

Mayer weist aber auch darauf hin, dass Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr auch verständnisvolle Chefs bräuchten, die akzeptierten, dass sie zu einem Einsatz weg dürfen. Die Personalchefin Sonja Sachsenhofer ergänzt: Arbeitgeber könnten sich als "feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber" quasi zertifizieren lassen – um damit wiederum bei Feuerwehrlern besonders attraktiv zu sein.

 Firmen und Feuerwehren profitieren voneinander
In der Warnzentrale: Roxana Leitner (Kreisel Electric) Laetitia Asamer (Kellner & Kunz), Andreas Pusch (Mark) Eva Manzenreiter (Rotes Kreuz OÖ)
 Firmen und Feuerwehren profitieren voneinander
Marcel Thurnhofer (Alpine Metal Tech), Carina Ratzenböck (Reform Werke), Marion Strasser (Dr. Franz Feuerstein), Ernst Weidenholzer (Rico Elastomere)
 Firmen und Feuerwehren profitieren voneinander
Vor dem Rüstfahrzeug: Michael Hintenaus (Hypo OÖ), Andrea Seyringer (Gebrüder Woerle), Sonja Sachsenhofer (Feuerwehrverband), Andreas Hasiweder (Ordensklinikum Linz)

Fast 50 Personalchefs der HR-Lounge sind diese Woche der Einladung des Landesfeuerwehrverbandes gefolgt, haben sich die Einsatzfahrzeuge erklären lassen und durften einen Blick in die gut gesicherte Landeswarnzentrale werfen.

In der Zentrale in Linz arbeiten 110 Mitarbeiter – und anders als andere Arbeitgeber braucht sich der LFV keine Personalsorgen zu machen, obwohl der Auswahlprozess streng und aufwendig sei, wie Sachsenhofer betont. (sib)

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