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Wird am 8. Dezember gestreikt? Ringen um Abschluss im Handels-KV

Von nachrichten.at/apa, 07. Dezember 2023, 07:00 Uhr
Handel: Ohne KV-Einigung drohen auch am Feiertag Streiks
Rund 40 Prozent der Geschäfte bleiben am Feiertag geschlossen. (APA/dpa) Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

WIEN. Die KV-Verhandlungen im Handel sind am Donnerstagvormittag in die fünfte Runde gestartet.

Ohne Einigung will die Gewerkschaft Warnstreiks und Proteste am morgigen Marienfeiertag bzw. am darauffolgenden zweiten Weihnachtseinkaufssamstag fortsetzen. Welche Aktionen folgen könnten, lässt sie vorerst offen. Dafür bekräftigten die Arbeitnehmervertreterinnen vor der neuen Verhandlung gegenüber der APA, dass sie sich eine "soziale Staffelung" im Abschluss vorstellen könnten.

Dem Handel steht mit dem verkaufsoffenen Marienfeiertag und dem zweiten Einkaufssamstag im Advent ein potenziell besonders umsatzträchtiges, verlängertes Einkaufswochenende bevor. Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten oder Aktionen im öffentlichen Raum könnten das Shoppingvergnügen und damit die erhofften Einnahmen schmälern.

Beim Handels-KV geht es um die Gehälter von 430.000 Angestellten und Lehrlingen. Es ist der zweitgrößte Kollektivvertrag in Österreich. In vier Runden schafften die Sozialpartner bisher keinen Gehaltsabschluss für 2024. Die Gewerkschaft pocht auf ein Plus von zumindest der Höhe der Jahresinflation. Das wären 9,2 Prozent. Die Arbeitgeber boten zuletzt 6 Prozent sowie eine einmalige Prämie von 1.000 Euro.

  • Video: Handels-KV: Verhandlungen gehen weiter

 

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8  Kommentare
8  Kommentare
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analysis (3.397 Kommentare)
am 07.12.2023 13:57

donmart,
danke für die klassenkämpferische Sichtweise der WKO!
Der Versandhandel in einigen Branchen hat ganz andere Ursachen und basiert auf kapitalistischer Ausbeutung von Arbeitern und Scheinselbstständigen, gestützt von EU-Dogmen wie
"Freiheit von Warenverkehr und Dienstleistung" zulasten der EU-Bevölkerung und forciert von einer vermögenden Lobby mit immens viel Vertretern, auch in Brüssel aber auch in der WKO !

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DonMartin (7.196 Kommentare)
am 07.12.2023 12:20

Die Gewerkschaft kämpft wieder einmal gegen die Wirtschaft.
Der Onlinehandel freut sich und profitiert größtenteils im Ausland.
Nur ein paar Logistiker profitieren, und diese sind meist Konzerne.

So weit denken die Klassenkämpfer wohl nicht.

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2good4U (17.132 Kommentare)
am 07.12.2023 12:39

Das ist zwar alles schön und gut, aber was hilft dass jemandem der ohnehin in einer Niedriglohnbranche arbeitet und dann nicht mal die Inflation abgegolten bekommt?!

Alle haben bisher mit 8,x-9,x% abgeschlossen, nur im Handel geht es angeblich wieder nicht.

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docholliday (7.806 Kommentare)
am 07.12.2023 10:15

Dreht's denn Handel am 8. Dezember zu und fertig.
Kein Mensch muss an diesem Tag einkaufen gehen.
Die Gier ist unerschöpflich!

Gönnt den Mitarbeiten wenigstens ein bisschen Ruhe!

Der Advent ist zu absoluten Verkaufsshow mutiert.
Kennt noch irgendwer Ruhe und Frieden bei Kerzenschein?

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Foxia (528 Kommentare)
am 07.12.2023 08:54

Warum nur Warnstreiks? Wenn man nach 4 Runden keinen Abschluss erzielen kann, dann ist der Verhandlungswille von zumindest einer der Parteien nicht vorhanden.
Wenn man kein Angebot _über_ der Inflationsrate anbieten kann dann ist eben das Geschäftsmodell keines mehr. Es ist die Pflicht des Unternehmers ein funktionierendes Modell zu haben.
Aber so lange im Einzelhandel mit Rabatten und Nachlässen von über 10% geworben werden kann und an einem Feiertag geöffnet werden kann ist zumindest in diesem Teilbereich mehr als genug finanzieller Background vorhanden oder die betreffenden Unternehmen können nicht rechnen.

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DonMartin (7.196 Kommentare)
am 07.12.2023 12:23

Mit den Streiks drehen sich die Handelsangestellten das eigene Wasser ab.

Bis auf den Lebensmittelhandel und ein paar weitere Nischenbereiche geht es sowieso steil bergab mit den Läden und den Beschäftigten. Man muss sich nur die vielen Konkurse der Textilketten etc. anschauen, und höhere Löhne beschleunigen diesen Vorgang.

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2good4U (17.132 Kommentare)
am 07.12.2023 12:41

Und?
Was nützt es eine Branche künstlich am Leben zu erhalten welche den Leuten nicht genug zum Leben bezahlen kann oder will?

Ein Job ist nur dann erhaltenswert wenn er demjenigen der ihn ausübt auch finanziell zum Leben reicht.

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glingo (4.899 Kommentare)
am 07.12.2023 13:09

DONMARTIN (7.076 Kommentare)
geht es sowieso steil bergab mit den Läden

ok wie erklären sie mir dann das

Umsatzentwicklung (netto) im Einzelhandel in Österreich in den Jahren 2011 bis 2021
2011 57 Milliarden
2021 76 Milliarden

das passt so gar nicht zu ihrer Aussage!!!

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