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41 Stunden pro Woche: Industrie will Arbeitszeit verlängern

Von nachrichten.at/apa, 22. April 2024, 15:19 Uhr
Arbeit Industrie
41 Stunden pro Woche arbeiten – Was sagen Sie dazu?  Bild: (Volker Weihbold)

WIEN. Die Industriellenvereinigung (IV) setzt der Debatte um eine Arbeitszeitverkürzung die Forderung nach einer 41-Stunden-Woche entgegen.

Wohlstand entstehe nur durch Leistung und in Österreich sei die Arbeitszeit pro Beschäftigtem in den letzten Jahren schon stark zurückgegangen, argumentierte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer am Montag vor Journalisten. "Verstehen Sie es bitte auch als bewusstes Signal", so Neumayer zu seinem Vorschlag.

"Auf die Stopptaste drücken"

Angesichts der Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und der Lohnforderungen in den KV-Runden "muss auf die Stopptaste gedrückt werden", auch wenn dies kein Wohlfühlthema sei. Aus Sicht der Unternehmen wäre die Erhöhung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, also ohne Lohnerhöhung gedacht, aber es müsse jedenfalls "bei den Kollektivvertragsverhandlungen diskutiert werden, wie man damit letztlich umgeht". Als "kleiner Hinweis" erinnerte Neumayer in diesem Zusammenhang an die "Unzahl an Feiertagen" in Österreich. Das seien alles Themen, "die müssen wir angehen", so wie man aufhören müsse, über Arbeitszeitverkürzung zu reden - insbesondere in Branchen, die händeringend nach Personal suchen.

Junge Menschen seien anspruchsvoller bei der Jobwahl, so Neumayer. Der Anteil derer, die über die Norm hinaus Leistung erbringen wollen, sei gesunken. Man dürfe sie aber deshalb nicht in Watte packen, sondern müsse als Management Wege zu sinnstiftendem Arbeiten finden, Leistung etwa durch projekt- und zielorientiertes Arbeiten erzielen.

IV-Chefökonom Christian Helmenstein wies in dem gemeinsamen Pressegespräch darauf hin, dass viele junge Menschen angesichts der hohen Wohnungspreise keine Perspektive mehr sähen, trotz Leistungserbringung Eigentum aufbauen zu können. Hier gebe der Rückgang der Wohnungspreise, insbesondere in Relation zu den gestiegenen Nominaleinkommen, Anlass zur Hoffnung. Aber vielen jungen Menschen sei nicht bewusst, dass eine Verringerung der Arbeitszeit auf 80 Prozent über das Berufsleben zu 400.000 Euro weniger Einkommen führen könne - "das ist nicht ein Mittelklassewagen, das sind ein bis zwei Wohnungen".

Frühjahrslohnrunden als veraltetes Konzept?

Die laufenden Frühjahrslohnrunden, seien früher "ohne große mediale Begleitmusik" gut gelaufen, aber die Lage habe sich nun geändert, das Umfeld sei schwieriger geworden, räumte Neumayer ein. Die Streiks bzw. 20 erfolglosen KV-Runden bei der AUA seien da "ein Fanal" gewesen.

Der Mechanismus der Lohnrunden stamme "aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts", davon müsse man sich lösen und mehr Flexibilität einbringen. Das hätten in Deutschland schon viele Gewerkschafter gut verstanden, "in Österreich sind wir noch nicht so weit, das ist spürbar, aber wir stehen an einem Punkt, wo das passieren muss".

Helmenstein warnte in diesem Zusammenhang davor, dass in Österreich hohe Arbeitskosten mit hohen Energiekosten zusammenfielen - und im Winter auch ein Mangel an Gas drohe. Da drohe in Branchen wie Papier und Pappe, dass Österreich zu dem Produktionsstandort mit den höchsten Stückkosten werde - und die multinationalen Konzerne der Branche ihre Produktion in andere Länder verlagern.

Rezession dauert an

Die heimische Industrie ist weiter in einer Rezession, schrumpft also. "Sehr langsam und vorsichtig erkennen wir zarte Silberstreifen am Horizont" - das bedeute aber nur, "womöglich wird es uns gelingen, in den kommenden Monaten in eine Stagnationsphase zu kommen", sagte Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), am Montag vor Journalisten. Von Wachstum der Industrieproduktion sei derzeit keine Rede.

Der Ausblick sei "weit überwiegend von Schatten geprägt", so IV-Chefökonom Christian Helmenstein bei der Präsentation des Konjunkturbarometers für das erste Quartal 2024. Aber immerhin sehe er das vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) prognostizierte Schrumpfen der realen Industrieproduktion um 1,5 Prozent als "unteren Rand" - über den Sommer sollte eine Stagnation an die Stelle der Rezession treten.

Inländische Konjunktur "extrem schwach"

Auslöser für die verbesserten Aussichten sei ein Anstieg bei den Auslandsaufträgen – seit den 1950er-Jahren habe es keinen Aufschwung gegeben, der nicht durch einen Anstoß von außen ausgelöst worden sei. Auch die leichte Abwertung des Euro - um drei Prozent in einem Jahr - habe "angesichts des extremen Kostendrucks" wenigstens keine zusätzliche Belastung gebracht. Die inländische Konjunktur sei aber noch "extrem schwach" beim Auftragseingang.

Auch die Beschäftigung in der Industrie werde in den nächsten drei Monaten noch stark zurückgehen, es drohe die Gefahr, dass qualifizierte Beschäftigte abwandern - ins Ausland oder in andere Branchen - und damit der heimischen Industrie verlorengehen. Die Industrie werde zwar weiter zu stabilen Preisen beitragen, könne aber nicht mehr Inflationssenkend wirken, sagte Helmenstein.

"Bürokratie-Tsunami" als Kostentreiber

Ein besonderer Kostentreiber ist aus Sicht der IV der "Bürokratie-Tsunami", wie es Neumayer nannte, der über die Unternehmen schwappe. Er habe teils in EU-Regelungen wie dem Lieferkettengesetz, dem Green Deal oder Umweltregeln (ESG) seinen Ursprung, teils werde er von österreichischen Vorgaben befeuert. Um zu erheben, wie sich die Bürokratiekosten entwickeln, plane die IV einen neuen "Belastungsbarometer", der im Laufe des Jahres konkrete Kosten der Bürokratie benennen soll.

Derzeit müsse man sich bei den Bürokratiekosten eher auf "anekdotische Evidenz" verlassen, so Helmenstein. In den vergangenen fünf Jahren seien 850 neue Vorschriften und Auflagen auf 5.000 Seiten Papier für die Industrie dazugekommen. Da sei es "kein Wunder, dass das Management in mittelständischen Unternehmen kaum mehr Zeit hat, sich um seine Kernaufgaben zu kümmern".

Hoffnung macht der Industrie, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyern angekündigt hat, die Berichtspflichten der europäischen Industrie um 25 Prozent zu senken. Die IV werde in Kürze einen Katalog vorstellen, um beispielhaft zu zeigen, wie so etwas gelingen könnte, kündigte Neumayer an. "Grundsätzlich sind wir positiver gestimmt, weil die EU-Kommission das Thema adressiert hat." Problematisch sei allerdings, dass die bürokratischen Anforderungen "unabgestimmt in einem Wust, in Wellen über die Unternehmen kommen".

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43  Kommentare
43  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
2good4U (17.934 Kommentare)
am 23.04.2024 21:24

Wenn man bei gleichem Lohn die Arbeitszeit auf 41h erhöht, wird das unter anderem zur Folge haben, dass mehr guten Leute sich selbstständig machen werden.
Die Arbeitgeber können dann teuer die Expertise oder Arbeit dieser Leute zukaufen.

Ob das zielführend ist?

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StefanieSuper (5.201 Kommentare)
am 23.04.2024 19:29

Die Industrie und die Frau Edtstadler wollen eben "chinesische Verhältnisse" bei uns einführen. Hauptsache sie sind nicht davon betroffen.

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Zensur (1.147 Kommentare)
am 23.04.2024 19:12

und wenn man dann nach so einen "wunderwuzi " im netz sucht....kommt heraus....keine eigene Firma....studiert ,,,studiert...studiert und dann ab in die Partei und Gremien ...also nie wirklich gearbeitet....aber auf der Galeere die Sklaven antreiben wollen

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StefanieSuper (5.201 Kommentare)
am 23.04.2024 19:39

Wenn man die Minister oder Parlamentarier genau anschaut, dann haben sie wohl mit einem Studium begonnen, aber zielstrebig gearbeitet und in akzeptabler Zeit fertig zu werden, das haben sie nicht geschafft. Es wäre eine lange Liste - wenn man diese Studienabbrecher aufreihen würde. Der Eingebildetste war der "Altkanzler Kurz" , der statt studieren lieber mit dem "Geilmobil" durch Wien gekurvt ist. Dafür haben gerade diese "Volksvertreter" eine große Goschen und halten biergeschwängerte Reden in den diverse Bierzelten. Daher brauchen diese Politiker meist einen sehr großen Beraterstab, denn selbst haben sie wohl nie gelernt und das Parteibuch ist eben auch nicht in jeder Situation hilfreich. Am schlimmsten sind die neuen Medien für diese Leute. Denn es kann immer wieder eine "unanständige" Intervention nachgewiesen werden.

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Azzbest (37 Kommentare)
am 23.04.2024 16:53

Irgendwer muss ja auch die 10 Wochenstunden unserer Top Manager kompensieren ;-)

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willie_macmoran (2.791 Kommentare)
am 23.04.2024 13:26

Seit Menschengedenken geht mit dem Fortschritt eine Reduktion der Arbeitszeit einher.

Aber wenigsten sagen Sie offen wohin die Reise mit der ÖVP geht.

Wer jetzt noch ÖVP wählt kann dann nachher nicht sagen "...des hat ja keiner wissen können!"

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2good4U (17.934 Kommentare)
am 23.04.2024 15:24

Stimmt. Wenigstens sind sie so ehrlich bei der ÖVP uns vorher zu warnen.
Das finde ich fair.

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Natscho (4.575 Kommentare)
am 23.04.2024 10:27

Seit 1995 ist die Produktivität pro Stunde in der Industrie um 105,1 Prozent gestiegen. Die Löhne sind im selben Zeitraum um 16,9 Prozent erhöht worden.

Nun wollen sie in zeiten gallopierender Inflation, unter anderem durch die Gierflation der Konzerne verursacht, Die Arbeitszeit um 6 % erhöhen. Den Stunden lohn also kürzen.

Wenn die ÖVP und FPÖ die Mehrheit erhalten, werden diese Neoliberalen Parteien diesen Forderungen nachgeben.

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KritischerGeist01 (4.935 Kommentare)
am 23.04.2024 10:03

Ein Ausblick auf die kommende Regierung ÖVP-FPÖ.
Ihr werdet euch wundern, was noch alles geht ...

Ab Herbst gilt dann wieder der Spruch: Die Lämmer haben sich ihre Schlächter selbst gewählt. Aber die intelligenz-allergische FPÖ-Wählerschaft wird da zu spät drauf kommen.

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aufjedenfallgutmensch (254 Kommentare)
am 23.04.2024 09:25

Wohlstand entsteht durch Leistung..... Ja Wohlstand für ein paar Wenige durch Leistung von Vielen.
Die IV ist auch so eine Ansammlung von humanistischen Geistesgrößen.

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observer (22.283 Kommentare)
am 23.04.2024 09:05

Da die einen , die andauernd Arbeitsverkürzung mit vollem Lohnausgleich fordern auf der anderen Seite jetzt solche, die Arbeitszeitverlängerung ohne mehr Lohn fordern. Mich erinnern beide an Klempner, bei denen macht es auch immer plem, plem. Allerdings die Forderung aus der Wirtschaft noch mehr erinnert mich noch stärker daran. Auf beiden Seiten fprdern übrigens FunktionärrInnen.

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dochibbert (644 Kommentare)
am 23.04.2024 08:05

Ab Herbst sitzens eh wieder mit der Russenpartei in da Regierung. Da lässt sich das ja dann umsetzen und als Inovation und Gewinn für die Arbeitnehmer darstellen.

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MarTin84 (396 Kommentare)
am 23.04.2024 06:47

Hahaha, das sind solche Traumtänzer... Wenn die jetzt schon "händeringend nach Arbeitskräften suchen", wirds mit 41h bei gleichem Lohn sicher viiiiel einfacher Arbeitskräfte zu finden ;DD

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eg3006 (1.352 Kommentare)
am 23.04.2024 06:23

"400.000........das sind ein bis zwei Wohnungen"

hahahaha....Ja mit 30m2 schlechte Lage. Erst denken dann sprechen hilft manchmal.

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wiesi87 (934 Kommentare)
am 23.04.2024 08:04

Vor allem sind diese 400k brutto, d.h. nochmal 50% ca. weg. Also nicht 1-2 Wohnung, wohl eher ca. 0,5 Wohnungen. Dennoch - 200k sind ein Haufen Geld, dessen muss man sich bewusst sein.

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Tom007 (45 Kommentare)
am 22.04.2024 19:50

Die Träumen wirklich immer noch von warmem Eislutschern! Seit froh das die Betriebe Mitarbeiter finden die 30 Stunden arbeiten wollen.

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waldfred (459 Kommentare)
am 22.04.2024 19:43

freilich und warum nicht gleich wieder die 60 stunden woche

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Wolfgang-Ra (293 Kommentare)
am 22.04.2024 19:32

Genau so eine unnötige Forderung, beziehungsweise Diskussion wie die Forderung der Gewerkschaft nach einer Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnkürzung.
Trifft man sich in der Mitte, bleibt es wie gehabt.
Somit kann man sich das ganze Sparen, außer die handelnden Personen in der Industriellenvereinigung und Gewerkschaft haben sonst nichts zu tun.

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2good4U (17.934 Kommentare)
am 23.04.2024 15:27

Das war womöglich auch der Hintergedanke dieser Forderung.
Ob sie ernst gemeint war oder nur ein "gefaktes Gegenangebot" werden wir wohl nicht erfahren.

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Uther (2.438 Kommentare)
am 22.04.2024 18:51

Nach den 46 Milliarden Coronahilfen für diese „Leistungsträger“ der La Famiglia und ihre Klientel muss natürlich die nächste Forderung erfüllt werden !!!
Baumwoll Plantagen im Zeiten des Klimawandels forcieren in Österreich!
Die Herrschaften der Schwarz Türkisen Lobbyisten Vereinigung hätten ihre Freude daran???
Mit einer 7 Tage Arbeitswoche selbstverständlich!

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Uther (2.438 Kommentare)
am 22.04.2024 18:59

Man sieht ja was in der Operetten Republik geht bei Großspender und „Leistungsträger“ der Schwarz Türkisen Familie!
Sogar Privatjet‘s werden vom Dep… Steuerzahler finanziert!

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Waxes (601 Kommentare)
am 22.04.2024 21:56

Wissen Sie eigentlich, wie viele Stunden die Bauern, oder wie Sie immer schreiben, Landgrafen, arbeiten müssen, um davon leben zu können?
Bei denen sind 80 Std. Wochen eher die Regel, als die Ausnahme. Ebenso ist für Rinderhalter eine 7 Tage Woche ganz normal, Urlaub Fehlanzeige. Und dann sind Sie noch auf Foerderungen angewiesen, weil sie für ihre Produkte so wenig bekommen, dass sie davon gar nicht leben könnten.
So schaut's aus.

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diwe (2.396 Kommentare)
am 22.04.2024 18:45

Mich wundert, dass einige derer, die sonst in der Schweiz das Schlaraffenland sehen, jetzt gegen die 41 Stunden sind. "...Ein Beschäftigungsgrad von 100% entspricht grundsätzlich 42 Stunden pro Woche oder 2184 Stunden brutto pro Jahr (siehe unten wöchentliche und jährliche Arbeitszeit)...": https://www.zh.ch/de/arbeiten-beim-kanton/fuer-hr-profis/handbuch-personalrecht/definition/arbeitszeit/grundlagen-zur-arbeitszeit.html oder "...Üblicherweise werden in der Schweiz 38,5 bis 42,5 Stunden pro Woche gearbeitet...": https://www.gaav.de/arbeitsrecht/arbeitszeit.html

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Andym99 (33 Kommentare)
am 22.04.2024 18:33

Hm….will da jemand bloß Aufmerksamkeit oder gehts mit der Wirtschaft früher als gedacht wieder aufwärts? Aktuell wärs wohl ziemlich für die Würste, die Arbeitszeiten auszudehnen…vor allem in Produktionsbereichen, die in vielen Firmen net unbedingt voll ausgelastet sind. Und mehr Arbeiten für nix is moi sowieso net drin

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Audi90003 (7 Kommentare)
am 22.04.2024 18:32

Da solten's aber vorher mal die ganzen Bonis und Dividenden auf Null fahren, wenn den Unternehmen zu wenig bleibt. Und die Obrigkeit auch zu normalen Löhnen arbeiten.

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Ybbstaler (1.010 Kommentare)
am 22.04.2024 17:54

Diese Diskussion erinnert mich ein wenig an das Gezerre um das Tempo auf der Autobahn, den einen kann es nicht schnell genug sein und die anderen wollen boshaft bremsen. Und am Ende könnte es sein, dass 130 km/h oder 38 Wochenstunden ein für alle tragfähiger Kompromiss sind.

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11a (126 Kommentare)
am 22.04.2024 17:31

Die Hängematten-Partie in die Arbeit bringen, dann reichen 35 Stunden Arbeitszeit, da Sozialleistungen für die zuvor Genannten in Lohn und Abgaben umgewandelt werden.....einfach und doch ach so schwierig.....

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holzmann (155 Kommentare)
am 22.04.2024 17:29

Sind die Industriellen noch richtig im Kopf?
Manager Gehälter kürzen und schon braucht man über Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr disskutieren.
Die ÖVP nahen Organisationen haben schon immer alles totgejammert. Uns geht´s trotz Arbeitszeitverkürzung in der Vergangenheit besser als jeh zuvor.

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fam.beham@gmx.at (413 Kommentare)
am 22.04.2024 17:11

das diejenigen die einfach zu Faul zum Hackeln sind zu viel bekommen ist Fakt die lachen sich krumm, von den Zugereisten mal ganz abgesehen,
Ich habe seit jeher 45- 50 Std gearbeitet bis die Bandscheibe nicht mehr so wollte. und wenn Ich mich mit 62 vertschüsse werden mir als Dank dafür noch 700 Brutto weggezwickt, Trotz allem hab Ich alles beisammen u jammere nicht ständig wegen irgendwelchen Teuerungen

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benzinverweigerer (14.622 Kommentare)
am 22.04.2024 17:04

Also fast alle die abgestimmt haben, haben den Artikel nicht gelesen.

Wie kann man ansonsten den Sprung von 38,5 auf 41h OHNE LOHNAUSGLEICH irgendwie gutheißen?
6% Lohnkürzung
Weiters viel weniger Überstunden möglich usw.
Wie schön, dass sich die Vorstandsebene 2021/22 jeweils 15% mehr Lohn gegönnt hat.
Vielleicht solltens mal bei sich selber sparen.

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MariaX (246 Kommentare)
am 22.04.2024 16:46

Es sollen mal alle arbeiten die mit 25+ noch immer nichts zum System beigetragen haben

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blada (639 Kommentare)
am 22.04.2024 15:57

Geht bitte nach China oder sonst wohin mit euren Forderungen, wundert euch aber nachher nicht über die mangelnde Qualität! In Europa haben wir zum Glück schon einen gewissen Standard, der auf technologischem Vorsprung basiert, diesen müssen wir natürlich unter allen Umständen erhalten (Viel Geld in F&E investieren).

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betterthantherest (34.405 Kommentare)
am 22.04.2024 15:55

eine nachvollziehbare Forderung.

Wenn der Industrie immer mehr Bürokratiewahnsinn umgehängt wird,
wenn der Industrie immer noch mehr Bremsen auferlegt werden,

dann werden die wertschöpfenden Mitarbeiter mehr hackeln müssen.

Wenn das Ziel internationale Wettbewerbsfähigkeit ist.

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benzinverweigerer (14.622 Kommentare)
am 22.04.2024 17:07

Wenn sich der Vorstand wegen der Inflation auf 2 Jahre gerechnet 30% mehr gönnt...
Bullshitjobs völlig außen vor.
Dafür ist Geld ohne Ende da.
Was ist denn aus den Rekordgewinnen geworden!?
Auch für meinen AG war 2023 das beste Jahr aller Zeiten bei Umsatz und Gewinn.
Und wie saufen als Industriezulieferer komplett in Aufträgen ab!
Siehe auch Mahle als Autozulieferer... von der Energiebranche ganz zu schweigen.

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betterthantherest (34.405 Kommentare)
am 22.04.2024 20:08

Benzinverweigerer

Ihre Anmerkungen sind richtig.
Die Bonihöhen sind eine Sauerei ohnegleichen
Selbst Pleitefirmen wie der Heizkesselhersteller hat nur ein paar Wochen vor der Insolvenz Millionenausschüttungen ausbezahlt.

Wiewohl hohe Auftragstände in der Industrie derzeit die Ausnahme sind.
Es ist kein Zufall dass z. B. Fronius ein Kurzarbeitsprogramm fährt. Genauso wie ein großer Landmaschinenhersteller.

Grundsätzlich wird aber der Wohlstandserhalt nicht mit chillen erwirtschaftet.
Es wird Mehrarbeit notwendig sein wen wir uns diesen riesigen Bürokratieaufwand noch weiter leisten.

Es wird Mehrarbeit notwenig sein wenn wir diesen Sozialstaat weiterhin in diesem Ausmaß leisten.

Eine Arbeitszeitverlängerung kann es nur geben wenn
... die Gehälter samt Boni der Vorstände ein z. B. 10faches des Durchschnittlohns im Betrieb nicht überschreitet
.... die Ausschüttungen nur die Inflationsrate abgelten
Usw. Usf.

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HumanBeing (1.819 Kommentare)
am 22.04.2024 21:28

"....... die Gehälter samt Boni der Vorstände ein z. B. 10faches des Durchschnittlohns im Betrieb nicht überschreitet"

Total nah an der Wirklichkeit, werter Betterblabla. Sie müssen irgendwann mal einen schlimmen Unfall gehabt haben.

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betterthantherest (34.405 Kommentare)
am 22.04.2024 21:44

Humanbeing

Wenn Sie den Sinn eines solchen Mechanismus nicht verstehen dann ist das Ihr Problem.

Was wir brauchen sind kreative Lösungen.

Ich bin überzeugt dass ein derartiger Mechanismus fair ist.
Wenn die einen länger arbeiten müssen ist es nur recht und billig dass die andere Seite ebenfalls große Einschnitte billigt.

Mit welchen Zahlen das Resultat am Ende von Verhandlungen unterfüttert ist das ist Verhandlungssache.

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tituspullo (1.540 Kommentare)
am 22.04.2024 15:52

Vielleicht noch dann bis 70 arbeiten ?
Und als Abfindung gleich einen Sarg oder eine Urne, noch, goi ? 🤮🤮🤮

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.701 Kommentare)
am 22.04.2024 18:03

Ab 65 kriegen's dann den Rollator als Dienstfahrzeug.

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DeaLi86 (1.748 Kommentare)
am 25.04.2024 09:45

Warum heutzutage ist man eh bis 75- 80 Fit, außer man hat Vorerkrankungen, oder hat sich Versoffen, oder berauscht.
Gibt genug, die lange fit sind ohne Parkinson, Demenz, etc....

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ThomasFuchs (2 Kommentare)
am 22.04.2024 15:48

Die Stunden sollen runter, dafür mehr Mitarbeiter. Nur sowas hat sinn, oder auf freiwillige und gut bezahlte Basis.

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nangpu (1.706 Kommentare)
am 22.04.2024 15:59

Gibt es doch - nennt sich Teilzeitarbeit; funktioniert aber nicht auf Dauer.
Immer weniger arbeiten wollen, bei gleichem Lohn, spielt es auf Dauer nicht.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.701 Kommentare)
am 22.04.2024 15:39

Liebe Industrie, Sie können Ihre Mitarbeiter:innen einladen, Überstunden zu machen. That's it.

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