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Der Garten hilft laut Studie bei Stressbewältigung

Von Sonderthemen - Redaktion, 16. März 2024, 00:04 Uhr
Der Garten hilft laut Studie bei Stressbewältigung
DDr. Paul Eiselsberg, Senior Research Director bei IMAS, und Klaus Endres, Regional Director DACH Division Gardena Bild: Gardena

Eine aktuelle IMAS-Studie im Auftrag von Gardena gibt einen Ausblick auf die Gärtner der Zukunft und zeigt die Unterschiede in den heimischen Gärten von Ost bis West auf.

900 Österreicher im Alter von 16 bis 69 Jahren wurden im November 2023 vom Forschungsinstitut IMAS befragt. "Das Ziel des Forschungsdesigns war zum einen, die Ansichten der Garten-, Balkon- oder Terrassenbesitzer rund um die Nutzung, Bewässerung und vor allem Bedeutung des Gartens zur Stressbewältigung demoskopisch zu erheben. Aber auch Nicht-Gartenbesitzer wurden befragt, um wesentliche Unterschiede herauszuarbeiten. Als besonders relevantes Thema stach dabei die wassersparende Bewässerung hervor", so Paul Eiselsberg von IMAS über die Feldarbeit. Erstmals wurden in diesem Zusammenhang bundesländerspezifische Daten erhoben.

Im eigenen Grün gegen den Wettlauf mit der Zeit

37 Prozent der Menschen fühlten sich im Vorjahr außerordentlich und 26 Prozent ziemlich gestresst. Die gefühlte Geschwindigkeit, in der die Zeit im Leben läuft, wird folglich als sehr hoch wahrgenommen. Dadurch entsteht eine große Diskrepanz zur eigentlich gewünschten Geschwindigkeit, die vielfach um einiges langsamer ausfällt. Um das Tempo etwas runterzudrehen, bedarf es Maßnahmen zur Entspannung. Bei den Gartenbesitzern gehört für 42 Prozent das Zeitverbringen im eigenen Grün dazu und für 67 Prozent ist der Garten ein Ort der Entspannung und des Wohlfühlens.

"Wie wir in den Zahlen sehen, befindet sich der Mensch im Wettlauf mit sich selbst. Bei den vielen Erledigungen, die gemacht werden sollen und wollen, reichen 24 Stunden oft nicht mehr aus. Umso wichtiger ist ein Ort der Entschleunigung", so Eiselsberg.

Österreichs Gärtner als Genießer

Auch die Typologie der Gärtnertypen in Österreich bestätigt diese Annahme. So ordnen sich über die Hälfte der befragten Freiflächenbesitzer den Typen "Genießer", "Workaholic" und "Faultier" zu und möchten ihre Zeit im Garten folglich nicht mit viel Arbeit, sondern viel mehr mit Entspannen und Wohlfühlen verbringen. "Wir wissen, dass im Garten dennoch viel zu tun ist, und die Studie bestätigt, dass dies auch so empfunden wird. Rasenmähen, Sträucherschneiden und Bewässern kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Genau hier unterstützen wir mit unseren Geräten und bieten Lösungen an, die diesen Arbeitsaufwand minimieren", erklärt Klaus Endres von Gardena.

Ebenso assoziiert ein Viertel der Nicht-Gartenbesitzer den eigenen Garten mit viel Arbeits- und Zeitaufwand. Dennoch wünscht sich rund die Hälfte von ihnen, in Zukunft einen zu besitzen, und 27 Prozent würden immerhin den geplanten Urlaub dafür eintauschen. Das könnte daran liegen, dass rund zwei Fünftel mit der grünen Oase Ruhe, Entspannung und Erholung verbinden. Im eigenen Fleckchen Grün, egal ob Garten, Balkon oder Terrasse, würden dann knapp 70 Prozent grillen, faulenzen oder sich sonnen lassen. Aber auch ein Treffen mit Freunden und Familie sowie der Obst- und Gemüseanbau stehen hoch im Kurs.

Ebenso lässt sich bei der Nutzung und Pflege des Gartens ein Ost-West-Unterschied erkennen. So gilt das Zeitverbringen im eigenen Grün vor allem für die Bevölkerung in Niederösterreich und Oberösterreich als Stressbewältigungsfaktor. In Sachen Bewässerung setzen die Steirer und Oberösterreicher in ihrem Garten auf Regenwasser.

Die Studienergebnisse zeigen auch, dass nach wie vor die klassische Gießkanne und der Gartenschlauch vorherrschend sind. Die noch geringe Nutzung von Bewässerungssystemen begründet sich in einem festverankerten Irrglauben in der österreichischen Bevölkerung. So denkt jeder zweite Gartenbesitzer, dass die optimale Bewässerung darin besteht, mit weniger Wasser und dafür öfters zu gießen.

Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall: "Um die Pflanzen im Garten optimal mit Wasser zu versorgen, empfiehlt es sich, mit mehr Wasser in größeren Zeitabständen zu gießen. So werden diese angeregt, sich auch selbst besser zu versorgen und beispielsweise ihre Wurzeln auszubilden. Zudem gelangt das Wasser bei geringen Mengen nur an die Bodenoberfläche und die Erde trocknet schnell wieder aus", beschreibt Endres den optimalen Bewässerungsvorgang. Um die Anwender tatkräftig bei der Bewässerung zu unterstützen, bietet Gardena ein breites Portfolio an Produktlösungen an.

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