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Ski-Showdown: Saalbachs Kampf um das Finale

Von Christoph Zöpfl, 20. März 2024, 05:22 Uhr
Ski-Showdown: Saalbachs Kampf um das Finale
Schnee ohne: In Saalbach wird das Ski-Weltcupfinale zur Zitterpartie. Bild: GEPA pictures

SAALBACH. Die letzten Saisonrennen wackeln. Heute wird trainiert, ab dann wird gezittert

"NEUSCHNEE!" Ganz oben auf der Homepage von Saalbach stand gestern in leuchtendem Rot die Jubelmeldung über einen vermeintlichen Neuschneezuwachs von fünf Zentimetern. Der Reality-Check zeigt ein anderes Bild. Vor den letzten Saisonrennen des Weltcup-Winters kämpfen die Organisatoren beherzt um deren Durchführung. Nach dem Wechsel auf die "Schneekristall-Piste" sollen dort sowohl Super-G (Freitag) als auch die Abfahrten von Damen (Samstag) und Herren (Sonntag) ausgetragen werden. Für das heutige Training schaut es gut aus, ab dann beginnt das große Zittern.

"Zum Glück konnte man auf viele Schneedepots zurückgreifen, aktuell ist die Situation okay. Aber man wird von Tag zu Tag schauen müssen", sagt FIS-Mann Hannes Trinkl, dessen Tage auf der Piste sich wieder einmal in die Länge ziehen. Das ist fast schon "Business as usual" in diesem Winter, in dem insgesamt 18 Rennen (10 Herren, 8 Damen) abgesagt beziehungsweise abgebrochen worden sind. "Im Jänner hat es großartige Rennen gegeben, aber auch da hatten wir sehr viel Arbeit. Mitte Februar in Kvitfjell war es auch sehr gut, aber da kann sich halt niemand mehr daran erinnern", sagt Trinkl. Stichwort Kvitfjell: Auf den norwegischen Olympia-Pisten waren vor fast vier Wochen das letzte Mal die Speed-Herren im Einsatz. Vincent Kriechmayr war es, der sich dort am 18. Februar mit seinem Sieg im Super-G in die unfreiwillige Saisonpause verabschiedet hat. Trinkl: "Vier Wochen im Winter ohne Rennen, das ist ein großes Problem, da verliert man komplett den Rhythmus. Hoffentlich passiert so etwas bei der nächsten Kalenderplanung nicht mehr."

In Lauerstellung

Ob Kriechmayr und Co. beim Saisonfinale den Rhythmus wiederfinden? In Saalbach nützte man vor zwei Wochen den Heimvorteil, um auf den WM-Pisten zu trainieren, zuletzt wärmte man sich in Schladming für den Weltcup-Showdown auf. Im Super-G könnte Kriechmayr theoretisch noch eine kleine Kristallkugel abstauben. Der Mühlviertler liegt als Zweiter 69 Punkte hinter Saison-Dominator Marco Odermatt in Lauerstellung. Auch in der Abfahrt hat der Schweizer Gesamtweltcupsieger die Hand an der kleinen Kugel: Hier liegt Odermatt 42 Punkte vor Kitzbühel-Sieger Cyprien Sarrazin. Kriechmayr ist als Vierter schon aus dem Rennen um den Disziplinen-Weltcup.

Bei den Damen ist Weltcup-Gesamtsiegerin Lara Gut-Behrami sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt in der Poleposition. Die Schweizerin hätte wohl wie Odermatt wenig dagegen, wenn der heutige Trainingstag den Ski-Winter beendet. Es würde gut zu dieser Saison passen. 

FIS Games: ÖSV gegen die Pläne von Johan Eliasch

2028 will der Internationale Skiverband FIS erstmals eigene Winterspiele veranstalten. Diese FIS Games, die in Jahren ohne Olympische Spiele oder Weltmeisterschaften regelmäßig ausgetragen werden sollen, würden alle „Schneesportarten“, die unter dem Dach der FIS betrieben werden, umfassen (Ski alpin, Langlauf, Skispringen, Nordische Kombination, Snowboard, Freestyle). Der Österreichische Skiverband ÖSV, der ohnehin seit Monaten mit FIS-Präsident Johan Eliasch im Clinch liegt, ist kein Freund dieser Innovation. „Wir glauben nicht, dass es notwendig ist, noch einen zusätzlichen Großanlass zu etablieren, weil es zu inflationär wird und die bestehenden FIS-Weltmeisterschaften, die Olympischen Spiele und unter Umständen sogar den Weltcup entwertet oder abwertet“, sagte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer beim Weltcup-Finale in Saalbach.

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Autor
Christoph Zöpfl
Leiter Sportredaktion
Christoph Zöpfl
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