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"Peinlich!" Vincent Kriechmayr übt massive Selbstkritik

Von Alexander Zambarloukos, 11. Jänner 2024, 14:39 Uhr
Eine Abfahrt zum Vergessen: Vincent Kriechmayr landete im geschlagenen Feld.  Bild: AFP/Marco Bertorello

Nur Platz 13 beim Triumph von Marco Odermatt in der ersten Wengen-Abfahrt

Vier Abfahrten in Folge ohne Stockerlplatz – Österreichs Speed-Herren haben den schlechtesten Start in der Weltcup-Geschichte hingelegt. Die Krise hält auch in Wengen an, wo Otmar Striedinger in der ersten (verkürzten) Lauberhorn-Abfahrt als Bester von "Ski Austria" auf dem achten Rang landete. "Ich bin recht zufrieden mit meiner Leistung", sagte der Villacher, der mit Nummer 1 ins Rennen gegangen war.

Vincent Kriechmayr, der 2019 und 2022 im Berner Oberland triumphiert hatte, landete beim Triumph des Schweizer Lokalmatadors Marco Odermatt mit einem Rückstand von 1,62 Sekunden nur auf Rang 13 und damit im geschlagenen Feld. Der 32-jährige Gramastettner sparte anschließend nicht mit Selbstkritik.

"Das tut schon weh, ich habe ja überall ein Packerl gekriegt. Es ist nicht gut, aber es hilft nix. Wir müssen weiterarbeiten. Es ist schon wirklich peinlich, wie ich den Ski da runterhänge", rechnete Kriechmayr schonungslos mit sich ab und fand Worte der Entschuldigung. "Das Material ist wirklich hervorragend, es tut mir fast leid für meine Skifirma (Head, Anm.). Ich rodel da runter, das geht so nicht."

"Solche Resultate tun uns allen weh"

Auch Landsmann Daniel Hemetsberger, der nicht hundertprozentig fit ist, kämpft mit seiner Form. Der Nußdorfer blieb ohne Punkte, vor allem der große Rückstand (3,03 Sekunden) gibt zu denken. Die Vorzeichen für den  Super-G am Freitag (12.30 Uhr, ORF 1) und die klassische Lauberhorn-Abfahrt am Samstag (12.30 Uhr, ORF 1) sind demnach nicht die besten.

Das weiß auch Stefan Babinsky, der einen 15. Rang herausfuhr. "Solche Resultate tun uns allen wehr. Wir arbeiten jeden Tag beinhart. Wenn man es dann noch mehr erzwingen will, funktioniert es erst recht nicht. Aber wir können gut Skifahren, davon bin ich überzeugt", erläuterte der 27-Jährige.

Erster Abfahrts-Weltcupsieg für Marco Odermatt  Bild: AFP/Fabrice Coffrini

Bei Odermatt fährt hingegen die Leichtigkeit des Seins mit, er eilt von Erfolg zu Erfolg. "Genial, ich wollte unbedingt einmal auf dem Lauberhorn gewinnen. Schön, dass es geklappt hat", sagte der 26-Jährige über seinen ersten Abfahrtserfolg im Weltcup. Mittlerweile stehen 30 Siege für den in der Gesamt-Wertung souverän führenden Eidgenossen zu Buche, Cyprien Sarrazin (Fra/+0,58) und der erkältete Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+0,81) vermochten Odermatt nicht das Wasser zu reichen.

Das erste Wengen-Rennen wurde von einem schweren Sturz des Schweizers Marco Kohler, der beim Hanneggschuss die Kontrolle über seine Ski verloren hatte, überschattet. Bereits 2020 war der 26-Jährige als Vorläufer auf dem Lauberhorn schwer gestürzt und hatte anschließend um seine Profikarriere bangen müssen. Jetzt droht die nächste lange Pause.

Im Super-G läuft es für den ÖSV deutlich besser als in der Abfahrt. Kriechmayr gewann in Gröden, Raphael Haaser wurde in Bormio Zweiter. Und am Freitag?

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Autor
Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos
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5  Kommentare
5  Kommentare
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nodemo (2.195 Kommentare)
am 12.01.2024 13:56

Das Knaus-Serviceteam wechseln, sonst wird mit einem langsamen Schi, zu viel riskiert !

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holzmann (109 Kommentare)
am 11.01.2024 16:17

seit dem Schiwechsel scheint es nicht mehr so richtig zu funktionieren.
Gewissen erforschen, neue Entscheidung treffen dann geht´s wieder bergauf.

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honkey (13.545 Kommentare)
am 11.01.2024 16:29

Wieso Schiwechsel, fährt er nicht nach wie vor HEAD?

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Libertine (5.304 Kommentare)
am 11.01.2024 17:46

Doppelweltmeister ist er schon auf HEAD geworden und nicht mehr auf FISCHER.

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hn1971 (1.958 Kommentare)
am 11.01.2024 14:51

Wird schon wieder!

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