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Ein Fest in Linz: Österreichs Eishockeyteam verlangte Tschechien alles ab

Von Alexander Zambarloukos, 20. April 2024, 20:09 Uhr
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Bildergalerie Österreich unterlag Tschechien in Linz knapp mit 2:3
Bild: OÖN / Alexander Stummer

Black-Wings-Stürmer Nico Feldner traf vor 3400 begeisterten Besuchern bei der knappen 2:3-Niederlage gegen den sechsmaligen Weltmeister

Zwei Tage nach dem 1:5 von Budweis hat Österreichs Eishockey-Herren-Nationalteam auch das zweite Kräftemessen mit Tschechien, dem Gastgeber der A-Weltmeisterschaft (ab 10. Mai in Prag und Ostrava), verloren. Die Schützlinge von Roger Bader unterlagen in der Linz-AG-Eisarena vor sehr ansprechender Kulisse (offiziell 3400 Zuschauer) 2:3 (1:1, 0:2, 1:0). Vor allem das erste Drittel gegen den sechsmaligen Titelträger gibt Anlass zur Zuversicht, was die Mission Klassenerhalt anbelangt.

Besser hätte dieses Ländermatch gar nicht beginnen können. Nach 13:46 Minuten erreichte der Stimmungspegel seinen Höhepunkt, als ausgerechnet Black-Wings-Stürmer Nico Feldner abzog und sich der Puck in hohem Bogen in das Netz des verdutzten Torhüters Dominik Frodl senkte. Die rot-weiß-rote Equipe führte gegen den großen Favoriten 1:0. Und das war zu diesem Zeitpunkt nicht einmal so unverdient. "Wir haben eine Super-Fangemeinde. Es ist ein Highlight, diese Eishockey-Saison in Linz mit so einem Match abschließen zu dürfen", sagte Black-Wings-Coach Philipp Lukas, der sich unter das Publikum gemischt hatte.

ÖEHV-Team setzte Nadelstiche

Österreich spielte im ersten und auch über weite Strecken im dritten Abschnitt diszipliniert, konsequent im Abwehrverhalten und setzte immer wieder Nadelstiche. Auch spielerisch. Fortschritte sind eindeutig erkennbar, obwohl nach wie vor zahlreiche Stützen des Nationalteams durch Abwesenheit glänzen: NHL-Ass Marco Rossi, David Reinbacher oder die Protagonisten des frisch gebackenen Champions Red Bull Salzburg und des Finalisten KAC.

Wenn man ein Haar in der Suppe suchen möchte, dann findet man es in der zweiten Periode, die ganz im Zeichen der Tschechen stand. Auch weil sich die rot-weiß-rote Equipe drei Zeitstrafen einfing. Das sollte bestraft werden: Jakub Rychlovsky erzielte im Powerplay das 1:2 (25.), auch das 1:3 (30.) ging auf das Konto des Liberec-Stürmers. Allerdings unter Mithilfe von ÖEHV-Goalie Daniel Madlener, dem die Scheibe durchgerutscht war. Der Schlussmann hatte auch beim 1:1 (18.) von Daniel Gazda (Kometa Brno) keine glückliche Figur abgegeben. Aber aus Fehlern lernt man.

Absolut mitreißend war das Finish, in dem Leon Wallner von den Vienna Capitals eine Druckphase mit dem Anschlusstor zum 2:3 (58.) honorierte. Kurz darauf lag sogar der Ausgleich in der Luft, er sollte aber nicht fallen. Trotzdem belohnten die Fans das Gesehene mit tosendem Beifall und "Immer wieder Österreich"-Rufen.

Das gefiel auch Feldner: "Es war eine echte Gaudi, hier zu spielen. Wir haben ein relativ gutes Match gemacht und Selbstvertrauen getankt. Wir arbeiten richtig hart, es ist schön, Fortschritte zu sehen. Die Stimmung war echt cool."

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Autor
Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos
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