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Steel Wings mussten sich in Südtirol und gegen den Meister geschlagen geben

Von Markus Prinz, 15. Oktober 2023, 14:39 Uhr
Bild: SWL / Daniel Wolkerstorfer

ALBA DI CANAZEI / LINZ. Die Steel Wings Linz AG mussten sich am vergangenen Wochenende zweimal geschlagen geben. Während man gegen die Fassa Falcons noch über die eigene Effizienz stolperte, unterlag man Meister Jesenice nur knapp.

1:5-Niederlage im Fassatal

Die Steel Wings Linz AG eröffneten das Wochenende mit einem Gastspiel am Donnerstagabend im Fassatal. In Alba di Canazei gerieten die jungen Linzer früh unter Druck und fingen sich das 0:1 durch Diego Iori (5.) ein. Nach gut zehn gespielten Minuten übernahmen die Gäste - auch durch ein Überzahlspiel - das Kommando, scheiterten aber an der eigenen Effizienz. Nach dem Motto "Wer die Tore nicht schießt, der erhält sie" gelang den Hausherren zu Beginn des Mittelabschnitts ein Doppelschlag: Marco Defrancesco (25.) und Luca Biondi (26/sh) trafen für die Hausherren. Vor allem der zweite Gegentreffer in eigener Überzahl hatte eine vorentscheidende Wirkung, weil er auch an der Moral der Linzer nagte. Linz spielte weiter gut mit, hatte Möglichkeiten, konnte aber kein Kapital aus den eigenen Möglichkeiten schlagen. Zum Ende des zweiten Abschnitts lautete das Schussverhältnis 31:12 für die Linzer, das Torverhältnis aber 0:3. 

Mit Beginn des Schlussdrittels verschlechterte sich die Lage für die Linzer noch etwas weiter: Maximilian Theirich musste nach einem Check gegen den Kopf mit einer Spieldauerstrafe vom Eis gehen. Die folgende fünfminütige Unterzahl brachte für die Linzer einen weiteren Gegentreffer durch Edgar De Toni (46./pp). Nach einer 2+2-Strafe gegen den Torschützen wenige Sekunden nach Wiederbeginn konnten dann auch die Linzer anschreiben: Kilian Rappold netzte im Powerplay zum 1:4 ein (50.), die Messe war aber freilich schon gelesen. Luca Biondi erhöhte 141 Sekunden vor Schluss noch zum 5:1-Endstand.

“Wir hatten zu Beginn des Spiels eine gute Energie. Nach dem zweiten Drittel hatten wir 31 Schüsse und dabei aber kein einziges Tor geschossen. Da ist es schwierig, ein Eishockeyspiel zu gewinnen", resümierte Trainer Matej Hocevar.

3:5-Heimniederlage gegen Jesenice

Die Steel Wings hatten in einer abwechslungsreichen Partie den besseren Start: Sebastian Wilding (10.) brachte die Linzer vor eigenem Publikum mit 1:0 in Führung. Unmittelbar danach hatten die Hausherren sogar die Chance auf einen Shorthander,  Goalie Bor Glavic bewahrte sein Team aber vor einem deutlicheren Rückstand. Stattdessen gelang den Slowenen der Ausgleich: Tjas Lesnicar traf in der 16. Minute zum 1:1-Ausgleich.

Nach etwas mehr als drei Minuten Powerplay für die Linzer, die ungenützt verstrichen, netzte Maks Selan zur zu diesem Zeitpunkt doch etwas schmeichelhaften Führung für die Gäste ein (24.). Lesnicar erhöhte zehn Minuten später nach einem Abwehrfehler sogar auf 1:3 aus Linzer Sicht (34.). Die jungen Linzer gaben sich aber nicht auf, sondern kamen durch Mikael Saha (37.) zum verdienten Anschlusstreffer. 

Im Schlussdrittel waren die Linzer dem Ausgleich näher, als Jesenice einer Vorentscheidung. Beides sollte aber noch eintreten. In der 49. Minute traf Verteidiger Patrick Söllinger zum umjubelten  3:3-Ausgleich für die Steel Wings Linz AG. Nur knapp vier Minuten später (53.) erzielte der Meister durch Zan Jezovsek aber die neuerliche Führung. Linz drückte abermals auf den Ausgleich, wurde aber nicht belohnt. Stattdessen gelang Jesenice 25 Sekunden vor dem Ende die endgültige Entscheidung per Empty-Netter (Maks Selan, 60./en).

„Es war ein Spiel mit viel Herz. Beide Teams haben extrem physisch, sehr schnell gespielt und auch gepunktet. Wir hatten einen guten Start und auch das erste Tor geschossen. Danach hatten wir gleich einen Breakaway mit der Chance auf ein zweites, haben aber nicht getroffen. Und das ist etwas, was uns sehr zu schaffen macht. Einerseits tun wir uns schwer Tore zu schießen und dann wiederum gehen die Pucks einfach rein. Aber wir kämpfen uns da durch und ich bin sehr stolz darauf, wie das Team im dritten Drittel reagiert hat. Wir hatten ein Momentum, haben es genutzt und ein Tor geschossen", sagte Hocevar.

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Autor
Markus Prinz
Online-Redakteur
Markus Prinz

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