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2:27:18 - Kenianerin Chebet gewann Linz-Marathon mit Streckenrekord

Von Alexander Zambarloukos, Reinhold Pühringer und Dominik Feischl, 16. April 2023, 11:52 Uhr
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Sieger Simon Boch Bild: GEPA pictures/ Christian Moser (GEPA pictures)

Bei den Herren war der Deutsche Simon Boch in 2:09:25 Stunden der Schnellste.

Mission erfüllt. Zum dritten Mal in Folge durften sich die Organisatoren des Oberbank Linz Donau Marathons über einen Streckenrekord freuen. Die Kenianerin Teclah Chebet blieb bei der 21. Auflage in 2:27:18 Stunden mehr als drei Minuten unter der bisherigen Bestmarke. Die deutsche Co-Favoritin Domenika Mayer (2:28:47) belegte nach überstandener Coronainfektion Rang zwei.

Das war der Linz Donau Marathon 2023

11.060 Teilnehmer aus 74 Nationen machten den 21. Oberbank Linz Donau Marathon zu einem Lauffest der Sonderklasse.

"Ich habe nicht erwartet zu gewinnen. Die Bedingungen waren nicht ideal, aber ich habe mich durchgekämpft. Das spornt mich an", sagte Chebet.

"Der Rekord kann sich sehen lassen. Herz, was willst du mehr?", freute sich Rennleiter Günther Weidlinger.

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Linz Marathon 2023: Die besten Bilder
(Foto: VOLKER WEIHBOLD) Bild 1/74
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Der schnellste Mann kommt aus Deutschland und heißt Simon Boch. Mit einer Zeit von 2:09:25 Stunden blieb er bei niedrigen Temperaturen und Regen erwartungsgemäß deutlich unter dem Streckenrekord des Äthiopiers Fikre Bekele aus dem Vorjahr (2:06:13).

"Ich bin zufrieden, ich habe gezeigt, dass ich nach der enttäuschenden EM in München schnell laufen kann", sagte Boch, der persönliche Bestzeit gelaufen war.

Hinter ihm landeten vier Kenianer: Evans Kimtai Kiprono (2:09:25) war Zweiter, Kemboi Jackson Rutto (2:12:02) Dritter, Luke Kibet Cheruiyot (2:12:15) Vierter, Cornelius Chepkok (2:12:26) Fünfter.

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Linz-Marathon 2023: Das sind die Sieger
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Ein Jungspund und eine Australierin glänzten im Halbmarathon

Der Wiener Timo Hinterndorfer, der Oberösterreichs Landeshauptstadt den Vorzug vor dem Vienna City Marathon gegeben hatte, war die Nummer eins im Borealis Halbmarathon. Der erst 18-jährige Sieger bewältigte die Strecke in Linz in 1:04:06 Stunden.

"Es war eine richtige Entscheidung, hier zu laufen. Die Stimmung ist cool, mir ist alles aufgegangen", freute sich Hinterndorfer, der mehr als vier Minuten vor Alexander Bründl (1:08:15) ins Ziel gekommen war. Das ist insofern bemerkenswert, als der Jungspund zum ersten Mal einen Halbmarathon bestritten hat.

Timo Hinterndorfer (li.) triumphierte im Halbmarathon. Bild: ÖLV (honorarfrei) (ÖLV)

Isaac Kosgei belegte in 1:11:08 Rang drei. Georg Enzenberger, der Bruder des Viertelmarathon-Triumphators, wurde übrigens Siebenter.

Bei den Frauen behielt die Australierin Vanessa Wilson in 1:17:53 Stunden die Oberhand, damit war sie 3:39 Minuten schneller als die Slowakin Katarina Lovrantova (1:21:32). Dritte wurde die Deutsche Tina Fischl (1:21:55). Beste Österreicherin als Vierte war Michaela Pilat (1:23:15).

Wilson weilt mit ihrer Familie auf Urlaub in Linz. Sie ist, wenn man so will, eine Dauerläuferin, die zuvor in Hannover im Einsatz war. "Ich habe mir gedacht, das nehme ich mit. Es hätte vielleicht ein bisschen wärmer sein können, aber es lief ganz gut", sagte Wilson. Am Dienstag geht's zurück nach "Down under".

Christoph Stadlbauer triumphierte in Linz. Bild: Stadlbauer

Christoph Stadlbauer kürte sich zum Handbike-Sieger

Vorfahrt beim 21. Oberbank Linz Donau Marathon hatten traditionell die Handbiker, die sich nicht nur mit der selektiven Strecke, sondern auch mit widrigen Bedingungen herumschlagen mussten.

Es war ungewöhnlich frisch für Mitte April, außerdem wurde Regen (zumindest nur phasenweise und keinesfalls so intensiv wie noch am Freitag) zum Störfaktor. Christoph Stadlbauer zeigte sich davon unbeeindruckt.

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Der Athlet aus Aigen-Schlägl war eine Klasse für sich und triumphierte in der Zeit von 35:56 Minuten. Damit war er 46 Sekunden schneller als Helmut Jost. Dritter wurde Gerhard Hochmayr. 

„Mein Ziel sind die Paralympics 2024 in Paris“, sagt Stadlbauer, der nach einem Verkehrsunfall im Jahr 2004 im Rollstuhl sitzt. Der Mühlviertler ist ein unermüdlicher Fighter.

Sein Motto lautet: „ Alles Geschissene im Leben hat auch wieder sein Gutes. Du kannst dich entweder aufgeben - dann wirst du komplett deppat im Schädl - oder du kannst dein Schicksal annehmen und kämpfen.“

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Hinter dem Trio bildeten Paralympics-Champion Walter Ablinger und OÖN-Sportchef Christoph Zöpfl, der sich akribisch auf diese Challenge vorbereitet hatte, eine blendend abgestimmte Fahrgemeinschaft, die sich vom Start bis ins Ziel pushte. Zöpfl wurde in 49:49 Minuten Vierter, Ablinger eine Sekunde dahinter Fünfter.

Titelverteidiger Florian Brungraber fehlte diesmal.

In der Frauenwertung war Cornelia Wibmer in 41:26 Minuten eine Klasse für sich.

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Am Sonntag werde ich im Handbike-Rennen beim Linzer Marathon höchstwahrscheinlich den letzten Platz belegen.

Anna Petutschnigg und Alexander Farthofer sind die schnellsten Skater

Auch der Fischer Brot Inline Skating Halbmarathon ist entschieden. Anna Petutschnigg hängte die Konkurrenz in 41:11 um knapp fünf Minuten ab. Ivona Matkovic wurde Zweite, Lina Oberschneider Dritte.

Bei den Männern behielt Alexander Farthofer in 40:43 Minuten exakt 23 Sekunden vor Manuel Vogl die Oberhand. Bronze ging an Mathieu Grandgirard.

Lokalmatadore gewannen den Viertelmarathon

Martin Enzenberger aus Eferding, der jüngere Bruder von Triathlet Georg, der den Halbmarathon bestreitet, hat den Linz AG Viertelmarathon für sich entschieden. In 33:44 Minuten blieb der Sieger 23 Sekunden vor dem Ukrainer Vitalii Kapitanets und 1:35 Minuten vor Christoph Schmalzer.

Bei den Frauen triumphierte die Öppingerin Bernadette Schuster (38:00), die sich wie Enzenberger auf die Berglauf-Staatsmeisterschaften in zwei Wochen vorbereitet. Zweite wurde Kerstin Springer (38:42), Dritte die Deutsche Lena Lechl (41:35).

Die 22. Auflage des Oberbank Linz Donau Marathons wird am 7. April 2024 über die Bühne gehen.

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16  Kommentare
16  Kommentare
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RIWA (9 Kommentare)
am 17.04.2023 09:06

Hinweis zu den Langstreckenläufern aus dem "kleinen" Ostafrikanischem Land Kenia:
Dieses Land ist fast sieben Mal größer als Österreich. Bitte auch etwas mehr Allgemeinwissen in den Kommentaren einbringen. Und wenn man es nicht genau weiß, gibt es immer noch Möglichkeiten, in vielen Bereichen nachzuschauen.

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ccap93 (307 Kommentare)
am 17.04.2023 07:09

Warum werden die Staffel Ergebnisse mit keinem Wort erwähnt? Peinlich für die Hyuandais, die zuvor von den oön in einigen Artikeln als klare Sieger dargestellt worden sind…?

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Lanny (4 Kommentare)
am 17.04.2023 10:46

Die Staffeln werden deshalb nicht erwähnt, weil die "Unbesiegbaren" besiegt wurden (6min)!

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transalp (9.838 Kommentare)
am 16.04.2023 21:08

Jeder, jede Einzelne, Einzelner der Teilnehmer ist zu gratulieren!
👍🥂👍🍀

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robert2011 (683 Kommentare)
am 16.04.2023 14:59

Ihr bringt immer die ganz schnellen Profis oder die extrem Langsamen Adabeis. Die wirklich guten Hobbysportler kommen bei den OÖN bestenfalls in der Ergebnisliste vor. Viele der Hobbysportler gehen einem Vollzeitberuf in der Privatwirtschaft nach, trainieren trotzdem hart. Das ist nicht fair und wird auch nicht durch Berichterstattung über die Kollegen mit über 100 Marathons abgedeckt. Wer 10 gelaufen ist, kann auch 100 laufen. Ich weiß, was ich sage, ich bereite mich gerade auf den 12. Marathon vor!

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danke1 (589 Kommentare)
am 16.04.2023 20:53

Das von Ihnen vorgebrachte Problem ist einerseits den Ausdauersportarten inhärent, andererseits den Massenmedien. Aber (und) Sie sollten, für sich und auch für Ihresgleichen ehrlich sein. Für wen oder für was strengen Sie sich an? Ausdauersport Treibende bekommen in Österreich grundsätzlich keine verbreitetere, öffentiche Anerkennung. Selbst Namen von sehr leistungsfähigen, Jungen Athlet_en_Innen, tauchen oft höchst selten oder gar nicht in Medien auf. In der Gesellschaft herrscht immer noch die verbreitete Meinung, Ausdauersportler seien die größten Egoisten, Narzissten, usw. "Die machen ja alles nur für sich selber" und für Leistungen in der Ausdauer gibt`s halt kaum Anerkennung, oft nicht mal in privatem Umfeld. Ich selber kenne zumin. einen höchst erfolgreichen, oftmaligen Staatsmeister aus dem aus d. Segment, dessen Namen nicht eimal wer kennen dürfte. Ist einfach Fakt. Selber wissen Sie vielleicht nicht, w. gut Sie es ohnehin schon haben, mit der Situation, die Sie beschreiben

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Lanny (4 Kommentare)
am 16.04.2023 13:35

Hat die Hyundai Elite Staffel gewonnen?

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ccap93 (307 Kommentare)
am 16.04.2023 18:46

Nein, Die Fitmacher Staffel hat gewonnen zwinkern

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Gugelbua (31.630 Kommentare)
am 16.04.2023 13:15

ich bewundere Jede/n der da mitrennt 👍🕒🕑😁

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 16.04.2023 12:01

(Weich-)Dopingveranstaltung, sunst nix. Zumindest wenns mit Zeitmessung geht.
Ohne Event ists halt für viele uninteressant, um den Übrigen sich zur Schau zu stellen.

Tso, und iatzt roas ma a boa Stund abseits der Äktschn-Trubels ...
Wetter passt perfekt 👍‍

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hepra66 (3.792 Kommentare)
am 16.04.2023 12:22

Was ist eine (Weich-)Dopingveranstaltung?

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HukoP (575 Kommentare)
am 16.04.2023 13:21

Nur weil Sie Dosen, heißt es nicht dass es andere auch machen.

Wer der Teilnehmer war gedopt? Sie werden doch keine Beschuldigungen aussprechen ohne Beweise zu haben?

Oder sind Sie einer der Nestbeschmutzer, die andere nur anpatzen will, um von eigenen Versagen abzulenken?

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 16.04.2023 19:13

Systematisches Doping auch bei den Amateuren ist unter Insidern mehr als bekannt.
Her mit den konseqiuenten Tests und Kontrollen, dann reden wir weiter ...

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transalp (9.838 Kommentare)
am 16.04.2023 21:06

Ach herrje,
Capone,
dösen Sie weiter
faul auf Ihrer Couch
vorm TV...

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hepra66 (3.792 Kommentare)
am 16.04.2023 21:22

Capone: so ein Blödsinn.
Bitte beweisen uns deine Anschuldigungen.

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observer (22.068 Kommentare)
am 16.04.2023 09:37

Für mich ist jeder der HandbikerInnen ein(e) Sieger(in), wer da mittut. Dies unter schwierigen persönlichen Umständen und unter widrigen Wetterbedingungen.

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