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Gogl-Walli EM-Siebente: "Es kann noch richtig schnell werden"

Von APA/OÖN-Sport, 11. Juni 2024, 00:07 Uhr
Susanne Gogl-Walli lief ein starkes EM-Finale über 400 Meter.  Bild: gepa

Die Linzerin überzeugte in ihrem ersten großen Freiluft-Finale. Die Leistung über 400 Meter in Rom stimmt die 28-Jährige mit Blick auf Olympia optimistisch

Susanne Gogl-Walli von der TGW Zehnkampf-Union zeigte bei der Leichtathletik-EM in Rom mit Platz sieben in ihrem ersten großen Freiluft-Finale auf. In 51,23 Sekunden über 400 Meter ließ die 28-jährige Linzerin noch die Irin Sharlene Mawdsley (51,59) hinter sich. Gold ging an die Polin Natalia Kaczmarek, die sich mit der Jahresweltbestleistung von 48,98 erstmals zur Europameisterin kürte. Silber holte die Irin Rhasidat Adeleke (49,07). Die Niederländerin Lieke Klaver lief mit Respektabstand in 50,08 zu Bronze.

"Dafür, dass es die Innenbahn war, war es ein sehr runder Lauf im Rahmen meiner Möglichkeiten", lautete die erste Analyse von Gogl-Walli. Für die ganz schnellen Zeiten brauche sie noch ein paar Wochen. "Im Hinblick auf Olympia sind wir aber voll im Fahrplan, und es würde mich dann freuen, wenn es unter 51 (Sekunden, Anm.) geht", sagte sie. "Ich bin dennoch sehr zufrieden, eine niedrige 51 zu laufen in einem Finale ist schon sehr gut für mich."

Gogl-Walli hat nun fast acht Wochen Vorbereitungszeit bis zu den Sommerspielen: "Da gilt es jetzt, gesund zu bleiben." Noch würden ein paar Prozent zur Hochform fehlen: "Es kann noch richtig schnell werden." Die Oberösterreicherin hat in ihrer Karriere u. a. ein Olympia-Semifinale sowie jeweils Semifinali bei den Weltmeisterschaften in Eugene (2022) und Budapest (2023) erreicht. Zudem war sie Hallen-EM-Vierte in Istanbul 2023 bzw. Hallen-WM-Sechste in Glasgow 2024.

Der Sieg bei den Männern ging über die gleiche Distanz an den Belgier Alexander Doom in starken 44,15 vor dem Briten Charles Dobson (44,38) und dem Franzosen Liemarvin Bonevacioa (44,88).

Hudson hofft auf den großen Wurf

Nach dem fünften Rang bei der WM im Vorjahr in Budapest greift Speerwerferin Victoria Hudson am Dienstag ab 21.36 Uhr (live ORF Sport +) nach einer EM-Medaille. Die Qualifikationshürde meisterte die 28-jährige Trainingspartnerin des Innviertlers Lukas Weißhaidinger, der am Freitag Silber mit dem Diskus erobert hatte, mit einer Weite von 60,15 Metern. 

Es geht noch besser. "Man spart ein wenig, der Körper bremst. Weiter ist weiter. Passt", sagte Hudson: "Ich finde die Quali oft schlimmer als das Finale. Wenn ich dann im Finale stehe, weiß ich, jetzt geht es Vollgas."

Am 22. Mai hatte sie in Eisenstadt den von ihr gehaltenen österreichischen Rekord auf 66,06 Meter verbessert, was ihr die Topposition in Europa einbrachte. "So reif muss man sein, dass man das nicht überbewertet. Aber grundsätzlich ist alles möglich", betonte Hudson. Ihr Motto lautet: "Fokussiert bleiben, ruhig bleiben und nicht zerstreut und nervös."

Auch die Großeltern schauen zu

Stabil ist auch das Material. Hudson warf mit ihrem Lieblingsspeer, den sie seit ihrem 17. Lebensjahr hat. "Es war mein allererster Speer, den mir mein Verein gekauft hat. 900 Euro hat er gekostet. Normalerweise werden sie abgenutzt, aber der ist perfekt für mich", berichtete die Athletin, die sich im Stadio Olimpico über Zuspruch von den Rängen freuen darf. Angefeuert wurde Hudson von Freunden und Familie, auch die über 80 Jahre alten englischen Großeltern waren gekommen.

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