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Nach feuriger Vorbereitung glaubt Wels an das Wunder

Von Raphael Watzinger, 28. Februar 2024, 06:04 Uhr
Wels-Kapitän Roko Mislov
Wels-Kapitän Roko Mislov Bild: Harald Dostal

WELS. Mit einem Rückstand von sechs Punkten auf Tabellenführer Voitsberg kickt die SPG Wels am Freitag daheim gegen die WAC-Amateure (19 Uhr) das Frühjahr der Fußball-Regionalliga an.

"Realistisch gesehen wird es eine echte Herausforderung. Voitsberg hat eine Topmannschaft, aber wir haben genug Selbstvertrauen, um weiter ein Wort im Aufstiegskampf mitzureden", glaubt Wels-Coach Emin Sulimani weiter an das Wunder.

In der Vorbereitung lief sein Team bereits zur Betriebstemperatur auf: Bis auf die 0:4-Niederlage gegen Zweitligist Ried wurden alle zehn weiteren Winter-Testspiele gewonnen. Im wahrsten Sinne des Wortes feurig wurde es auch zuletzt in der Huber-Arena, der Heimat der Spielgemeinschaft: In einem Technikraum der Sportanlage brach ein Brand aus, weshalb auch das Flutlicht bis gestern nicht einsatzbereit war. "Das war natürlich suboptimal", sagt Sulimani, dessen Team deshalb zwei Wochen sogar ins Exil ausweichen musste. Weil im Mauth-Stadion, der Spielstätte des vormaligen Klubs WSC/Hertha, während der Woche das Welser Football-Team der "Huskies" untergebracht ist, fand der Fußball-Regionalligist am Platz von Unterhausklub ESV Wels eine vorübergehende Bleibe. Sulimani: "Wir wollten auf Naturrasen trainieren, das wurde uns dankenswerterweise ermöglicht."

Gurten hat ebenfalls Platzprobleme

Am Donnerstag soll die Sulimani-Elf zum Abschlusstraining aber wieder nach Wimpassing zurückkehren, ehe einen Tag darauf der Rückrunden-Auftakt über die Bühne gehen soll.

Die Welser waren nicht der einzige Verein, der in der Vorbereitung mit Platzproblemen konfrontiert war. "Von 40 Trainings haben wir gefühlt nur zwei in Gurten auf dem Platz bestritten", klagt Gurten-Trainer Peter Madritsch. Die Innviertler stoßen immer mehr an ihre Grenzen: "Neben unserer Kampfmannschaft haben wir auch ein 1b-Team und eine 1c. Da stehen bei einem gemeinsamen Training fast 40 Personen auf dem Platz." Deshalb wich er mit seiner Mannschaft im Winter auch aufgrund der Witterung auf die Akademieanlage der SV Ried sowie auf den Naturrasen von Ort im Innkreis aus.

An die Infrastruktur knüpft Madritsch auch seine eigene Zukunft: Im Sommer ging der 49-Jährige in seine sechste Saison als Chefcoach der Innviertler. "Bei der Infrastruktur müssen wir uns besser aufstellen." Das weiß auch sein Klub: Während der Spielpause wurde mit den Arbeiten bei Kabinen und Kantine begonnen. "Da hat auch die Mannschaft mitgeholfen, jeder hatte einen Arbeitseinsatz", verriet der Gurten-Coach. Am Samstag wollen die Kicker des gallischen Dorfs im Heimspiel gegen ASK Klagenfurt dann ihre Qualitäten auf dem Platz wieder beweisen.

SPG WSC Hogo Hertha/FC Wels

Valentin Akrap, Marco Kadlec und Josip Gabric – für den Aufstiegskampf hat der Klub aus der Messestadt den Kader im Winter noch einmal verstärkt. Ob es für die 2. Liga reicht, ist noch ungewiss. Fix ist dafür: Im Sommer wird endgültig die Fusion durchgeführt, der Klub tritt dann als „FC Hertha Wels“ an.

Wunschelf: Jenciragic; Gabric, Mares, Tischler; Gasperlmair, Cirkic, Mislov, Zümrüt; A. Mayr, Adrian Castro, Kadlec

SPG Wallern/St. Marienkirchen

Die Trattnachtaler waren mit Platz zwei die große Überraschung im Herbst. Um diesen Rang zu verteidigen, muss der Klub auch im Frühjahr seine Hausaufgaben wieder vor allem auf dem heimischen Kunstrasen erledigen.

Wunschelf: Zach; Karlinger, Ph. Mitter, F. Huspek, Schindler; Kvesa, Schildberger; Misic, Steinmayr, Ph. Huspek; Affenzeller

SK BMD Vorwärts Steyr

Mit zwei „Neuzugängen“ nimmt die Elf von Trainer Markus Eitl einen Top-Fünf-Platz ins Visier: Martin Coello kam aus Spanien, Michael Lageder soll nach Knieproblemen wieder an das Team herangeführt werden.

Wunschelf: Fauland; Goldnagl, Kabashaj, Ziric; Filip, Collazo, Coello, Prokop; Sulejmanovic; B. Lukic, Ech Cheikh

Union Raiffeisen Gurten

Ohne Kapitän Thomas Reiter (Bandscheiben-Ödem) kämpfen die Innviertler um einen Startplatz im ÖFB-Cup. Dafür müsste die Elf von Trainer Peter Madritsch die Saison zumindest als drittbestes OÖ-Team beenden.

Wunschelf: F. Wimmer; Zirnitzer, Schott, Schnaitter, Burghuber; Horner, D. Bauer; Wirth, Wimmleitner, Pori; Kreuzer

UVB Oberbank Vöcklamarkt

Kurz vor dem Ende der Winter-Transferzeit sprang Stürmer Ivan Jakesevic aus persönlichen Gründen Richtung Heimat ab. Weltenbummler Teo Jukic – war bereits in Amerika oder Finnland aktiv – soll ihn ersetzen.

Wunschelf: Schober; Eberl, D. Pointner, S. Würtinger; Gaugger, Födinger, Brandmayr, Meilinger, Purkrabek; Juric, Knez

LASK Amateure OÖ

Die Schwarz-Weißen können im Frühjahr auf die Qualitäten eines prominenten Kickers hoffen: Aus einem Wechsel von Peter Michorl nach China wird wohl nichts – der 28-Jährige trainiert weiter bei den Amateuren mit.

Wunschelf: Jungwirth; Würdinger, S. Leitner, S. Wimmer, Peric; Schabauer, Eisschill, Michorl, Haberl; A. Haider, Taoui

Junge Wikinger Ried

Kapitän Julian Baumgartner (29) übernahm im Winter das Traineramt, soll das Amateurteam vor dem Abstieg retten. Mit Diomande, Wiesinger, Madritsch oder Wörndl könnten einige Profis Spielpraxis erhalten.

Wunschelf: Stöger; Kapsamer, Zotter, Sammer; Belinga, Mankowski, Velecky, Steinmann; D. Wimmer, Zetic, Samardzic

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Autor
Raphael Watzinger
Redakteur Sport
Raphael Watzinger
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2  Kommentare
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Fisch101 (237 Kommentare)
am 28.02.2024 12:42

diese Semi-Sportler nehmen in Wels anderen erfolgreichen Sportarten (Tischtennis Championsleague, Basketball Cupsieger und dritter in der Bundesliga) die Ressourcen weg.
Besser man schaut sich echten Sport an.

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Guido70 (72 Kommentare)
am 29.02.2024 19:43

ich seh mor alle an.

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