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Stadl-Paura peilt die OÖ.-Liga an - kommt Brenner?

Von Manuel Fischer, 28. Juni 2011, 00:04 Uhr
oberösterreichs fussballmeister
Ausgerechnet bei Konkurrent Lambach feierte der ATSV Stadl-Paura den Aufstieg.

Die 50. Minute im letzten Saisonspiel der Bezirksliga Süd zwischen Lambach und dem ATSV Stadl-Paura: der kurz zuvor eingewechselte Genadi Petrov trifft zum 1:0 und schießt den ATSV in den Fußball-Himmel.

Die 50. Minute im letzten Saisonspiel der Bezirksliga Süd zwischen Lambach und dem ATSV Stadl-Paura: der kurz zuvor eingewechselte Genadi Petrov trifft zum 1:0 und schießt den ATSV in den Fußball-Himmel. Endgültig auf Wolke sieben schwebt die Kabashi-Elf, als Petrov das 2:0 erzielt und man vom Punkteverlust des Titelkonkurrenten Thalheim in Gschwandt hört. Die Rückkehr in die Landesliga nach vier Jahren ist Realität. Dass mit Petrov ein Mann zum Helden wurde, der nur dank Spezialmassage, zwei Spritzen und drei Schmerztabletten spielen konnte, ist nicht die einzige kuriose Geschichte...

Im Herbst kam es trotz guter Ergebnisse zu einem Trainerwechsel. Albert Kabashi ersetzte vor der achten Runde Wolfgang Lindenhofer. „Er war aus beruflichen Gründen vier Wochen nicht da, wir mussten reagieren“, sagte Obmann Maximilian Wetschka. Während dieser Zeit versuchten sich Wetschka, Kapitän Elvis Ramakic und 1b-Coach Hörtenhuber als Trainer. „Die Mannschaft hat sich aber ohnehin praktisch von selbst aufgestellt“, sagt Wetschka.

Mit Bad Wimsbach und Steinerkirchen wurden für Stadl-Paura zwei vermeintlich leichte Gegner fast zum Stolperstein. „Wir haben gegen diese Teams in vier Spielen nur zwei Punkte geholt“, sagt Wetschka. Vier Runden vor Schluss schien der Traum vom Aufstieg geplatzt, Konkurrent Thalheim übernahm die Führung. Doch Ausrutscher der Thalheimer gegen Frankenburg und Gschwandt machten die Wende möglich. Die Stadlinger halfen etwas nach: Frankenburg wurde für den Sieg mit 50 Liter Bier und einer Jause belohnt, Gschwandt erhielt für das Remis sogar 100 Liter Bier.

Die Landesliga soll nur ein Zwischenstopp werden. Dementsprechend aktiv ist man auf dem Transfermarkt: Igor Sekic (SC Marchtrenk), Raphael Koch (Wallern), Philipp Peterstorfer (Steinerkirchen), Mustafa Botic (WSC/Hertha) und Edin Zoronjic (Eberstalzell) unterschrieben bereits, dazu steht mit Ewald Brenner ein prominenter Name auf der Wunschliste. Den Klub verlassen haben Kastner (FC Wels), Tokic (Pettenbach), Machtlinger (Lambach) und Ramakic. Die Zukunft von Trainer Kabashi ist noch noch offen.

 

Namen und Zahlen

Gründungsjahr: 1952. Vereinsfarben: Rot-Weiß. Präsident: Hannes Stöttinger. Obmann: Maximilian Wetschka; Gottfried Brunner (Stv.). Sektionsleiter: Christof Kaiblinger; Kerstin Jöbstl (Stv.). Sportlicher Leiter: Hans Stöttinger. Finanzen: Michael Böhm; Rudolf Pürimayr (Stv.). Schriftführerin: Tina Müller. Jugendleiter: Michael Puchinger. Trainer: Albert Kaba-shi. Co-Trainer: Markus Hörtenhuber. Kader: Alexander Machtlinger, Bernhard Fischill, Fehrudin Zulic, Elvis Ramakic, Genadi Petrov, Goran Lalic, Ivan Tokic, Julian Friedl, Jürgen Hager, Manfred Zopf, Manuel Seemann, Mario Kastner, Markus Wetschka, Driton Sulejmani, Miroslav Fabry, Rene Pürimayr, Thomas Roither, Florian Hechwartner. Internet: www.atsv-stadl-paura.at

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