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0:1 - Ein Ex-Rieder nahm den Innviertlern die letzte Aufstiegshoffnung

Von Raphael Watzinger, 29. März 2024, 22:39 Uhr
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Thomas Mayer erzielte das entscheidende Tor für den GAK. Bild: GEPA pictures/ Christian Moser (GEPA pictures)

RIED. Thomas Mayer traf zum 1:0-Sieg für den GAK im Spitzenduell der zweiten Liga.

So ungerecht kann Fußball sein: Wie auf einer schiefen Ebene verlief das Top-Spiel in der 2. Fußball-Liga zwischen der SV Guntamatic Ried und dem GAK – und trotzdem entführte der Tabellenführer aus der Steiermark mit einem 1:0-Erfolg drei Punkte aus dem Innviertel.

Video: SV-Ried-Trainer Maximilian Senft nach dem Spiel im Interview: 

Mit Thomas Mayer traf ausgerechnet ein Ex-Rieder in der 75. Minute und nahm den Innviertlern damit die letzte kleine Aufstiegshoffnung. Die Grazer bauten den Vorsprung auf das Team von Trainer Maximilian Senft auf 16 Punkte aus.

Was Mayer 2018 mit Ried nicht gelungen ist, dürfte er jetzt mit den Rotjacken schaffen: Da hatte der 28-Jährige beim 7:1 gegen Kapfenberg in der letzten Runde zwar fünf Tore geschossen, nach dem Schlusspfiff gab es trotzdem Tränen, weil der Aufstieg mit Ried nicht geklappt hat. Das war ein Riesenschritt, aber den Sekt kühlen wir erst ein, wenn wir rechnerisch nicht mehr einzuholen sind“, sagte Mayer.

Die Leistung der Innvierter war keineswegs schlecht – im Gegenteil: Angebtrieben von 6120 Fans übernahm das Heimteam ab dem Anpfiff das Kommando. In der siebenten Minute landete das Leder sogar schon im Tor der Grazer: Das Schiedsrichter-Team um Walter Altmann entschied bei einem Abschluss von Wilfried Eza aber auf Abseits – es war hauchdünn.

Ried ließ sich nicht beirren, spielte weiter mit hohem Tempo Richtung GAK-Tor: Mark Grosse (10.) und David Bumberger (16.) vergaben gute Möglichkeiten. Ganz knapp am Torerfolg waren die Hausherren in der 25. Minute: Ante Bajic traf nach idealem Grosse-Zuspiel nur das Außennetz.

Video: SV-Ried-Tormann Andreas Leitner nach dem Spiel im Interview: 

Ried drückt, GAK trifft

Kurz darauf wären plötzlich die Gäste nach einer Unachtsamkeit der Rieder in Führung gegangen: Nach einem missglückten Rückpass rettete Ried-Goalie Andreas Leitner gegen GAK-Torjäger Daniel Maderner (28.).

Auch die zweite Halbzeit begann mit einem Schockmoment aus Innviertler Sicht: Ried-Schlussmann Andreas Leitner war herausgelaufen, verlor aber den Ball gegen Maderner: Der Grazer Stürmer verfehlte das leere Tor aus 40 Metern knapp (48.). Danach war Ried am Drücker: Fabian Wohlmuth (49.), Bajic (50., 69.), Eza (60., 65.), und Grosse (71.) kamen zu einer Vielzahl an Möglichkeiten. „Es ist eine bittere Niederlage, weil wir den GAK in der ersten Hälfte an die Wand gespielt haben“, sagte SVR-Coach Senft. Das Tor schoss aber der GAK – so wird man Meister.

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Autor
Raphael Watzinger
Redakteur Sport
Raphael Watzinger

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12  Kommentare
12  Kommentare
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Linz09 (12 Kommentare)
am 31.03.2024 10:05

Warum man in Ried immer wieder vom (Wieder) - Aufstieg spricht? Außer dem Stadion und den treuen Fans ist Ried nicht mehr Bundesliga tauglich. Weder Management noch sportliche Leitung haben die Qualität dafür. Schade um diesen österreichischen Kultverein, der sich in der Vergangenheit mit seinen Cupsiegen und Bundesligaerfolgen soviel Sympathien erspielt hat.

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19josef66 (167 Kommentare)
am 30.03.2024 13:31

Welche Aufstiegshoffnung wurde der SVR genommen???
Oder habe ich was versäumt?

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betterthantherest (34.004 Kommentare)
am 30.03.2024 11:03

Permanentes Ballgeschiebe schießt halt keine Tore.
Wer sagt denn dass die SV Ried mit einem Mann mehr am Platz torgefährlich geworden wäre?

In Ried wird viel Geld sinnlos verbraten - andere Vereine beweisen wie man mit weniger Mitteleinsatz deutlich erfolgreicher ist.

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schlag12 (173 Kommentare)
am 30.03.2024 09:34

Was hilft das Gejammere, gut gespielt, viel Ballbesitz, aber mann muss ja auch mal ein Tor machen. Der GAK hat halt bessere Spieler, und wirkte viel cleverer. Sollte Senft kommende Saison noch Trainer sein, wirds wohl wieder nichts mit Aufstieg. Der kann keine Meistermannschft mit seinen Qualitäten Formen.

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HumanBeing (1.776 Kommentare)
am 30.03.2024 12:15

Und schon wieder mal ist bei der SVR der Trainer schuld an allem. Lasst euch sagen, den Paule Gludovatz könnt ihr nimmer kriegen, den Klaus Roitinger auch nicht.

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abe1912 (1.609 Kommentare)
am 30.03.2024 09:02

Die Rieder waren 75 Minuten lang dominant, hatten aber während des gesamten Spiels keine einzige Top-Chance. Nach dem (glücklichen) 1:0 hatte der GAK noch eine weitere 100%ige Chance und einen Stangenschuß von Satin. Dominanz und Ballbesitz gepaart mit vielen Abspielfehlern ist halt oft nicht der einzige Weg zum Erfolg. Der GAK hatte aber auch Glück, Oberleitner hätte die rote Karte bekommen müssen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die SVR wieder viel physischen Aufwand betrieben hat und (nicht zum ersten Mal) ohne Punkte dasteht. Für mich KEIN glücklicher Sieg des GAK.
Der Fokus muss jetzt sofort auf die nächste Saison gelegt werden, denn dann wird das Motto nicht wie heuer "Wir können aufsteigen, müssen aber nicht" sein, sondern "Wir müssen" aufsteigen.
Dann wird Schluß sein mit den Ausreden, dann zählen nur die Taten (Punkte). Sonst wird es für lange Zeit kein Spiel mehr in Ried mit dieser Zuschauerkulisse geben und auch finanziell wird man einige Abstriche machen müssen.

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fam.beham@gmx.at (396 Kommentare)
am 30.03.2024 08:58

erst waren ständig die obersten Entscheidungsträger schuld, die wurden ausgetauscht, wenn gefühlt die letzten 10 Trainer Ried nicht nach oben bringen konnten muss man sich schon fragen obs nicht doch am Kader liegt, bei allem Bemühen die sind halt nicht besser, ohne Geld spielt die Musik halt woanders, Anspruch u Wirklichkeit sind 2 Paar Schuhe

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abe1912 (1.609 Kommentare)
am 30.03.2024 09:30

@fam.beham

Der "Kaderwert" des GAK ist geringer als der der SVR und trotzdem ist der GAK nach 21 Spieltagen 16(!!) Punkte vor der SVR. Ohne finanzielle Mittel geht natürlich gar nichts, aber Geld ist nur eine wichtige (neben vielen anderen) Komponenten auf dem Weg zum Erfolg.

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abe1912 (1.609 Kommentare)
am 30.03.2024 09:46

Und wenn man schaut, was Silberberger mit den Wattenern und einem bescheidenen Budget seit Jahren zustandebringt, dann kann man nur sagen RESPEKT. Geld ist wichtig, aber nicht alles.

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Tbg (42 Kommentare)
am 30.03.2024 08:38

Gestern war halt auch das nötige Spielglück nicht vorhanden bzw. muss ich halt trotzdem irgendwann ein Tor schießen, aber sonst kann man der Mannschaft gestern nicht viel vorwerfen.

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azways (5.835 Kommentare)
am 30.03.2024 07:14

Der Traum vom Aufstieg gleicht dem von heißen Eislutschern !

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Akv (3.654 Kommentare)
am 30.03.2024 06:35

Ich glaube nicht dass man es in der Ära Senft schafft ein Top Team zu bezwingen. Der Kader ist nicht so schlecht, das Problem ist woanders zu finden.

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