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7 Sperren: So sieht das Urteil gegen den SK Rapid aus

Von Harald Bartl, 04. März 2024, 21:31 Uhr
Rapid
Dem SK Rapid drohen nach den Entgleisungen im Anschluss an den 3:0-Sieg im Wiener Derby gegen die Austria Konsequenzen.  Bild: (APA/GEORG HOCHMUTH)

RAPID. Die Vorfälle rund um beleidigende und homophobe Aussagen des SK Rapid haben Konsequenzen.

Zwar gibt es keinen unbedingten Punkteabzug, sondern drei Punkte bedingt, falls es bis März 2026 einen neuerlichen Fall geben sollte. Die Sperren sind allerdings deutlich. 

Geschäftsführer Steffen Hofmann wurde für ein Monat gesperrt (ein zweites Monat bedingt), Co-Trainer Stefan Kulovits für zwei Monate (ein weiteres bedingt) gesperrt.  Guido Burgstaller und Marco Grüll müssen in den nächsten drei Pflichtspielen zusehen, Thorsten Schick in den nächsten zwei Spielen und Maximilian Hofmann so wie Torhüter Niklas Hedl für ein Spiel zusehen. Der Rest der Sperren ist bedingt. Damit sind alle fünf Spieler am Sonntag gegen Austria Klagenfurt gesperrt. Die Sperren im Detail:  

Begründung des Senat 1:

„Die Österreichische Fußball-Bundesliga bekennt sich zum Kampf gegen Diskriminierung jeder Art. Die Vorbildwirkung von Fußballern, Betreuern und Funktionären geht über das Geschehen am grünen Rasen hinaus. Die Inhalte der Videos stehen in keinerlei Einklang mit den Werten, für die der Fußball insgesamt und die Österreichische Fußball-Bundesliga im Speziellen stehen. Sowohl der SK Rapid als auch die Spieler haben glaubhaft dargelegt, dass ihnen die Vorkommnisse sehr leid tun. Der Senat 1 hat das bei seiner Strafzumessung entsprechend gewürdigt, indem bei sämtlichen Beteiligten mit teilbedingten Strafen vorgegangen ist. Zu betonen ist allerdings, dass der vorgegebene Strafrahmen bei diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen einerseits die Schwere der Vergehen dokumentiert und andererseits auch die Intention des Fußballgesetzgebers verdeutlicht, dass derartige Vorkommnisse entschieden zu verhindern sind. Der Maßnahmenkatalog des SK Rapid wurde dabei ebenso positiv beurteilt wie die Bereitschaft der Spieler, an solchen bewusstseinsbildenden Workshops aktiv teilzunehmen.“

  • SK Rapid: § 112 Abs. 2 – Diskriminierung; Abzug von drei Punkten bedingt bis 04.03.2026 nachgesehen.
  • Steffen Hofmann (Geschäftsführer): § 111 Abs. 2 – Ehrverletzung; Funktionssperre Spielbetrieb (Heim- und Auswärtsspiele) für zwei Monate (davon 1 Monat bedingt nachgesehen bis 04.03.2026).
  • Stefan Kulovits (Co-Trainer): § 112 Abs. 1 - Diskriminierung; Funktionssperre Spielbetrieb (Heim- und Auswärtsspiele) für drei Monate (davon 1 Monat bedingt nachgesehen bis 04.03.2026). Teilnahme an Workshops zum Thema Diskriminierung.
  • Guido Burgstaller: § 112 Abs. 1 - Diskriminierung; 6 Pflichtspiele Sperre, davon 3 Spiele bedingt auf 24 Monate bis 04.03.2026. Teilnahme an Workshops zum Thema Diskriminierung.
  • Marco Grüll: § 112 Abs. 1 – Diskriminierung; 6 Pflichtspiele Sperre, davon 3 Spiele bedingt auf 24 Monate bis 04.03.2026. Teilnahme an Workshops zum Thema Diskriminierung.
  • Thorsten Schick: § 112 Abs. 1 – Diskriminierung; 5 Pflichtspiele Sperre, davon 3 Spiele bedingt auf 24 Monate bis 04.03.2026. Teilnahme an Workshops zum Thema Diskriminierung.
  • Maximilian Hofmann: § 111a Abs. 1 – Verletzung des FairPlay-Gedankens; 3 Pflichtspiele Sperre, davon 2 Spiele bedingt auf 24 Monate bis 04.03.2026. Teilnahme an Workshops zum Thema Diskriminierung.
  • Niklas Hedl: § 111a Abs. 1 – Verletzung des FairPlay-Gedankens; 3 Pflichtspiele Sperre, davon 2 Spiele bedingt auf 24 Monate bis 04.03.2026. Teilnahme an Workshops zum Thema Diskriminierung.
  • Funktionssperren: Die Funktionssperren umfassen den Spielbetrieb - u.a. Spielfeld, Spieler- und Betreuerbänke, Spielertunnel sowie Kabinen. Die Funktionssperre beginnt bei jedem Pflichtspiel 30 Minuten vor Spielbeginn und endet mit Spielende.
  • Workshops: Den Akteuren wird aufgetragen, an drei Workshops im Ausmaß von jeweils einer Stunde in Schulen zum Thema Diskriminierung innerhalb von 12 Monaten teilzunehmen und den Veranstalter der Workshops in Schulen binnen vier Wochen ab verbandsinterner Rechtskraft zu benennen. Der Nachweis ist durch eine Bestätigung der die Workshops abhaltenden Institutionen zu erbringen. Die bedingte Nachsicht kann bei Nichterfüllung der Auflage widerrufen werden.
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Autor
Harald Bartl
stellvertretender Ressortleiter Sport
Harald Bartl
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28  Kommentare
28  Kommentare
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caber (1.956 Kommentare)
am 05.03.2024 14:23

Fußball - in vielen Fällen leider zum absoluten Proletensport verkommen und das mit noch weitaus schlimmeren Fans!

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Paulina0802 (36 Kommentare)
am 05.03.2024 11:09

als Nicht-Rapidler (witzig das man das immer vorab erwähnen muss) finde ich die Strafen gesamt unangemessen vor allem weil es die Falschen erwischt! richtig ist die Vorbildwirkubg und richtig auch das es erwachsene Menschen und Profis sind - sie (die Spieler) sind aber auch Befehlsempfänger… ein Steffen Hofmann „Fußballgott“ bittet nicht, sondern treibt die Spieler an sich beim Gesang zu nezeiligen … der ist der wahre Schuldige … von dem Feigling hörst und liest jetzt nix!!! thats it

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gw20566 (838 Kommentare)
am 05.03.2024 17:49

... der war immer schon so und ich bin rapidler.

er ist zb. pro pyro. das beschäftigt zb. mich mehr als spätpubertäre schmähgesänge, die im geschlossenen kreis gesungen werden.

man muss kein einstein sein, dass sich ein paar o.rs.htr.an.r unter die feiergemeinde mischen und mitfilmen. eine konstruierte geschichte von vorne bis hinten, wenn sie mich fragen.

die reaktion wird klar ausfallen: jetzt erst recht ..., jetzt wird es richtig fesch. die eskalation ist vorprogrammiert, dazu muss man erst recht kein einstein sein, echt nicht.

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rmach (15.035 Kommentare)
am 05.03.2024 08:13

Zu meiner Zeit, waren wir auch im Fussball schwächer, als im Schnapsen und Schmähführen.
Neu ist, dass sie auch das nicht können.

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Steve90 (67 Kommentare)
am 05.03.2024 07:28

Workshops fürn Block West könnte man über das AMS machen, da eh 2/3 dort gemeldet sind :P

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kapelnik (115 Kommentare)
am 05.03.2024 07:05

Ein Skandalurteil des ÖFB, wegen derartiger Lappalien so wettbewerbsverzerrend in den Ligabetrieb einzugreifen

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gw20566 (838 Kommentare)
am 05.03.2024 07:41

da peda muss helfen ...

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Fisch101 (236 Kommentare)
am 05.03.2024 12:28

falsch, die ganzen vermummten Super Fans mit ihren grauenhaftem Benehmen inkl. der seltsamen Funktionäre gehören auf das Schärfste bestraft. Solche Sachen findet man nur im Fussball und da wiederum bei einem bestimmten Klientel - egal von welchem Verein. Darum ist dort mit aller Härte vorzugehen. Wer sich auf dem Fussballplatz sich nicht zu benehmen weiß und nicht elementare Dinge des Zusammenlebens beachtet, gehört bestraft. Und wenn das einem aus diesen Gruppierungen nicht passt, können sie ja wegbleiben. Der Verlust wäre überschaubar - insbesondere in einer Operettenliga wie in Österreich.
Am We in Linz: hunderte Polizisten mussten andere Menschen beschützen, weil sich einige von diesen unsozialen Typen auf den Weg zu einem Stadion machen - und bezahlen muss das die Allgemeinheit.

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ChrisLeonding (240 Kommentare)
am 05.03.2024 06:28

Aus neutraler Sicht ist die Lask-Jammerei hier interessant. Worin besteht eigentlich die Vergleichbarkeit der völlig verschiedenen Fälle?

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Peter2012 (6.179 Kommentare)
am 05.03.2024 06:45

Das Coronatraining des LASK war eine Verfehlung aber auch das Verhalten von Rapid war eine Verfehlung und hier darf man nicht zwischen unbedingt und bedingt unterscheiden!!!

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westham18 (4.393 Kommentare)
am 05.03.2024 08:53

Sorry , nur das verbotene Coronatraining war eine, ganz, ganz andere Geschichte. Der LASK wollte sich damit einen Wettbewerbsvorteil schaffen, wohlwissend vom Präsenten, obwohl er danach alles abstritt.....🤦‍♂️👎💥

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westham18 (4.393 Kommentare)
am 05.03.2024 09:25

Präsidenten.....

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gw20566 (838 Kommentare)
am 05.03.2024 17:52

das eine war gesetzlich geregelt. das andere sind statuten eines dachverbandes. ... oder seh ich das falsch?

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Peter2012 (6.179 Kommentare)
am 05.03.2024 06:24

LÄCHERLICH & SKANDALÖS sind diese milden Urteile!!!

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kapelnik (115 Kommentare)
am 05.03.2024 07:07

Skandalös sind lediglich die überbordend harten Strafen wegen Gesängen, die früher überhaupt niemanden gejuckt hätten

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lester (11.391 Kommentare)
am 05.03.2024 08:12

Die "früheren Zeiten" sind "Gott sei Dank" vorbei.

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rmach (15.035 Kommentare)
am 05.03.2024 08:17

Dass die Zeit vergeht, ist bereits eine grossartige Leistung und verdient grosse Anerkennung, oder?

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Fisch101 (236 Kommentare)
am 05.03.2024 12:29

... und früher sind wir auch mit dem Pferd in die Stadt geritten - machen wir heute auch nicht mehr so. Unbelehrbare müssen halt harte Strafen erfahren, oder sich entwickeln.

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lester (11.391 Kommentare)
am 05.03.2024 06:09

Eigentlich ein. Wunder das Rapid keine Belohnung erhielt.

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maierei (1.158 Kommentare)
am 05.03.2024 04:47

Ein Skandal Urteil. Da waren wohl die Freunde des SCR am intervenieren. Gibt es in diesem Land noch irgendeine Institution, die nicht „beeinflusst“ ist

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gw20566 (838 Kommentare)
am 05.03.2024 07:42

eine ermahnung war angemessen und jetzt das, unglaublich

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Schuno (6.600 Kommentare)
am 04.03.2024 21:57

Lächerlich-lächerlicher-ÖFB

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gw20566 (838 Kommentare)
am 05.03.2024 07:43

wegen solcher lappalien einzuschreiten, die haben ressourcen, marantana

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Schuno (6.600 Kommentare)
am 04.03.2024 21:56

Bedingter 3 Punkteabzug?
Dem Lask wurden wegen dem Coronatraining 6 Punkte unbedingt abgezogen

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laskpedro (3.371 Kommentare)
am 05.03.2024 06:48

Eigentlich wegen Nix .. Verstoß gegen hygienemassnahmen … weiß so blöd waren sich als einzige erwischen zu lassen .. Urteil auch gegen Rapid viel zu hoch

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regnihcier (40 Kommentare)
am 04.03.2024 21:54

Dem Lask hätte man 6 Punkte abgezogen. Nach der Punkteteilung wohlgemerkt.

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ChrisLeonding (240 Kommentare)
am 04.03.2024 21:52

Angemessen und klar. Die Liga drückt sich nicht vor ihrer Verantwortung. Jetzt sind noch Rapid und deren Fans an der Reihe. Wehleidigkeit und die fehlende Entschuldigung der Fans gelten nicht.

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Schuno (6.600 Kommentare)
am 04.03.2024 21:49

Lächerlich 3 Punkte Abzug bedingt
Noch dazu wo Rapid schon des öfteren negativ aufgefallen ist
Der Punkteabzug wegen Bengalos wurde von 3 Punkten auf einen reduziert
Sitzen da lauter Wiener im Strafsenat?

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