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Deutscher Fußball-Star: Lasse mich nicht als Islamist verunglimpfen

Von OÖN-Sport/APA, 28. März 2024, 11:18 Uhr
Antonio Rüdiger Bild: privat

Antonio Rüdiger setzt nach den Anschuldigungen eines Journalisten nun auch verbal zur Wehr.

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat nach seinem viel diskutierten Instagram-Beitrag zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan "entschieden von jeglicher Art von Extremismus und den Islamismus-Vorwürfen" distanziert. 

Nachdem Rüdiger ein Bild von sich hochgeladen hat, auf dem er einen muslimischen Gruß ausführt, warf ihm ein Journalist eine islamistische Geste vor. 

Daraufhin erstatteten Rüdiger und der DFB Strafanzeige, Berlin. Die "Bild"-Zeitung veröffentlichte am Mittwochabend ein umfangreiches Statement des Profis von Real Madrid, der sich erstmals zu dem Foto äußerte, das er bereits am 11. März auf seinem Konto veröffentlicht hatte. 

Der Tauhid-Finger

In dem Beitrag hatte der praktizierende Muslim ein Foto von sich im weißen Gewand auf einem Gebetsteppich gepostet. Der Zeigefinger seiner rechten Hand zeigt in den Himmel. "Möge der Allmächtige unser Fasten und unsere Gebete annehmen", schrieb Rüdiger als Gruß zum Ramadan.

Nun erklärte er schriftlich: "Bei der Geste, die ich verwendet habe, handelt es sich um den sogenannten Tauhid-Finger. Dieser gilt im Islam als Symbol der Einheit und Einzigartigkeit Gottes.

Die Geste ist unter Muslimen auf der ganzen Welt verbreitet und wurde erst die letzten Tage auch vom Bundesinnenministerium wieder als unproblematisch eingeordnet." In den letzten Tagen sei das Foto "von einzelnen Personen zu unbegründeten Anschuldigungen genutzt" worden, schrieb der Profi.

"Keine Plattform für Radikalisierung"

Er erkenne aber auch an, "dass ich aufgrund nicht genügender Aufmerksamkeit, Dritten die Chance gegeben habe, mein Posting bewusst falsch auszulegen, um zu spalten und zu polarisieren", betonte Rüdiger. 

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BERLIN. Der Fußball-Profi fühlt sich durch dessen Kritik an einem von ihm auf Instagram veröffentlichten Foto zum Beginn des muslimischen ...

"Ich werde aber keine Plattform für Spaltung und Radikalisierung bieten, daher habe ich mich dazu entschlossen, nach unseren beiden erfolgreichen Länderspielen nun ein klares Statement abzugeben." 

Er lasse sich nicht "als Islamist verunglimpfen" und gehe deshalb rechtlich vor: "Es geht hier um Stimmungsmache und Spaltung; hiergegen werde ich mich immer entschieden zur Wehr setzen."

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4  Kommentare
4  Kommentare
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snooker (4.426 Kommentare)
am 28.03.2024 12:49

"Rüdiger ist nicht der Schlaueste" -
sagt ein Integrationsexperte - und hat wohl Recht damit.

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betterthantherest (33.875 Kommentare)
am 28.03.2024 11:28

die woki-toki Deutungshoheitsgesellschaft verheddert sich in ihren eigenen Stricken...

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hepra66 (3.809 Kommentare)
am 28.03.2024 12:48

Wer oder was ist "woki-toki"?

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jack_candy (7.809 Kommentare)
am 29.03.2024 14:40

Ein von rechten Deppen erfundenes Kunstwort. Noch infantiler als das "links-links"-Gestottere.

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