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BW Linz ist Salzburgs Angstgegner: "Das können nicht viele behaupten"

Von Raphael Watzinger, 18. Februar 2024, 18:06 Uhr
Blau-Weiß Linz Salzburg
Blau-Weiß jubelt über das 1:1 gegen Salzburg Bild: EXPA/REINHARD EISENBAUER (APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER)

LINZ. Fußball-Bundesliga: Rekordtor und Ärger über Schiedsrichter bei 1:1 in der Fußball-Bundesliga gegen Salzburg.

"Wir bleiben gegen den Serien-Meister unbesiegt", brüllte Blau-Weiß-Linz-Stadionsprecher Alexander Bravo nach dem heroischen 1:1 gegen Serienmeister Salzburg in der Fußball-Bundesliga in sein Stadionmikrofon. Worauf die 5500 Fans, die das ausverkaufte Hofmann-Personal-Stadion abermals in ein Tollhaus verwandelt hatten, ein "Ihr seid unser Punktelieferant" anstimmten.

Wer hätte das gedacht? Der Aufsteiger knöpfte den Bullen auch im zweiten Saisonduell Zählbares ab, ist so etwas wie der Angstgegner des Liga-Dominators: Noch kein Duell seit der Neugründung von Blau-Weiß (einmal im Cup, zwei in der Liga) haben die Linzer verloren. "Gegen den Serienmeister als Aufsteiger vier Punkte zu machen – das kann nicht jeder von sich behaupten", jubelte BW-Goalie Nicolas Schmid.

Video: Das sagt Blau-Weiß-Goalie Nicolas Schmid zum frühen Gegentor:  

Der 26-Jährige stand bereits nach sechs Sekunden im Mittelpunkt: Bei der Blitz-Führung der Gäste und neuem Rekordtor der Bundesliga durch Petar Ratkov. "Wir spielen jedes Spiel diesen Anstoß, dieses Mal ist es leider in die Hose gegangen." Auch BW-Abwehrchef Manuel Maranda war involviert: "Normal fliegt der Ball über mich drüber. Vielleicht haben wir uns etwas zu viel Zeit gelassen." Bitter: Das Tor hätte eigentlich nicht zählen dürfen (siehe Factbox). Maranda: "Wenn er zu früh weggelaufen ist, ist es eine Gemeinheit, dass man das nicht sieht und sich nicht nachher ansehen darf."

Video: Blau-Weiß-Torschütze Manuel Maranda über das 1:1 gegen Salzburg:

Das hat auch BW-Trainer Gerald Scheiblehner geärgert, der dafür seine erste Gelbe Karte im Oberhaus gesehen hat: "Ich habe mehrmals mitgeteilt, dass ich es komisch finde, dass so ein Tor zählt. Wenn von vier Schiedsrichtern keiner das sieht, was wir auf der Trainerbank sehen, dann ist das ein grober Fehler." Umso stolzer war er, wie sein Team den frühen Rückstand weggesteckt hat: "Das spricht für den Geist der Mannschaft, ich war begeistert." Für die verunglückte Anstoßvariante fand er nach dem Schlusspfiff auch humorvolle Worte: "Wer nach sechs Sekunden ein Tor bekommt, der hat noch genug Zeit, um auszugleichen."

Video: Blau-Weiß-Kapitän Fabio Strauss nach dem Spiel: 

Standard-Variante ging auf

Sein Team benötigte lediglich zehn Minuten dafür: Maranda traf nach einer einstudierten Freistoß-Variante zum 1:1. Danach ließen die Blau-Weißen ihre Herzen auf dem Platz. Scheiblehner: "Für Blau-Weiß war es ein ganz besonderer Abend. Das Remis zählt für mich genauso viel wie der Sieg in Salzburg, zumal sie auf Revanche aus waren." Auch Salzburg-Trainer Gerhard Struber zollte den Blau-Weißen Respekt: "Es war das erwartet schwierige Spiel, Blau-Weiß hat sich in einem coolen Stadion teuer verkauft. Es ist uns zu wenig gelungen, die blaue Wand ins Bröckeln zu bringen."

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Autor
Raphael Watzinger
Redakteur Sport
Raphael Watzinger

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