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Salzburgs Rekordtor: Ein irrer Treffer, der eigentlich irregulär war

Von Raphael Watzinger, 18. Februar 2024, 18:18 Uhr
Salzburgs Ratkov
Salzburgs Ratkov stand beim Anstoß bereits in der gegnerischen Hälfte Bild: Screenshot Sky

LINZ. 6 Sekunden waren gespielt, da lagen die Blau-Weißen am Samstag im Duell mit Salzburg bereits 0:1 zurück.

Die Bullen haben im Hofmann-Personal-Stadion den Begriff "Blitzstart" neu definiert: Salzburgs Petar Ratkov stellte mit seinem Tor einen neuen Rekord für den schnellsten Treffer in einem österreichischen Bundesliga-Spiel auf - und löste somit einen ehemaligen Salzburg-Kicker ab: Der Tscheche Patrik Jezek hatte im Juli 2007 beim Duell zwischen Salzburg und Altach nach zehn Sekunden getroffen.

Die Hausherren hatten ihren Anstoß nach hinten gespielt, BW-Goalie Nicolas Schmid sollte den Ball sofort in die Spitze schlagen. Der Torhüter wurde allerdings vom serbischen Stürmer überrascht, der den Abschlag blockte – der Ball landete im Tor.Bitter: Bevor die Linzer den Anstoß gespielt hatten, stand Ratkov bereits in der gegnerischen Hälfte.

Der Regelverstoß wurde vom Schiedsrichtergespann um Alan Kijas allerdings nicht erkannt, gleichzeitig durfte dies der VAR nicht korrigieren. Der Hintergrund: Der Video-Referee soll bei strittigen Situationen die jeweilige Aktion immer nur bis zur einschlägigen Balleroberung zurückverfolgen. So gesehen spielte Ratkovs Frühstart für den VAR keine Rolle, da die Balleroberung erst zu jenem Zeitpunkt stattgefunden hat, als Schmid Ratkov abgeschossen hat. Zudem ist ein Eingriff bei einer Anstoß-Situation im VAR-Protokoll nicht vorgesehen. Es blieb beim Tor für die Geschichtsbücher – auch wenn es nicht hätte zählen dürfen.

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Raphael Watzinger
Redakteur Sport
Raphael Watzinger
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5  Kommentare
5  Kommentare
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SanctiAnima (851 Kommentare)
am 18.02.2024 20:25

und es war Salzburg.

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wsbutler (1 Kommentare)
am 18.02.2024 18:54

Klare FORMALE Regelverstöße nicht zu korrigieren bzw korrigieren zu können ist wieder ein österreichischer Gruß nach Absurdistan

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LASimon (11.230 Kommentare)
am 19.02.2024 14:40

Diesen Verstoss zu ahnden wäre genauso lächerlich gewesen, wie es einige Entscheidungen sind, bei denen auf Abseits entschieden wird, wenn - überspitzt formuliert - die Nasenspitze oder Haartolle des Angreifers einige Zentimeter über der gedachten Linie ist. Warum? Weil es um maximal 1 Sekunde ging, die Ratkov zu früh gestartet war. Sowohl der Verteidiger, der den Ball für den Tormann liegen liess, als auch der Tormann selbst hätten den anstürmenden Ratkov sehen müssen. Noch dazu musste Ratkov bei seinem Sprint einen BW-Spieler umkurven, was auch die eine oder andere Zehntelsekunde kostete.
Und im übrigen sind die Regeln für das Eingreifen des VAR international geregelt und keine österreichische Spezialität.

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CedricEroll (11.006 Kommentare)
am 20.02.2024 11:42

Jaja. LASKsimon.

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1860 (86 Kommentare)
am 19.02.2024 16:14

🙈

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