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Welserin Ines Vukajlovic auf grünem Kampfmandat

Von OÖN, 25. Februar 2024, 19:54 Uhr
Welserin Ines Vukajlovic auf grünem Kampfmandat
Listenerste der Grünen für die EU-Wahl: Lena Schilling Bild: APA/Erwin Scheriau

GRAZ / LINZ. Grüne Liste für die EU-Wahl: Lena Schilling mit 96,6 Prozent Listenerste, Vukajlovic auf Platz drei

Die elektronische Abstimmungsanlage streikte am Wochenende beim Bundeskongress der Grünen in Graz. Aber das händische Auszählen der Delegiertenstimmen funktionierte einwandfrei, die Ergebnisse bei der Erstellung der Kandidatenliste für die EU-Wahl waren eindeutig: Lena Schilling, 23-jährige Klimaaktivistin und bereits als Listenerste designiert, wurde von der Basis mit 96,6 Prozent eindrucksvoll in dieser Rolle bestätigt.

Die Wienerin versprach, "laut, mutig und auch ein bisschen frech" zu sein. Sie mache den Schritt in die Politik nicht erst jetzt, hatte sie zuvor in ihrer Rede betont, denn auch als Aktivistin von "Fridays for Future" und bei "Lobau bleibt" habe sie bereits so agiert, nur eben von der Straße aus. "Jede Bürgerinitiative, jeder Protest – all das ist auch Politik. Und genau da komm ich her, aus der Zivilgesellschaft, aus der Klimabewegung. Und ich möchte das stärker im Europäischen Parlament vertreten", sagte Schilling.

Welserin Ines Vukajlovic auf grünem Kampfmandat
Auf Listenplatz drei: Ines Vukajlovic aus Wels Bild: VOLKER WEIHBOLD

Hinter Schilling wird auf dem zweiten grünen Listenplatz EU-Mandatar Thomas Waitz kandidieren, dahinter folgt auf dem dritten Platz die oberösterreichische Landtagsabgeordnete Ines Vukajlovic – sie erreichte 70 Prozent der Delegiertenstimmen.

Der dritte Listenplatz gilt als Kampfmandat, denn bei der EU-Wahl 2019 hatten die Grünen mit 14 Prozent ihr bis dahin bestes EU-Wahlergebnis erreicht – und dieses bescherte ihnen eben drei Sitze im EU-Parlament. Diese drei Mandate zu halten, ist auch das erklärte Ziel der Grünen, deren Parteichef Vizekanzler Werner Kogler 2019 noch als Spitzenkandidat in die EU-Wahl ging. Damals waren die Grünen bei der Nationalratswahl 2017 aus dem Parlament gefallen, die EU-Wahl 2019 war die erste Gelegenheit, sich wieder in den Mittelpunkt zu kämpfen.

Oberösterreichs Grünen-Chef Stefan Kaineder streute der 32-jährigen Listendritten Vukajlovic Rosen: "Sie ist eine famose Kandidatin, die sich im Landtag durch großes Engagement und Fachwissen ausgezeichnet und sich in kurzer Zeit Respekt und Anerkennung erarbeitet hat." Vukajlovic wurde in Wels geboren, studierte Politik und Kommunikation in Wien und Amsterdam, war stellvertretende Leiterin der Integrationsstelle des Landes und ist seit 2021 Landtagsabgeordnete.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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hasta (2.847 Kommentare)
am 26.02.2024 10:49

Hoffentlich ergibt sich bei der EU-Wahl für die "Grünen" bereits der erste Listenplatz als "Kampfmandat".

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rmach (15.037 Kommentare)
am 26.02.2024 08:06

Kaineder, der lt. Aussagen anderer grüner Parteigänger, ebenfalls über grosses Fachwissen verfügt, ist natürlich befugt, seinerseits über das von anderen bestätigte Fachwissen der Kandidatin, das wieder von anderen bestätigt wurde, zu berichten.
Um welches Fachwissen es sich handelt, werde ich bis Juni sicher noch erfahren, oder?

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DonMartin (7.488 Kommentare)
am 26.02.2024 09:48

Das fällt in den Bereich des Datenschutzes. 😂😂

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