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SPÖ präsentierte ihren Masterplan für ländlichen Raum

Von nachrichten.at/apa, 27. November 2023, 13:39 Uhr
Oberösterreichs SPÖ-Landesparteiobmann Michael Lindner und SPÖ-Vorsitzender Andreas Babler Bild: HELMUT FOHRINGER (APA/HELMUT FOHRINGER)

WIEN. Die SPÖ will sich vermehrt um die Menschen abseits der großen Städte bemühen und hat dafür am Montag ihren "Masterplan zur Revitalisierung des ländlichen Raums" vorgestellt.

Damit soll dem Verfall des ländlichen Raums entgegengewirkt werden, wie SPÖ-Chef Andreas Babler und Oberösterreichs SPÖ-Landesparteiobmann Michael Lindner bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Parlament in Wien erklärten.

Ziel sei es, dass die Menschen unabhängig von ihrer Postleitzahl in ihrer Nähe Arbeitsplätze sowie ganztägige Kinderbetreuungseinrichtungen finden und Ortskerne mit Nahversorgern und einem Wirtshaus eine Zukunft hätten, sagte Babler. Mit dem Programm, das beim SPÖ-Parteitag vor zwei Wochen einstimmig beschlossen wurde, sei der "Grundstein gelegt, dass die Sozialdemokratie auch die Stimme sein wird für den ländlichen Raum", so der Parteichef.

Video: Fragen nach der Pressekonferenz

"Problem ist die Landflucht aber, wenn sie nicht freiwillig passiert"

Dass Menschen vom Land in die Stadt ziehen würden, sei keine ungewöhnliche Entwicklung, "ein Problem ist die Landflucht aber, wenn sie nicht freiwillig passiert", erklärte der oberösterreichische SPÖ-Chef Lindner, der an der Ausarbeitung des Masterplans maßgeblich beteiligt war. Wenn Polizeidienststellen, Postfilialen, Nahversorger, Hausarztpraxen, Wirtshäuser und Bankfilialen schließen, würden viele Menschen schweren Herzens ihre Heimatgemeinde verlassen, weil es keine wohnortnahe Arbeit, Kinderbetreuung und nur schlechte Gesundheitsversorgung gebe.

Der Regierung wirft die SPÖ vor, diese Probleme im ländlichen Raum zu ignorieren. Konkret fordert sie in ihrem Masterplan einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr sowie den Ausbau ganztägiger Schulen in den Regionen. So soll langfristig innerhalb von 15 Minuten Wegzeit ein vollzeittaugliches Kinderbetreuungsangebot zur Verfügung stehen, innerhalb von 30 Minuten Wegzeit ein ganztägiges Schulangebot.

Neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs geht es außerdem darum, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Dazu sollen nach den SPÖ-Wünschen die Primärversorgungseinheiten (PVE) ausgebaut und die Studienplätze in der Medizin verdoppelt werden. Ziel sei es, dass Patienten innerhalb von zehn Minuten einen Allgemeinmediziner erreichen. Zudem sollen Langzeiterwerbslose unter dem Titel "Aktion 40.000" mithilfe eines geförderten Jobprogramms zurück in den Arbeitsmarkt gebracht werden. Eingesetzt werden sollen sie für sinnvolle Tätigkeiten, für die in den Gemeinden oft das Geld fehle, etwa zur Ortsverschönerung oder in öffentlichen Schwimmbädern oder Eislaufplätzen, so Babler.

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19  Kommentare
19  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
docholliday (7.892 Kommentare)
am 28.11.2023 12:44

Und das soll jetzt kein Populismus sein?
Die SPÖ kann scheinbar zaubern😂😂

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Utopia (2.347 Kommentare)
am 28.11.2023 09:17

Wer soll das bezahlen?
Wer hat soviel Geld?
Wer hat soviel Pinkepinke?
Wer hat das bestellt?

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monte1 (258 Kommentare)
am 27.11.2023 19:58

Die Absicht der SPÖ (Babler und Lindner) finde ich extrem positiv - ohne ein Mitglied dieser Partei zu sein.
In meinen Heimatland OÖ haben wir wegen des LH und den LR eine Zersiedelung, welche die grundlegenden Erfordnerisse der Mehrheit der Bevölkerung NICHT entspricht (Gesundheit, Kindergarten).

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docholliday (7.892 Kommentare)
am 28.11.2023 12:45

@MONTE1
Ja ja, die Absicht!
Bei der Absicht bleibt's halt nur bis zur Wahl.
Danach ist Schluss mit diesen Ankündigen, wetten?

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HumpDump (4.618 Kommentare)
am 27.11.2023 19:56

Ein Masta-Plan ohne Lehrabschluss ist eine große Herausforderung.

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Natscho (3.659 Kommentare)
am 27.11.2023 16:44

Viel Übel steckt in der fehlenden Raumordnung.
Kurzfristig denkene Sehen billigen Grund und günstiges Bauen, wenn die Ortskerne aber ausfransen, wenn es Erhaltungkosten für die Siedlung mitten im Wald gibt und man ohne Auto nirgends mehr hin kommt, stirbt der Ort aus.

Wer schon im Auto sitzt, fährt statt zum Greiißler dann doch oft in das Einkauszentrum oder die Stadt und wer den Ortskern fußläufig nicht erreichen kann, ist auch weniger im Ortsleben aktiv.

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Klettermaxe (10.221 Kommentare)
am 27.11.2023 19:34

Schon einmal daran gedacht, dass viele abseits des Ortskerns beispielsweise am Waldrand leben wollen?

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Natscho (3.659 Kommentare)
am 27.11.2023 20:40

Wollen und was für Umwelt und Gesellschaft gut & finanzierbar ist, sind 2 paar schuhe

in Bayern funktioniert das weit besser

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TheShedEnd (878 Kommentare)
am 27.11.2023 16:15

Das ist den Blauen im Kommentarbereich dann doch ein wenig suspekt, dass man auch Lösungsvorschläge vorlegen kann und nicht nur 25 Mal pro Woche vom Papa Schlumpf den Kampf gegen „die Eliten“, „Immigration“ und „die Mainstream-Medien“ vorgeplärrt bekommt.

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docholliday (7.892 Kommentare)
am 28.11.2023 12:47

@THESHEDEND
Und wie sollen Sie das finanzieren?
Ach ja, sorry, ich vergaß: Bei der SPÖ wächst das Geld auf den Bäumen.😂😂

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Klettermaxe (10.221 Kommentare)
am 27.11.2023 15:24

Die SPÖ entdeckt den ländlichen Raum und ließ die Grundbedürfnisse erfragen.

Sollte die Babler-SPÖ tatsächlich eine Regierungsverantwortung bekommen, dürfte jede Gemeinde eher eine Außenstelle des AMS benötigen.
Und mindestens eine Wellness-Oase.

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clevermobil (668 Kommentare)
am 27.11.2023 17:35

Gemeinden mit Leuten wie Sie benötigen wohl eher einen Psychiater.

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Klettermaxe (10.221 Kommentare)
am 27.11.2023 19:55

Ui, wieder ein Totschlagargument eines SPÖlers.

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lester (11.365 Kommentare)
am 27.11.2023 15:01

Das alte marxistischen Schlagwort : " Frauen in die Produktion."
Back to the roots.

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ECHOLOT (8.763 Kommentare)
am 27.11.2023 14:04

Spö und Masterplan....
Ein Widerspruch in sich!

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Alfred_E_Neumann (6.859 Kommentare)
am 27.11.2023 14:00

"Ortskerne mit Nahversorgern und einem Wirtshaus"

Schöne heile Welt der Kommunisten, denn wenn es ums leibliche Wohl geht, dann werden sogar Klassenfeinde wie böse und gierige Wirte oder gierige und für die Teuerung verantwortliche Nahversorger zum Freund, dem man helfen will.

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vinzenz2015 (45.695 Kommentare)
am 27.11.2023 17:22

Was sind IHRE Vorschläge für eine Stärkung der Kommunikationsmöglichkeiten im Dorf?

Nur Nörgeln und diffamieren is a wenn weng!!

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Alfred_E_Neumann (6.859 Kommentare)
am 27.11.2023 19:40

Unpolitische und nicht parteipolitische Vereine beispielsweise.
Da bin ich mehrfach und jahrelang aktiv, aber vielen Sozis ist das ein Feindbild, denn alle Vereine müssen von der Partei gesteuert werden. Von der Aufteilung der Sportdachverbände auf Parteien bis hin zum Samariter/Rettungswesen, überall müssen die Parteien den Ton angeben.

Die aktuelle extrem-linke SPÖ wurde eine Partei mit sektenähnlichem Verhalten, was einen völligen Widerspruch zur Sozialdemokratie darstellt. Unter diesem Aspekt kommen diese Landeier-Wahlkampfkonzepte der SPÖ schon ziemlich lächerlich rüber.

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vinzenz2015 (45.695 Kommentare)
am 27.11.2023 22:01

Das gleiche gilt für schwoazze Dörfer!!!
Alles schwoazz:
Der Sportverein, die Feuerwehr, der schwoazze Amtsleiter = Pfarrgemeinderatsobmann, der Trachtenverein, die Musi, die drei Wirten im Gemeindegebiet fest in schwoazzer Hand usw. usf.
Parteipolitische Verseuchung hoch3!!

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