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NEOS schlossen Wahlkampf mit "Sternenfest" ab

Von nachrichten.at/apa, 07. Juni 2024, 18:34 Uhr
EU-WAHL: WAHLKAMPFABSCHLUSS DER NEOS - MEINL-REISINGER
NEOS-Vorsitzender Beate Meinl-Reisinger Bild: ALEX HALADA (APA)

WIEN. Die NEOS haben ihren EU-Wahlkampf am Freitag am Wiener Karlsplatz abgeschlossen.

Vor EU-Fahnen-schwingenden Wahlwerbern und mit Europahymne im Hintergrund gaben sich Spitzenkandidat Helmut Brandstätter und Parteichefin Beate Meinl-Reisinger siegessicher: "Wir werden am Sonntag zu den ganz großen Gewinnern gehören", rief Meinl-Reisinger den pinken Unterstützern zu.

Eröffnet wurde das "Sternenfest" von Generalsekretär Douglas Hoyos, der wie auch alle Redner und Rednerinnen nach ihm unter einer von DJ Niko Alm gespielten Up-Beat-Version der Europahymne die Bühne betrat. "Wir nennen es Sternenfest, weil wir gemeinsam kämpfen für die Vereinigten Staaten von Europa".

Sterne gab es dann auch genug: Zwar startete Hoyos "Helmut, Helmut, Helmut"-Rufe, holte vor dem Spitzenkandidaten aber noch jene auf den Listenplätzen, die wohl kaum zu einem Sitz im EU-Parlament führen werden, vor die Bühne. Jeder und jede von Ihnen dabei mit einem großen Stern, der für eine Forderung der NEOS steht: Etwa ein "Europäisches Heer", "Direktwahl der EU-Kommissarin" oder "gemeinsame Außengrenzen."

  • Video: NEOS schlossen Wahlkampf 

"Bildung als fünfte Freiheit der EU"

Der Stern des Spitzenkandidaten stand schließlich für etwas, dass die NEOS schon den ganzen Wahlkampf über trommeln: "Bildung als fünfte Freiheit der EU". Auf direkte Angriffe gegenüber den anderen Parteien verzichtete Brandstätter zwar. Ohne Namen zu nennen ließ er sich aber doch zu ein paar Seitenhieben hinreißen: "Mit den Schreiern, die gar nicht so patriotisch sind wie sie tun, wirds halt nicht gehen". Und: "Es wurde gesagt, wenn alle billig Zugfahren können, dann ist das Klima gesichert, aber so einfach ist das nicht". Für Brandstätter gehe es bei der Wahl auch um den Frieden, meinte er in Hinblick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. "Damit es keine Generation in dieser EU mehr gibt, die davon reden muss, dass ihre Väter aufeinander geschossen haben".

Zuvor bekam er noch Unterstützung von der Parteichefin: "Viele haben gesagt, ist das eine gescheite Idee, dass der Helmut antritt? Du hast sie alle Lügen gestraft!", war Meinl-Reisinger überzeugt. "Du bist authentisch Europa." Etwas angriffiger zeigte sie sich auch, vermisste sie doch im Wahlkampf die anderen "durchwegs männlichen Parteichefs. Vielleicht schon weil sie wissen, dass das Ergebnis ein Schlechtes wird?". Den Schwung der letzten Tage - die Parteichefin tourte gerade durch Orte mit besonders niedriger Wahlbeteiligung oder besonders hohem FPÖ-Ergebnis - will sie mitnehmen: "Das ist kein Wahlkampfabschluss, es ist ein Auftakt fürs Grande Finale. Und feiern werden wir am Sonntag."

Abschließend wurde noch die Listenzweite Anna Stürgkh auf die Bühne geholt, der es bei der Wahl um die "Energieunion" und den Ausstieg aus russischem Gas geht. "Wir dürfen unser Europa nicht von den Rechtsextremen und den Linksextremen zerstören lassen, und werden Putin die Stirn bieten."

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2  Kommentare
2  Kommentare
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analysis (3.706 Kommentare)
am 08.06.2024 15:10

Seit Jahrzehnten wird die EU von der EVP dominiert mit Unterstützung diverser neoliberaler und rechter Gruppierungen
.und dies hat zu
Steuerflucht und Subventionslawinen für Konzerne
Sozial-und Steuer-Dumping
Förderung von Megastrukturen in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Abwanderung in EU-Ostländern durch Konzernsubventionen
Güterverkehrslawine auf der Straße und Lenker-Sklaven
geführt.
Wer glaubt ernsthaft, das EVP und mit ihnen koalierende Rechte diese Missstände mildern?
Nicht nur Agrarier und Konzerne, auch die arbeitende Beschäftigten müssen sich vereinen und gemeinsam agieren und dafür bilden sich welche Parteien an?

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LASimon (12.054 Kommentare)
am 08.06.2024 18:44

Wieso haben es ÖGB, DGB und ihre jeweiligen Partnerorganisationen bis heute nicht geschafft, als Lobbygruppe auf EU-Ebene zu agieren? Weil die Sozialstandards in den einzelnen EU-Staaten höchst unterschiedlich sind?

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