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Neos-Chefin Meinl-Reisinger: Nach Wahl-Schlappen "nach vorne schauen"

Von nachrichten.at/apa, 23. April 2024, 06:33 Uhr
Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

WIEN. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger will nach den für die Pinken ernüchternden Ergebnissen bei den Lokalwahlen in Salzburg und Innsbruck "nach vorne schauen".

"Wir haben fünf Monate Zeit", sagte sie am Montagabend in der "ZiB 2" des ORF mit Blick auf die Nationalratswahl im Herbst. Sie warnte auch vor jenen Kräften, die Europa "zerstören wollen". "Mein Job als Vorsitzende ist es, die Partei zu führen, auch aus den Fehlern zu lernen" - das tue man aber "intern". 

Video: Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger im Interview: 

Ihre Aufgabe sei es, die Bewegung "zum Laufen zu bringen", sagte Meinl-Reisinger. Dazu, dass die FPÖ laut Umfragen großen Zulauf haben dürfte, sagte die Parteichefin: "Umfragen sind Umfragen." Sie wolle "gerade auch die Menschen ansprechen, die den Glauben an die Politik, an die Demokratie vielleicht auch, an die Lösungsfähigkeit der Politik verloren haben - und gerne auch FPÖ-Wählerinnen und Wähler, gerade auch in der Europawahl ansprechen, weil derzeit muss man ja wirklich sagen: Das, was die FPÖ da macht, ist der direkte Weg in die Armut Österreichs und keine gute Zukunft für uns."

"Für saubere Politik"

Und deswegen gehe sie nun in den kommenden Wochen auch "ganz bewusst" in jene Gemeinden mit den niedrigsten Wahlbeteiligungen und in jene mit dem höchsten Wahlgewinn der FPÖ bei der bisher letzten EU-Wahl 2019, "um die Menschen davon zu überzeugen, dass wir die besseren Pläne haben für ein gutes Österreich, für Wohlstand, für stärkere Wettbewerbsfähigkeit, für faire Chancen für alle Kinder in Österreich und vor allem für saubere Politik - weil das kann die FPÖ wirklich nicht von sich behaupten, dass sie das liefert."

Bei der EU-Wahl bleibt Meinl-Reisinger bei dem angekündigten Ziel, das aktuell eine Mandat auf zwei Sitze im EU-Parlament zu erhöhen. Es gehe aber auch vor allem darum, jenen ein "Stoppschild" aufzustellen, "die dieses Europa zerstören wollen, die auch blind sind dafür, vor welchen Bedrohungen wir derzeit stehen", wie sie mit Blick auf die FPÖ sagte. Es sei bemerkenswert, "dass die mehr Angst haben vor den Vereinigten Staaten von Europa als vor dem ganzen Kriegswahnsinn Putins, seinen Panzern, seinen Drohnen, seinen Kinderdeportationen, etc."

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19  Kommentare
19  Kommentare
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Analphabet (15.469 Kommentare)
am 24.04.2024 14:15

Ein Blick in den Rückspiegel würde Sie mehr erfreuen.

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harie (175 Kommentare)
am 24.04.2024 10:07

"Es sei bemerkenswert, "dass die mehr Angst haben vor den Vereinigten Staaten von Europa als vor dem ganzen Kriegswahnsinn Putins, seinen Panzern, seinen Drohnen, seinen Kinderdeportationen, etc."
Immer wieder lustig diese Meindl-Reisinger zu hören, wie sie gegen die FPÖ vom Leder zieht, aber im freiheitlichen Wählerteich fischen will. Tatsächlich habe ich und viele Andere mehr Angst vor der derzeitigen EU als vor dem was Putin macht, da das Ganze einen Monat nach Kriegsbeginn hätte beendet werden können. Ein Johnson EX-Regierungschef von GB hat dies höchstwahrscheinlich i.A. der Amerikaner erfolgreich zu verhindern gewusst. Der Vasall EU unter VdL musste dem Ganzen zustimmen. Der von Borell angestrebte paradiesische Garten EU ist mittlerweile zum Tummelplatz für Kriegstreiber verkommen.

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nichtschonwieder (8.912 Kommentare)
am 23.04.2024 17:52

Die NEOS sind nicht umsonst die Nudelsiebpartei.

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Flachmann (7.263 Kommentare)
am 23.04.2024 15:08

Unwählbar!

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elang (429 Kommentare)
am 23.04.2024 14:52

Reisinger , der Hut brennt!
Wir müssen nach vorne Schauen wie das Reh in den LKW..

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Analphabet (15.469 Kommentare)
am 23.04.2024 14:37

Was erblickt Sie, wenn Sie nach vorne schaut?

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u25 (5.023 Kommentare)
am 23.04.2024 09:17

Guter Witz

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 23.04.2024 08:40

Die NEOS drehen sich thematisch im Kreis,
wie wir es zur "besten" COVID-Zeit kennen.

Heute so, morgen so, wie es gerade die Spindoktoren nach den schlechten Umfragen vorschlagen.

Gestern noch links mit kommunistischen Ansätzen wie dem staatlichen Grunderbe für Jugendliche, um mit Babler zu konkurrieren. Und dann wieder liberal und wirtschaftsfreundlich, solange bis die Experten die wöchentliche Themenkorrektur vornehmen.

So wird das nichts!

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Skepsis (926 Kommentare)
am 23.04.2024 08:33

Da kann die Frau Meinl-Reisinger noch so smart sein:
Der Turbokapitalismus, den die Neos wollen, ist eben für die meisten Wähler nicht wünschenswert.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 23.04.2024 08:41

Staatliches Grunderbe ist ja voll der Turbokapitalismus. 😂

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Philantrop (185 Kommentare)
am 23.04.2024 07:58

Diese EU-Kriecher wollen uns noch mehr aussackeln, um Brüssel noch mehr zu stecken
!

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honkey (13.753 Kommentare)
am 23.04.2024 07:48

Unwählbare Partei.

Genau wie alle anderen!

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Skepsis (926 Kommentare)
am 23.04.2024 08:37

Wenn sie unter den Parteien in Österreich keine finden, die für sie wählbar ist, gründen sie selber eine oder bleiben den Wahlurnen fern.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 23.04.2024 08:44

Wie viele Parteibücher muss man in Österreich haben, um sich eine solche Meinung zu bilden?

Dass die österreichische Innenpolitik immer mehr schwächelt und die politischen Parteien seit Jahren in ihrem Eigensinn und für den parteipolitischen Machterhalt das österreichische Erbe mehrerer Generationen verspielen, dürfte Ihnen entgehen.

Fast alle Lebensbereiche der Österreicher werden von Parteien dominiert, und das meistens in einer sehr unanständigen Art und Weise.

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honkey (13.753 Kommentare)
am 23.04.2024 09:22

"....oder bleiben den Wahlurnen fern"

Keine Bange, mach ich bereits! Dafür brauch ich dich nicht!

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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 23.04.2024 10:11

Bei dem aktuellen mafiosen Parteiensystem ist es für jede neue Partei so gut wie unmöglich, erfolgreich zu sein.

Es geht, ähnlich wie bei den Bundespräsidentenwahlen, ohne die großen und etablierten Parteien so gut wie gar nichts. Es beginnt bei der Finanzierung, der Macht der Medien, Hetzkampagnen bis hin zu situationselastischen rechtlichen Hürden für neue parteipolitische Mitbewerber.

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harie (175 Kommentare)
am 24.04.2024 10:29

Sie sind wahrlich ein "Demokrat"!

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fai1 (6.058 Kommentare)
am 23.04.2024 07:07

genau - den Jungen Geld schenken, dafür sollen die Älteren ein Jahr länger arbeiten.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 23.04.2024 08:45

Wenn es nur 1 Jahr wäre, und dann auch noch große Verluste bei den künftigen Pensionen (neues System mit Pensionskonto).

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