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Metsola: "Unser Lebensmodell steht auf dem Spiel"

26. Mai 2023, 00:04 Uhr
Roberta Metsola
Roberta Metsola Bild: APA/Fohringer

WIEN. EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat gestern in Wien in ihrer Rede vor dem Nationalrat Standfestigkeit in der Unterstützung der Ukraine durch die Europäische Union eingemahnt.

"Der Einmarsch Russlands in die Ukraine stellt eine existenzielle Bedrohung für unsere Union und unsere Lebensweise dar. Unser Lebensmodell steht auf dem Spiel", sagte Metsola.

Metsola sprach auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (VP) vor den Abgeordneten im Hohen Haus, außerdem traf sie Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Vertreter der Regierung und des Parlaments zu Gesprächen.

Die aus Malta stammende konservative Politikerin erinnerte in ihrer Rede auch daran, was Europa seit Generationen versprochen habe: "Dass wir für Gerechtigkeit, für Freiheit, für Rechtsstaatlichkeit stehen. Auch wenn es schwerfällt – besonders dann."

"Schengenraum stärken"

Metsola forderte indes auch in Migrationsfragen "einen umfassenden paneuropäischen Ansatz". Das EU-Parlament habe einen schwierigen Weg bei der europäischen Asylreform aufgezeigt, der Grenzen schütze und zugleich Bedürftigen Schutz biete und mit aller Härte gegen Schlepper vorgehe.

Ohne auf Österreichs Veto bei der Schengen-Erweiterung direkt einzugehen, forderte Metsola: "Wir können dieses Problem angehen und unseren Schengenraum schützen und stärken. Ein stärkeres Schengen bedeutet ein sichereres Europa."

Ein Porträt von Roberta Metsola lesen Sie auf Seite 4

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3  Kommentare
3  Kommentare
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Analphabet (15.395 Kommentare)
am 28.05.2023 06:41

Alle EU Länder sind verantwortlich, daß es mit dieser EU steil bergab geht. Der Grund, es werden nur Politversager nach Brüssel entsandt. Personen, die in den Heimatländern nicht zu gebrauchen sind.

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kave84 (3.048 Kommentare)
am 27.05.2023 09:32

Die größte Gefahr für Österreich kommt in Zukunft von Innen, denn, die Migration stellt unsere Kultur, unsere Sicherheit, unseren Sozialstaat, unsere Bildung usw. vor Herausforderungen, denen wir niemals gewachsen sind.
Ob dann an Ende die Ukraine als selbständiger Staat erhalten bleibt oder ihn sich RU schnappt, ist dann sekundär.
Tatsache ist, dass die EU in ihrer Struktur und Verwaltung ein Chaos Haufen ist.
Ich würde mich - wäre ich EU- Politiker - für dieses Kapitalversagen schämen.

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hbert (2.295 Kommentare)
am 26.05.2023 21:50

Unser Lebensmodell steht vor allem durch die unkontrollierte Einwanderung nicht integrationswilliger Personen auf dem Spiel!
Man sollte zuerst einmal bei sich zu Hause - und damit meine ich die jetzige EU - ohne Erweiterungskandidaten - Ordnung schaffen, bevor man sich um externe Probleme kümmert.
Aber das ist seit Jahrtausenden ein beliebtes Mittel der Regierenden, den Groll, der durch die Unzufriedenheit der eigenen Bevölkerung entsteht, auf andere zu lenken - und das Volk, allen voran die Grüninnen und andere Gutmenschen nehmen das bereitwollig an, ohne zu kapieren wie sehr sie bevormundet und manipuliert werden!

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