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Fast 478.000 Österreicher bekommen Pflegegeld

Von nachrichten.at/apa, 12. Mai 2024, 12:33 Uhr
Die Pflege ist mehr als ein Beruf
Niemand muss allein den Alltag bewältigen. Bild: Hilfswerk Oesterreich/Johannes Puch

WIEN. Im März haben in Österreich knapp 478.000 Menschen Pflegegeld bezogen, die überwiegende Mehrheit davon Frauen (295.000), zeigen von der APA zum "Tag der Pflege" am Sonntag abgefragte Daten des Sozialministeriums.

Im Vergleich zum Monat davor haben sich die Zahlen damit kaum verändert (plus 0,3 Prozent), im Jahresvergleich gab es einen Anstieg um 2,8 Prozent. Bei der Zuordnung nach Pflegestufen - diese orientieren sich am Pflegebedarf nach Stunden - gab es kaum Änderungen.

Die meisten Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher gibt es weiterhin mit 28,3 Prozent in der niedrigsten Pflegestufe 1. Rund 20,7 Prozent sind Stufe 2 zugeordnet, in Stufe 3 sind es 18,9 Prozent, in Stufe 4 rund 14,7 Prozent, 11,4 Prozent befinden sich in der Stufe 5, rund 4,3 Prozent in der Stufe 6 und 1,8 Prozent in der höchsten Stufe 7.

Mit Jahreswechsel wurde das Pflegegeld routinegemäß erhöht, der "Anpassungsfaktor" lag diesmal bei 9,7 Prozent. Damit erhalten Pflegegeldbezieher der Stufe 1 seit Jänner monatlich rund 192 Euro pro Monat, in Stufe 2 sind es 354, in Stufe 3 kommt man auf 552 Euro, in Stufe 4 auf 827, in Stufe 5 auf 1.124 Euro. Für Betroffene in Stufe 6 gibt es 1.569 Euro, in der höchsten Stufe 7 sind es 2.062.

Im Gesundheitsministerium betonte man in einer Stellungnahme, dass die steigende Lebenserwartung zu mehr Unterstützungsbedarf führe, gleichzeitig würden mehr Pflegekräfte und Betreuungspersonal gebraucht. Darauf habe man bereits mit Maßnahmen wie den beiden Teilen der Pflegereform, der Aufstockung des Pflegefonds auf 1,1 Mrd. Euro im Rahmen des Finanzausgleichs (u.a. für höhere Entgelte für Pflege- und Betreuungspersonal, Ausbildungsbeitrag, dauerhafte Verankerung von Community Nursing) oder dem Pflegestipendium für den Um- oder Wiedereinstieg in die Pflege reagiert. Trotz dieser Fortschritte seien weitere Schritte notwendig, "hierzu sind wir im laufenden Austausch mit den Systempartnerinnen und Systempartnern".

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2  Kommentare
2  Kommentare
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Uther (2.438 Kommentare)
am 12.05.2024 18:08

Und wieviel haben über 40 Jahre eingezahlt???
Aber die Politiker betrifft es nicht !,,

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Klettenmaxe (80 Kommentare)
am 12.05.2024 19:07

Der Wert für die Gesellschaft und Staat ergibt sich vorwiegend nicht daraus, wie lange man einzahlt, sondern wie viel man beiträgt.

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