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Fall Ott: Schlagring und Handyfotos mit NS-Bezug bei Jenewein gefunden

Von nachrichten.at/apa, 14. April 2024, 14:18 Uhr
FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl (li.) mit dem FPÖ-Abgeordneten Hans Jörg Jenewein Bild: APA/HANS PUNZ

WIEN. Im Zusammenhang mit der Spionageaffäre um Egisto Ott und dem U-Ausschuss zu "rot-blauem Machtmissbrauch" dringen weitere Ermittlungsdetails an die Öffentlichkeit.

Wie die "Krone" am Sonntag berichtete, sollen 2021 bei der Hausdurchsuchung bei Hans-Jörg Jenewein, dem aus der FPÖ ausgetretenen ehemaligen Nationalratsabgeordneten und FPÖ-Fraktionsvorsitzenden im BVT-Untersuchungsausschuss, ein Schlagring, Munitionsteile und einschlägige Handyfotos sichergestellt worden seien.

Konkret soll der einstige blaue Sicherheitssprecher Bilder von T-Shirts und Wimpel, die laut Akt "eindeutig nationalsozialistische Gesinnung erkennen lassen", auf seinem Smartphone gehabt haben. Jenewein war damals die Anstiftung des langjährigen BVT-Mitarbeiters "O" zum Amtsmissbrauch vorgeworfen worden. Dieser solle ihm angebliche Geheimnisse übermittelt haben, z.B. die Namen der Polizisten, die in der Soko Tape zum Ibiza-Video ermittelten, oder Informationen über neue Projekte im Innenministerium. Das Ermittlungsverfahren läuft noch. Es wurden zahlreiche USB-Sticks, Ordner, Smartphones und andere IT-Geräte sichergestellt, wie der "Standard" damals berichtete.

  • ZIB: Handyfotos mit NS-Bezug bei Jenewein gefunden

Im Mai sollen Jenewein und Ott, der sich nach seiner Festnahme Ende März weiter in Untersuchungshaft befindlicht, als Auskunftspersonen in den U-Ausschuss geladen werden.

ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker reagierte am Sonntag umgehend und thematisierte in einer Aussendung erneut das Verhältnis zwischen Jenewein und FPÖ-Chef Herbert Kickl. Es gebe zwei Möglichkeiten: "Entweder wusste Herbert Kickl nichts darüber, was Jenewein trieb. Das würde nicht unbedingt für seine Fähigkeit als Politiker oder für seine Menschenkenntnis sprechen. Es ist aber ohnehin die zweite Möglichkeit wahrscheinlicher, nämlich, dass Kickl über Jeneweins Handlungen informiert gewesen sein könnte." Kickl selbst hatte zuletzt im U-Ausschuss erklärt: "Es ist schlicht und ergreifend falsch zu behaupten, der Jenewein sei meine rechte Hand gewesen."

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36  Kommentare
36  Kommentare
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Analphabet (15.462 Kommentare)
am 23.04.2024 14:36

Hier posten zum größten Teil nur zufriedene Leser. Da darf sich ja SCHWARZGRÜNROT ins Faulbett legen.

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MannerW (2.699 Kommentare)
am 16.04.2024 11:30

Mich wundert, dass es so ruhig ist aus der FPÖ-Zentrale? Man darf gespannt sein, was noch alles ans Tageslicht kommt.

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gutmensch (16.775 Kommentare)
am 15.04.2024 15:13

Jetzt weiß man also auch noch, dass sich die rechte Hand Kickls eine Anfrage im Nationalrat von Russland absegnen lassen musste.

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gutmensch (16.775 Kommentare)
am 15.04.2024 15:20

Uups, ich korrigiere mich. Es war nicht die damalige rechte Hand Kickls, sondern die Heutige. Ob Rumpelstilzchen jetzt Hafenecker auch verleugnet, oder ob er dazu steht, dass sie die Heimat an Putin verraten ?

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KeinSpieler (647 Kommentare)
am 15.04.2024 13:34

Naja - Hafeneckers Anfrage im Parlament wurde von Ott "Korrektur-gelesen" (white-milk) ...was sagen die gehirngewaschenen Kickl-Fans dazu?!

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KritischerGeist01 (4.935 Kommentare)
am 15.04.2024 11:17

Die FPÖ hat sich also Gesetzesanträge von einem russischen Spion korrekturlesen lassen.

Und die blauen Lemminge nennen sich noch immer Österreich-Freunde und Heimatland-Verteidiger. Schon klar. Nur dass die intelligenz-allergischen FPÖ Fans damit das Russische Reich aus dem 19. Jahrhundert meinen.

Euch würde es in Sibirien sicherlich gefallen. Ich lege euch allen eine rasche Ausreise nahe. Putin hätte dann einen Haufen Querulanten mehr und wir hätten unsere Ruhe. Quasi eine win-win-Situation ...

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jupiter69 (236 Kommentare)
am 15.04.2024 10:53

Für ÖVP ist aber nur Kickl das Problem, nicht aber die ganze Horde an rechtsextremen blauen Politiker:innen dahinter. Mit der Truppe würde die ÖVP nach wie vor liebend gerne koalieren. Dabei vergisst sie, dass auch der sanftstimmige Norbert Hofer, den sie immer wieder lobend erwähnt, genau so ehemalige Neonazis als Infrastrukturminister in seinem Vorzimmer sitzen hatte.

Das ist der eigentliche Wahnsinn in Österreichs Politik: Wir haben eine ÖVP, die sich in solchen Fällen auf den "Wählerwillen" ausredet, statt Verantwortung zu übernehmen.

Ändert die ÖVP nicht endlich ihre Meinung zur FPÖ, sei ihr eine krachende Niederlage im Herbst gegönnt.

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Natscho (4.578 Kommentare)
am 15.04.2024 10:47

Eine Stimme für die FPÖ ist eine Stimme für Korruption und Landesverrat in der dumpfen Hoffnung, dass weniger Muslime herumlaufen (zur Erinnerung: Seit 2000 gab es nur FPÖ- oder ÖVP-Innenminister; eine große Einwanderungswelle z. B. von Tschetschenen gab es unter Schwarz-Blau).

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KeinSpieler (647 Kommentare)
am 15.04.2024 09:33

Wie kommen die Beiden auf ein gemeinsames Foto - wenn sie sich gar nicht kennen?!

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Natscho (4.578 Kommentare)
am 15.04.2024 10:41

Könnte daran liegen, das Kickl eine korrupte Schlange ist

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hwild (239 Kommentare)
am 14.04.2024 20:49

Alle jene, die damit liebäugeln, ihre Stimme an die FPÖ zu versch… ähäm zu geben, und die meinen, damit irgendeinen PROTEST auszudrücken, dürfen sich angesichts der vielen einschlägigen Äußerungen dieser blauen Herren schon fragen lassen, ob sie noch eine LIBERALE Demokratie wollen oder einen VolksFÜHRERkanzlerstaat?? Zur Erinerung: „Machen wir es dem Orban nach!“ [Kickl am 1.5.]
----------------
Und, zur Erinnerung: Was ist – für das satte Gehalt aus Steuergeldern – die Leistung von Leuten wie Gudenus, Vilimsky und Genossen? Vielleicht ein (abgelaufener?, jedenfalls NIE offengelegter) Kooperationsvertrag mit der Putin–Partei „Einiges Russland“ von 2016 … Kooperation unter anderem zur "Erziehung der jungen Generation im Geiste von Patriotismus und Arbeitsfreude" …

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vinzenz2015 (46.665 Kommentare)
am 14.04.2024 20:28

Jennewein ist 2022 aus der FP ausgetreten. Seine ältere Schwester Belakowitsch wird vmtl. die nächste Gesundheits-/ Sozialministerin, oder auch nicht, wenn die Österreicher dem Innsbrucker Beispiel folgen.
Dass Jenewein überhaupt Bundesrat und Nationalrat werden konnte
- in der unmittelbaren Nähe zu Kickl -
lässt für den Fall eines Kickl - Sieges Grausiges vermuten!

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Gue34 (292 Kommentare)
am 14.04.2024 20:20

💪

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linz2050 (6.656 Kommentare)
am 14.04.2024 19:33

Mich wundert das nicht ... bei gewissen Kulturen ist das normal.

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Juni2013 (10.024 Kommentare)
am 14.04.2024 16:59

Warum darf der einstige blaue Sicherheitssprecher keinen Schlagring besitzen?

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gutmensch (16.775 Kommentare)
am 14.04.2024 17:33

Eben. Die einen haben Messer eingesteckt, die rechten Recken einen Schlagring.

Wo ist der Unterschied ?

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gutmensch (16.775 Kommentare)
am 14.04.2024 16:58

Wozu braucht der einen Schlagring ? Rechtsradikaler Schläger ?

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meisteral (11.952 Kommentare)
am 14.04.2024 16:22

@ichauchnoch:
Täteripferumkehr, immer auf die Kleinen.....
War ein anstrengender Frühschoppen, angesichts der ausgeprägten Wehleidigkeit. .

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ichauchnoch (9.802 Kommentare)
am 14.04.2024 15:54

Ich finde es großartig, dass man bei den FPÖlern die NS-VErgangenheit der Vorfahren immer so exakt herbeiholt. Was kann ein Enkel dafür, wenn der Großvater dieser Ideologie angehangen hat??? Das erkläre mir bitte einmal wer, ich versteh's nicht, weil es auch nicht erklärbar ist.

Ich frag mich vielmehr, warum weiss man das nur bei FPÖlern, wie die Großeltern getickt haben? Auch die SPÖler und die ÖVPler hatten Großväter und da gab es sicher auch genügend, die dieser Ideologie zugehörig waren, aber da schaut man einfach nicht.

Es wäre sicher ein ergiebiges Betätigungsfeld, wenn man bei denen, die sich jetzt so auf den Demos gegen Rechts hervortun, einmal in der Familiengeschichte etwas genauer schauen würde. Da würden sich manche wundern, was da zum Vorschein kommt. Ich gehe davon aus, dass so manche stramm Rote nicht wissen, wo ihre Großväter tätig waren, aber man könnte doch einmal ein bisschen nachforschen.

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gutmensch (16.775 Kommentare)
am 14.04.2024 16:35

Warum nur bei FPÖlern ?
Weil die sich nie von der Vergangenheit ihrer Gründungspartei distanziert haben. Siehe die Likes von Jenewein für Bilder von T-Shirts und Wimpel, die laut Akt "eindeutig nationalsozialistische Gesinnung erkennen lassen", auf seinem Smartphone .

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mehlknödel (3.563 Kommentare)
am 14.04.2024 17:25

Warum fragst du dich? Wenn die Enkel der Ideologie wider besseren Wissens auch anhängen, ist es doch das naheliegendste der Welt, das man sich deren Altvorderen genauer anschaut.

Enkel von Nazis gibt es ja mehr als genug, doch die meisten haben's halt kapiert.

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CedricEroll (11.301 Kommentare)
am 15.04.2024 09:50

Die Rechten sind sehr "gut" darin, ihren direkten Nachwuchs auf Linie zu bringen. Lässt sich sehr einfach an den Unmengen an FP-Politikern erkennen, die auch in der Söhne-, Enkel- und Urenkelgeneration noch immer germanische Vornamen verpasst bekommen und stolz tragen: Jörg, Norbert, Herbert, Harald, Manfred, Kriemhild, Dagmar, Siegfried, Detlef, etc. etc. Jede Namensstatistik wird Ihnen sagen, dass das seit 1945 komplett gegen den Trend ist.

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elhell (2.153 Kommentare)
am 16.04.2024 12:39

Es gibt solche Enkel und solche Enkel.
Ich habe "Mein Kampf", das meine wie andere Großeltern zur Hochzeit bekamen, weggeworfen, andere stellen den Schund in eine Vitrine.
Und fällt Ihnen etwas auf?

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ichauchnoch (9.802 Kommentare)
am 14.04.2024 15:47

Der Artikel als solcher interessiert mich überhaupt nicht, was ich aber lustig finde, er ist nicht hinter der Bezahlschranke. Klar, wenn es gegen die Blauen geht, das soll nur jeder lesen (können), wenn es aber z. B. um Wirtschaftsthemen, um Lokalpolitisches, usw. geht, das ist natürlich hinter der Bezahlschranke.

Man muss da schon genau sein, denn gegen blau ist immer gut!!!

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Juni2013 (10.024 Kommentare)
am 14.04.2024 16:53

"Man muss da schon genau sein, denn gegen blau ist immer gut!!!"
Genau! Den Blauen gehört die Maske heruntergerissen damit man endlich einmal ihr wahres Gesicht sieht!

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westham18 (4.557 Kommentare)
am 14.04.2024 15:23

Was wird da wohl seine entzückende Schwester, Frau Belakowitsch, dazu sagen? Sicherlich große Missverständnisse.....👎

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tulipa (3.312 Kommentare)
am 14.04.2024 15:44

Sie witd wohl erklären, das ihrem Bruder da ein paar bedauerliche Ausrutscher-Einzelfälle passiert sind, natürlich ohne böse Absicht, und in keinster Weise extrem. Alles total okay, normal und verständlich, oder?😡

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mehlknödel (3.563 Kommentare)
am 14.04.2024 17:27

Die wird behaupten, dass sie gar keinen Jennewein kennt und dass der überhaupt ein missverstandener Einzelfall ist.

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RonaldWeinberger (200 Kommentare)
am 14.04.2024 14:50

Ein Ungustl, zweifellos. Aber angesichts kommender Wahlen ist die linke Kamarilla selbstredend brennend daran interessiert, dunkle Flecken auf blauen Westen ausfindig zu machen und sie medial zu inszenieren.
Wird euch nicht viel helfen, werte Linkslinke. Das Pendel bewegt sich zurzeit in die andere Richtung ...

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CedricEroll (11.301 Kommentare)
am 14.04.2024 15:07

Wer ist ein Ungustl? Angesichts Ihres Postings muss man zum Schluss kommen, dass Ronald Weinberger einer ist.

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RonaldWeinberger (200 Kommentare)
am 14.04.2024 15:41

Besten Dank für Ihre Ferndiagnose. Sie ist nicht untypisch für Personen mit "gewisser" ideologischer Schlagseite ...
Mein Appell an Sie und Ihresgleichen: weiterträumen. Die Bösen sind stets Rechte, nicht wahr?

Aber zugegeben: Dieser Herr, so scheint es (Unschuldsvermutung), dürfte tatsächlich mehr als genug Dreck am Stecken haben. Er möge - und wird wohl - namhaft bestraft werden!

So was würde ein gestandener Linker/Grüner nie tun ... Nennt man ja zu Recht "Gutmenschen".

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CedricEroll (11.301 Kommentare)
am 15.04.2024 15:43

QED

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aufjedenfallgutmensch (254 Kommentare)
am 14.04.2024 15:19

Man braucht auch keine dunklen Flecken suchen, wenn alles braun ist.

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jupiter69 (236 Kommentare)
am 15.04.2024 10:58

Niemand braucht die dunklen Flecken ausfindig machen, so wie die FPÖ in den rechtsextremen Dreck abdriftet. Wissenschaftsfeindlich und menschenverachtend.

Letzter Gag von der Deppenfront: Die FPÖ lädt auch schon verwirrte oder korrupte (oder beides) "Wissenschafter" als Redner ein, die den Nutzen der Polioimpfung in Zweifel stellen.

So ein Bullsh*t muss einem erst einmal einfallen. Einmal schauen, was die kreischende Schwester von Jenewein, die ja Medizinerin ist, dazu sagt.

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aufjedenfallgutmensch (254 Kommentare)
am 14.04.2024 14:38

FPÖ und Bezug zu NS. Welche Überraschung. Wer hätte das gedacht von der Einzelfallpartei.

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Juni2013 (10.024 Kommentare)
am 14.04.2024 14:44

Systempartei FPÖ und bezug zur NS-Zeit? Geh, das gibts ja nicht.

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