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EU-Wahl: Grüne verlieren leicht, aber nicht im "freien Fall"

Von nachrichten.at/apa, 23. Mai 2024, 09:14 Uhr
Lena Schilling Bild: APA/Erwin Scheriau

WIEN. Die Grünen liegen laut einer neuen Umfrage zur EU-Wahl von Peter Hajek (für ATV/Puls 24) bei 10 Prozent der Wählerstimmen.

Die Partei, die derzeit mit Vorwürfen rund um ihre Spitzenkandidatin Lena Schilling konfrontiert ist, weist damit gegenüber einer Hajek-Erhebung vom November einen Verlust von zwei Prozentpunkten auf. Die Datenlage sei aber seit Veröffentlichung der Vorwürfe "sehr volatil" - und seit weiteren Berichten vom Dienstag "noch schwerer einzuschätzen", so Hajek.

Die Umfrage wurde zwischen 13. und 17. Mai erhoben - und damit noch vor Aufkommen der neuesten, anonymisierten Vorwürfe, wonach Schilling laut einem "Standard"-Bericht Überlegungen angestellt haben soll, nach der Wahl der Linksfraktion im EU-Parlament beizutreten (was sie zurückwies). Außerdem wurde eine Chat-Aussage veröffentlicht, in der Schilling geschrieben hatte, sie habe ihr Leben lang "niemanden so sehr gehasst" wie die Grünen. Schon vor zwei Wochen waren anonymisierte Vorwürfe publiziert worden, die ein ungünstiges Charakterbild der Quereinsteigerin aus der Aktivistenszene zeichneten.

Grüne auf Platz vier

In der Hajek-Umfrage (Telefon- und Online-Befragung) unter 1.200 Wahlberechtigten in Österreich (maximale Schwankungsbreite: +/- 2,8%) liegen die Grünen mit zehn Prozent auf Platz vier gleichauf mit den NEOS. In einer Erhebung vom November kamen die Grünen noch auf 12 Prozent, die NEOS auf nur sieben.

Platz eins hat weiterhin die FPÖ inne, die mit neuerlich 30 Prozent deutlich vor SPÖ und ÖVP rangiert, die in der Erhebung jeweils auf 23 Prozent kommen. Die ÖVP blieb damit unverändert, die SPÖ liegt um einen Prozentpunkt niedriger als im November. Die KPÖ wird wie im November mit 3 Prozent ausgewiesen.

Gegenüber dem Wahlergebnis 2019 (14,08 Prozent) würden die Grünen rund vier Prozentpunkte einbüßen. Die Situation stelle sich für die Grünen zwischenzeitlich so dar, dass es zwar zu leichten Verlusten bei der EU-Wahl kommen könnte, sagte Meinungsforscher Peter Hajek - konkret droht der Öko-Partei der Verlust des 3. Mandats. Ein "freier Fall" der Grünen habe sich bis dato aber nicht abzeichnet. Profitieren würden aktuell die NEOS, die sich in der aktuellen Erhebung deutlich stärker als im Herbst gezeigt haben "und somit das zweite Mandat in Griffweite haben". Die neuen Vorwürfe gegen Schilling erhöhen laut Hajek diese Wahrscheinlichkeit.

 "Menschenverachtende Hetze"

Auch verwies der Experte gegenüber der APA auf die Pressekonferenz von Schilling und der Grünen Generalsekretärin Olga Voglauer vom Mittwoch, bei der Voglauer in einem Rundumschlag Verstrickungen der SPÖ in die "menschenverachtende Hetze" in den Raum stellte. Konkret sprach Voglauer von "Silberstein-Methoden" - entschuldigte sich aber später bei SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder. Auch hatte Voglauer erklärt, die Gerüchte kämen stets von denselben paar Personen, "mitten im Kreise der SPÖ" und "mitten im Kreise der KPÖ". "Die Frage ist, ob sich die Grünen mit der Pressekonferenz nicht noch zwei weitere Fronten aufgerissen haben - zur SPÖ und zur KPÖ", sagte dazu Hajek.

Bis dato wären die Grünen "mit einem blauen Auge davongekommen", es sei aber demoskopisch "nicht einzuschätzen, wie das weitergeht". "Die Krisenkommunikation der Grünen ist ausbaufähig", so Hajek. Denn mit dem Silberstein-Vergleich hätten sich diese eigentlich auf dieselbe Stufe der von ihnen kritisieren blauen und türkisen Mitbewerber gestellt, "die das immer wieder gesagt haben". Und in der Politik gehe es "immer wieder um Abgrenzung". Grundsätzlich seien alle Wählergruppen gut mobilisiert, auffallend sei die FPÖ-Wählerschaft, die im Vergleich zu den letzten EU-Wahlen "deutlich aktiver" an der Wahl teilnehmen dürfte.

Die ebenfalls erhobene Sonntagsfrage zur (im Herbst stattfindenden) Nationalratswahl zeigt laut Hajek keinerlei signifikante Veränderungen bei den Grünen und den anderen Parteien. Die Grünen liegen demnach wie im November neuerlich auf 8 Prozent, ebenso die NEOS und auch die Bierpartei. Die SPÖ rangiert bei 20 Prozent (November: 22), die ÖVP neuerlich bei 21 Prozent. Die FPÖ stieg von 30 auf 31 Prozent.

Ergebnisse anderer Umfragen 

Etwas andere Daten zeigte eine Erhebung des IFDD-Institut von Christoph Haselmayer vom vergangenen Wochenende (1.000 Personen, Erhebungszeitraum 15. bis 17. Mai). Bei der EU-Wahl kämen die Grünen hier auf 11 Prozent, knapp hinter den NEOS mit 12 Prozent. Die KPÖ würde mit vier Prozent den Sprung ins EU-Parlament knapp schaffen. Die FPÖ liegt hier auf 27 Prozent, die ÖVP bei 23 und die SPÖ bei 22 Prozent.

Bei der IFDD-Sonntagsfrage zur Nationalratswahl liegt die FPÖ mit 28 Prozent voran, gefolgt von ÖVP und SPÖ mit je 23 Prozent. Platz drei geht in dieser Erhebung an die NEOS mit 9 Prozent vor den Grünen mit sieben Prozent, gefolgt von BIER (6 Prozent) und der KPÖ (4 Prozent).

Eine weitere aktuelle Umfrage des OGM-Instituts (für Servus TV) unter 1.002 Wahlberechtigten (Online-Interviews, Schwankungsbreite +/- 3,1%) zur Nationalratswahl fragte auch das fiktive Antreten einer Liste von ÖVP-EU-Mandatar Othmar Karas ab. Demnach könnte dieser mit fünf Prozent der Stimmen und damit mit dem Einzug in den Nationalrat rechnen. Fix ins Parlament einziehen würde demnach die Bierpartei - mit 7 Prozent, gleichauf mit den NEOS. Die Grünen werden mit neun Prozent ausgewiesen, wobei auch diese Umfrage die jüngsten Entwicklungen noch nicht mit berücksichtigt. Die ÖVP kommt laut der OGM-Erhebung auf nur 18 Prozent, hinter der FPÖ (26) und der SPÖ (23). Die KPÖ würde demnach drei Prozent erhalten.

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74  Kommentare
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GunterKoeberl-Marthyn (18.028 Kommentare)
am 27.05.2024 12:31

Egal welche Charakterzüge sich eingestellt haben, sie hat alle treuen grünen Politikerinnen, die sich über Jahre für die Partei kümmerten und gelaufen sind, einfach überholt und zeigt sich jetzt gnädig und will sogar jetzt Mitglied in der Partei werden. Dieser riskante Überholvorgang ohne Erfahrung und politischer Bildung konnte nicht gut gehen.

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harie (186 Kommentare)
am 24.05.2024 13:23

Das ist wieder eine Schönrederei des Koalitionspartners und seiner nahen Medien!

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Kukilein (508 Kommentare)
am 24.05.2024 10:34

Es wird noch weiter bergab gehen. Wenn die Grünen nicht aus dem Parlament fliegen wollen, dann müssen sie auch ihre Wähler verteten, das sind Menschen denen Naturschutz wichtig ist. Wenn die Grünen jetzt beim Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetzt und beim geplanten Elektrizitätswirtschaftsgesetz nicht endlich Stopp sagen, damit dort der Umweltschutz ausreichend berücksichtigt wird, welches Thema soll die Partei dann im Herbst in der Opposition überhaupt noch bringen? Wie soll die Glaubwürdigkeit dieser Partei dann wiederhergestellt werden?

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LIEWA (112 Kommentare)
am 24.05.2024 10:20

Irgendwas wird wohl dran sein. Vielleicht war sie selbst menschenverachtend.

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nodemo (2.314 Kommentare)
am 24.05.2024 09:38

„Samma ehrlich" Lena Schilling wird ins geschützte EU-Meinungsgebäude einziehen und mit Kriegssanktionen die Andersdenkenden bestrafen.

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Juni2013 (10.261 Kommentare)
am 23.05.2024 19:02

Die FPÖ wird sicher so großartige Erfolge wie in Innsbruck und bei der Landtagswahl in Salzburg einfahren.
Traum des siegessicheren FPÖ Kandidaten Lassenberger in Innsbruck: "Eine Stadt, so blau wie der Himmel". Was es geworden ist wissen alle.

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amha (11.545 Kommentare)
am 24.05.2024 08:04

Seit wann ist die FPÖ in der EU-Regierung die es so gar nicht gibt?
Können Sie nicht zwischen EU- und Gemeinderats- bzw. Landtagswahl unterscheiden?

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Juni2013 (10.261 Kommentare)
am 24.05.2024 09:47

"Grün raus aus der Regierung! Die Grünen sind unser Ruin!"
Auch Sie können nicht zwischen EU- und NR-Wahlen unterscheiden? Passt.

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amha (11.545 Kommentare)
am 24.05.2024 11:51

Ich habe lediglich Ihren etwas weiter unten stehenden Anwurf gegen User deixi2205 etwas umformuliert. Und Sie springen gleich auf - herrlich!

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sergio_eristoff (1.566 Kommentare)
am 24.05.2024 10:05

Richtig Junal!
Katastrophale Abstürze von Türkis und einen massiven Dämpfer für Grün. Grün hat sich gerade noch in die Stichwahl gerettet und verloren, sprich eine Wiederwahl hat man nach einer Periode nicht mal mehr geschafft und musste für eine Neopartei den Platz räumen.
FPÖ blieb hinter den Erwartungen und zog knapp nicht in die Stichwahl ein.

Was ist nun schlimm für die FPÖ?
Cherry Picking wieder am Start?

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observer (22.315 Kommentare)
am 23.05.2024 17:42

Nach den Wahlen wird man ja sehen, wie es wirklich ausschaut. Die Umfragen vorher stimmen oft um ein Haus nicht. Meine Prognose ist ein bisschen anders. Ich erwarte mir, dass die derzeitigen 3 Sitze der österreichischen GrünlingInnen im EU Parlament auf 2 oder nur 1en abschmelzen. Aber man wird ja sehen, wer Recht hat .

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deixi2205 (157 Kommentare)
am 23.05.2024 15:56

Grün raus aus der Regierung! Die Grünen sind unser Ruin!

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Juni2013 (10.261 Kommentare)
am 23.05.2024 20:50

Seit wann sind die Grünen in der EU-Regierung die es so gar nicht gibt?
Können Sie nicht zwischen EU- und NR-Wahl unterscheiden?

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2good4U (18.196 Kommentare)
am 24.05.2024 10:24

Es finden demnächst auch Nationalratswahlen an.

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 23.05.2024 15:21

Ich denke auch, dass die DNA noch stark unterschätzt wird, letztlich hört sich das - bezogen auf Europa - nicht ganz unvernünftig an, was die bei der Pressestunde am Sonntag von sich gegeben haben. Im Wording noch ein bisserl unsicher, aber nicht wirklich unvernünftig.

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rmach (15.552 Kommentare)
am 23.05.2024 15:13

Minus 17%, ist nur ein kleiner Verlust!
Zu 2019 sind es 29%.
Die Richtung stimmt!

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teja (5.944 Kommentare)
am 23.05.2024 15:10

von 14.00% auf ca. 10.00% sind immerhin fast, 40% nicht viel. Grüne Rechnung?

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rmach (15.552 Kommentare)
am 23.05.2024 15:14

Ich kam nur auf 29%. Habe ich falsch gerechnet?

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 23.05.2024 15:17

Kommt darauf an, welcher Wert als 100%-Basis genommen wird, es kann beides stimmen 😎

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rmach (15.552 Kommentare)
am 23.05.2024 15:38

Auch das habe ich bisher nicht gewusst. Scheinbar muss jetzt auch die Mathematik neu definiert worden sein.

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 23.05.2024 15:45

nun ja, üblicherweise ist der Wert vom letzten Wahlergebnis als 100% zu sehen, somit stimmt 29%, aber wenn man die 10% als Basis nimmt, sind 14% natürlich 40% mehr, wenn man diese dann in Abzug bringt, sind es halt 40% weniger.....
Auch die Mathematik kann gegendert werden😂😂😂
Aber keine Sorge, die 29% sind richtig 😉

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sergio_eristoff (1.566 Kommentare)
am 23.05.2024 14:51

Glaubt man wirklich dass das nun alles war?
Sorry die in der Umfrage nicht berücksichtigten neuen Vorwürfe werden den Trend weiter fortsetzen und wieder 2 - 4 % kosten, alleine schon weil man Silberstein, Antisemitismus und ÖVP Verteidigungsstrategien verwendet.
Nachdem der Spiegel und DerStandard bereits berichtet haben über Beeinflussungen der Medien und weitere Dinge immer noch im Raum. Dazu kommt noch das Thema mit der Staatsanwaltschaft.
Man kann davon ausgehen, da kommt noch was.
Zu guter Letzt gibt es immer noch die Lena selbst, was in diversen Auftritten auch noch patzen kann.

Man muss immer noch sagen, Europawahlen haben eine eher schlechte Wahlbeteiligung, daher sind die Umfragen auch noch mit Vorsicht zu genießen.

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amha (11.545 Kommentare)
am 23.05.2024 13:45

Wegen der "menschenverachtenden Hetze" wärs: keinesfalls Grün wählen um denen zu zeigen, dass ohne Rücktritt der Hetzer Kogler, Maurer & Co. der Totalabsturz im September folgt!

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Schuno (6.649 Kommentare)
am 23.05.2024 13:19

Nicht im freien Fall?
Aber auch nur weil vieles in der Presse entschuldigt wird

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Freilaufender (10 Kommentare)
am 23.05.2024 12:15

Viele wählen grün, denn als Regierungspartei hat man viele Angestellte direkt und indirekt in Vereinen, welche sich Hoffungen machen und den Job absichern wollen.

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dachbodenhexe (5.732 Kommentare)
am 23.05.2024 12:09

"Platz eins hat weiterhin die FPÖ inne, die mit neuerlich 30 Prozent deutlich vor SPÖ und ÖVP rangiert, die in der Erhebung jeweils auf 23 Prozent kommen. "

Da müssen unbedingt noch mehr negative Berichte über die FPÖ über die Medien verbreitet werden damit die verlierenden Parteien wieder Zuwachs bekommen und wenn sie nur erfunden werden denn was der Leser einmal gefressen hat das gibt er nicht so schnell wieder her.

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willie_macmoran (2.900 Kommentare)
am 23.05.2024 12:46

Heul leise, Opfer!

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Lysteli1 (36 Kommentare)
am 24.05.2024 08:30

Ja reicht denn das nicht, was bisher bekannt geworden ist?!

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Ekra (326 Kommentare)
am 23.05.2024 12:00

Die sind schon soweit unten, dass sich nur mehr Plumpsen ausgeht 😉

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Schuno (6.649 Kommentare)
am 23.05.2024 13:21

@ekra
Kann man überhaupt fallen wenn man am Boden liegt ?

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rmach (15.552 Kommentare)
am 23.05.2024 11:51

Die Entstehungsgeschichte der Kandidatur , ist m.E. ein Musterbeispiel für ein Hoppala. Auf dem Weg zum grossen Geld mittels Followern, wird die Influencerin für / von den Grünen entdeckt.

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:41

Alle Verluste der Grünen bei den Wahlen werden sicher durch den österreichischen Comedy-Preis wett gemacht.

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rmach (15.552 Kommentare)
am 23.05.2024 11:36

Scheint existenzbedrohend zu sein, wenn man Freunde hat, die sich Sorgen machen, oder?

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:38

Eigener Erfolg und parteipolitischer Wahlkampf kosten eben.
Da muss man auch den einen oder anderen Kollateralschaden bei Freunden und Kollegen akzeptieren.

Ist aber glücklicherweise alles privat.

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analysis (3.691 Kommentare)
am 23.05.2024 11:25

Unverständlich, dass Grünen wie bereits 2019 einem "bekanntem Gesicht" gegenüber Menschen mit Wissen und Erfahrung den Vorzug geben.
So wie Sahra Wiener, ist auch dieses wirbellose Wesen eine Fehlbesetzung, welche bei den EU-Abgeordneten kaum Vertrauen und Respekt haben wird.
Sind die beiden anderen Ö-EU-Grün-Politiker nicht geeignet, über ihre bisherige Arbeit, ihre Erkenntnisse und Ziele die Wähler zu informieren und damit auch zur Wiederwahl zu motivieren.
Diese Partei ist zur Populisten-Truppe auf Niveau der bürgerlichen verkommen!

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:36

Es geht ganz offensichtlich nur mehr um Wahlergebnisse.

Dafür wird viel Geld für Propaganda und Profilierung ausgegeben.
Glaubt denn wirklich jemand, eine junge und unerfahrene Kandidatin würde in Brüssel mehr bewegen können als eine politik-erfahrene Person mit bester Vernetzung?

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MaxXI (966 Kommentare)
am 23.05.2024 11:41

Wenn meinen sie konkret mit Politik erfahrene Person, bestens vernetzt?

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:59

Allgemein gültig!

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:19

Wobei 3% auch ein gutes Ergebnis wäre und man dann im Kreis tanzend alle loben muss.
Es gibt sowieso nur Gewinner, und bei der EU-Mitmachen ist bereits ein Sieg.

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:17

Die Umfragen hinken immer einige Tage hinterher.
Und der Wissensstand des Durchschnittsösterreichers oft um Monate oder Jahre.

Also: bis zu den NR-Wahlen Ende September werden es die Meisten kapieren.

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betterthantherest (34.830 Kommentare)
am 23.05.2024 10:52

Im Auftrag von Puls24.

War da nicht etwas?

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:38

Dieser Medienskandal scheint schon wieder vergessen.

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Tiger_4020 (998 Kommentare)
am 23.05.2024 10:48

EU-Wahl: Grüne verlieren leicht, aber nicht im "freien Fall"

Genau das ist das trauige an der Geschichte , das dieser "Falsche Fünfziger" die Lena Schilling trotz aller Verfehlungen den Einzug ins EU Parlament mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schaffen wird.
Die Grünen werden halt von 3 auf nur noch 1 Abgeordnete abspecken müssen

Die Grünen wollen selber die Reissleihne nicht ziehen (Lena Schilling könnte ja auf das Mandat verzichten).
Bleibt nur zu hoffen dass es der Wähler "den Anstand" wählt und es selber richtet.

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MaxXI (966 Kommentare)
am 23.05.2024 10:53

Politik und gleichzeitig das Wort Anstand zu erwähnen, das lässt sich absolut nicht vereinen.

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LASimon (11.898 Kommentare)
am 23.05.2024 11:53

Also die Herren Brandstätter oder Schieder oder die Frau Regner? Von diesen Personen ist mW nichts "Unanständiges" bekannt geworden.
Oder ist den Wähler*innen der "Anstand" ohnehin nicht wichtig? Immerhin haben gar nicht so wenige Herrn Kurz 2mal gewählt ...

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docholliday (8.418 Kommentare)
am 23.05.2024 10:46

Eines muss man ihr zugute halten: Sie bleibt auf Linie und sie hält stand.
Das muss ein anderer eh erst mal aushalten, egal, was dahintersteckt, wieviel davon wahr ist und was nicht.
Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.

Die Grünen blicken mit Lena Schilling nach vorne, Schilling selbst hat die Flucht nach vorne ergriffen.
Wenn sie jetzt noch etwas retten können, dann eh nur so.

Eines ist ganz sicher: Schilling ist ins kalte Wasser gestoßen worden und wurde ganz schon in den politischen Strudel hineingezogen.
Einen schwierigeren Start hatten sicher nicht viele.
Aber, und das ist das Gute daran: Sie lernt gleich von Anfang an einen breiten Rücken zu haben.

Es hat jetzt irgendwo seine Grenze.
Das gegenseitige Gehetze muss aufhören und die Wahl soll entscheiden.

Darum alles Gute allen KandidatInnen!

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 23.05.2024 11:26

Sie hat es selbst gewollt - Profilierungssucht nennt man so was.

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MobbingAkademie (47 Kommentare)
am 23.05.2024 11:40

Zugute halten, wenn man offenen Auges gegen die Wand fährt?
Für die Partei wird das ein großes nachhaltiges Problem.

Wie es für Lena Schilling ausgeht, ist mittlerweile nebensächlich.

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 23.05.2024 12:46

.....ein großes nachhaltiges Problem.

NACHHALTIG ist in diesem Kontext echt super😂👍👍

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Philantrop_1 (320 Kommentare)
am 23.05.2024 10:27

Die Jungen lesen kaum Zeitungen. Sogar eine Volksschullehrerin mittleren Alters wusste neulich vom Schilling-Debakel gar nichts.

Diese Leutchen sehen sie nun oft auf Titelbildern und meinen vielleicht, das wäre der neue Politstar, den alle Jungen wählen - also sie auch, nach dem Motto "Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu"
:)

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