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Kein Durchbruch bei Verhandlungen über weltweites Pandemie-Abkommen

28. März 2024, 21:28 Uhr
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(Symbolbild) Bild: KIRILL KUDRYAVTSEV (AFP)

GENF. Bei den Verhandlungen über ein internationales Abkommen zur Vorbeugung von Pandemien hat sich kurz vor Auslaufen einer Einigungsfrist weiter kein Durchbruch abgezeichnet.

Die Gespräche am Sitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf müssten wohl verlängert werden, hieß es am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen. Eigentlich hatten die Teilnehmer angestrebt, sich bis Mitternacht auf ein Abkommen zu einigen.

"Es ist sicher, dass es heute keine Einigung mehr gibt und die Verhandlungen deshalb verlängert werden müssen", sagte Yuanqiong Hu von Ärzte ohne Grenzen (MSF), die wie andere Hilfsorganisationen bei den Verhandlungen half. "Die Mitgliedsländer beraten derzeit, wie die nächsten Etappen aussehen sollen."

Beschluss aus 2021

Der Beschluss, ein internationales Pandemie-Abkommen auszuarbeiten, war im Dezember 2021 von den 194 WHO-Mitgliedstaaten gefasst worden, um die Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen. Durch die Corona-Pandemie starben nach WHO-Angaben ab Ende 2019 weltweit mindestens 20 Millionen Menschen. Gegenmaßnahmen wie Lockdowns und Reisebeschränkungen brachten schwere wirtschaftliche Schäden mit sich. Auch die Gesundheitssysteme waren nicht auf die Pandemie vorbereitet: So behinderte lange ein Mangel an Impfstoff den Kampf gegen das Coronavirus.

Um auf künftige Gesundheitskrisen besser vorbereitet zu sein und im Pandemie-Fall schneller und gezielter reagieren zu können, soll nun ein völkerrechtlich bindendes Abkommen mit klaren Regeln in den Bereichen Prävention, Vorsorge und Reaktion vereinbart werden. Es soll unter anderem einen genauen Handlungsleitfaden für alle WHO-Mitgliedstaaten vor und während einer Pandemie enthalten und eine zuverlässige Finanzierung sicherstellen.

Afrikanische Länder pochen auf Impfstoffe

Die europäischen Länder, die das Pandemie-Abkommen besonders vehement eingefordert haben, wollen erreichen, dass mehr Geld in die Pandemie-Prävention investiert wird. Afrikanische Länder pochen dagegen vor allem auf einen besseren Zugang zu Impfstoffen und Arzneimitteln. Die USA wollen wiederum durchsetzen, dass bei neu auftretenden Krankheitserregern alle Länder verpflichtet werden, Daten und Proben schnell und transparent auszutauschen.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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honkey (13.614 Kommentare)
am 29.03.2024 12:28

Ich hoffe es kommt nie zustande!

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Utopia (2.496 Kommentare)
am 29.03.2024 08:28

Wenn ich an den Wahnsinn der völlig falschen, überzogenen, mit irren Nachteil verbundenen, teils nutzlosen Diktatur der Corona-Zeit denke, kann ich nur hoffen, dass dieses Abkommen niemals zustande kommt. Unsere Politiker haben viel zu wenig Durchblick, um etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen.
Was das Schlimmste daran ist, der WHO soll die Macht einer Diktatur verliehen werden. Sie muss keinerlei Beweise erbringen, dass die von ihr erlassenen Vorgaben tatsächlich den Menschen dienen. Auch während Corona war die Bevölkerung auf der Verlustseite. Einige Wenige waren die großen Gewinner. Sehr geschickt wurde Geld von Arm nach Reich gelenkt. Noch unsere Enkel werden dafür zahlen müssen.
WHO-Diktatur? Nein danke!

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Philantrop_1 (164 Kommentare)
am 29.03.2024 08:20

DAS stärkt das Vertrauen in diese Gremien nicht:

Nun wurden doch sensible Passagen zur Corona-Impfung veröffentlicht. Diese enthalten unter anderem Informationen zu Impf-Nebenwirkungen.
Ein Problem dabei sind die Schwärzungen. Dabei sind zum Teil ganze Textpassagen oder sogar ganze Seiten fast vollständig geschwärzt.

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