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Meldepflicht für UFO-Besichtigungen

Von Von Stefan Scholl, 07. Mai 2010, 00:04 Uhr

Im russischen Parlament bemüht man sich, das Verhältnis der politischen Elite zu Außerirdischen in Ordnung bringen. Wie das Petersburger Nachrichtenportal fontanka.ru mitteilte, hat der Duma-Abgeordnete Andrej Lebedew von der Liberaldemokratischen Partei offiziell ...

Im russischen Parlament bemüht man sich, das Verhältnis der politischen Elite zu Außerirdischen in Ordnung bringen. Wie das Petersburger Nachrichtenportal fontanka.ru mitteilte, hat der Duma-Abgeordnete Andrej Lebedew von der Liberaldemokratischen Partei offiziell Präsident Dmitrij Medwedjew gebeten, den Umgang des Präsidenten der Teilrepublik Kalmückien, Kirsan Iljumschinow, mit kosmischen Besuchern zu klären.

Ende April hatte Iljumschinow in einer Talkshow des Staatsfernsehens seinen Kontakt zu einer UFO-Besatzung im Jahr 1997 geschildert. Der Parlamentarier Lebedew ersucht den Präsidenten nun um nähere Auskünfte dazu. „Ich bitte um Mitteilung, ob der kalmückische Präsident die Präsidialverwaltung über seine Kontakte informiert hat. Gibt es ein Reglement über die Meldepflicht außerirdischer Kontakte hoher Staatsdiener und Geheimnisträger wie Iljumschinow?“ Außerdem möchte Lebedew wissen, ob noch andere russische Spitzenbeamte mit Außerirdischen zu tun haben.

Der kalmückische Präsident hatte dem staunenden TV-Publikum berichtet, auf seinem Balkon sei eine halb durchsichtige Röhre gelandet. Er sei hineingestiegen und habe dort Leute in gelben Raumanzügen angetroffen, die ihn durch ihr UFO geführt hätten. Er habe sie gefragt, warum sie nicht im Fernsehen aufträten, um mit der Menschheit zu kommunizieren. „Wir sind noch nicht bereit für ein Treffen“, hätten sie geantwortet.

Politische Beobachter betrachten Lebedews Anfrage als ironisch verbrämte Kritik an Iljumschinow. Kalmückiens Präsident, der nebenher dem Weltschachverband FIDE vorsteht, gilt als selbstherrlich. Er ließ in Kalmückien eine Schachstadt aufbauen, obwohl die Republik mit einem Pro-Kopf-Einkommen von durchschnittlich 180 Euro im Monat zu den ärmsten russischen Regionen gehört.

Allerdings rühmt sich in Russland nicht allein Iljumschinow kosmischer Bekanntschaften. Nach einer Umfrage des Allrussischen Meinungsforschungsinstituts glauben zwar nur sechs Prozent an UFOs. Aber der baschkirische Augenchirurg Ernst Muldaschew, der nebenher Bücher über außerirdische Zivilisationen verfasst, ist mit einer Auflage von mehr als zwei Millionen einer der meistgelesenen Sachbuchautoren im Land.

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