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Wien putzt sich für den Oberösterreicher-Ball auf

Von Annette Gantner, 05. Juni 2023, 04:30 Uhr
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig tanzt mit Ehefrau Irmtraud Rossgatterer beim Ball im Rathaus auf. Bild: Weihbold

Das sanierte Rathaus bietet den festlichen Rahmen, am 17. Juni wird wieder viel Prominenz erwartet.

Es ist ein Jubiläum: Bereits zum 120. Mal findet am Samstag, 17. Juni, in Wien der Ball der Oberösterreicher statt. Erst zum vierten Mal ist das Wiener Rathaus Bühne für den beliebten Sommerball.

Im Vorjahr wurden 2700 Karten verkauft. Und auch heuer ist die Nachfrage hoch. Die Tische sind – auch aufgrund neuer Sponsoren – so gut wie ausgebucht. Einziger Wermutstropfen: Der „Rathauskeller“ hat die Konzession für das Catering, es obliegt dem Gastrobetrieb, welche Biersorten ausgeschenkt werden.

Nicht mehr transdanubisch

Der Vorsitzende des Vereins der Oberösterreicher in Wien, Othmar Thann, ist noch immer froh, dass man sich vor mehreren Jahren entschied, das Event in den Sommer zu verlegen und vom charmebefreiten Austria Center ins Rathaus zu übersiedeln. „Es ist nicht transdanubisch, es ist mitten im Zentrum, es bietet einen festlichen Rahmen, und der Mietpreis ist zudem sehr human“, sagt er.

Hausherr und Bürgermeister Michael Ludwig (SP) wird auch heuer wieder den Ball besuchen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Michael Häupl ist er ein treuer Fan, nicht zuletzt hat dies auch private Gründe. „Ich persönlich verbinde mit Oberösterreich sehr viel Erfreuliches, da ich seit Jahren gemeinsam mit meiner Frau – einer Mühlviertlerin – dort meinen Urlaub verbringe und Kraft sammle“, sagte er zu den OÖNachrichten. Dass das Rathaus den festlichen Rahmen für den Ball bietet, sei Pflicht, lacht Ludwig. Immerhin sei Wien – gemessen an der Zahl der von dort Zugezogenen – eine der größten Städte Oberösterreichs.

Während die Oberösterreicher begeistert im Rathaus tanzen, mussten die Steirer im Vorjahr wegen des schwachen Kartenverkaufs den Ball absagen. Sie hätten heuer ebenfalls am 17. Juni im kleineren Hübner Kursalon im Wiener Stadtpark gefeiert. Doch auch dieser Ball kam nicht zustande, nächstes Jahr laden sie wieder in die Hofburg.

Tracht in Wien

In der Wiener Dependance des Seewalchner Trachtengeschäfts Tostmann ist die Nachfrage nach Festdirndln für den Ball noch überschaubar. „Das Dirndl ist in Wien eine klassische Anlasskleidung“, sagt Eigentümerin Anna Tostmann. Es werde auf Festen, Hochzeiten, Bällen getragen. „Die de facto wichtigste Zeit des Jahres ist für uns der Jägerball“, sagt sie. Beim Oberösterreicher-Ball sei die Nachfrage traditionell schwächer. Es bestehe die Möglichkeit, sich das Balloutfit zu leihen. Wer ein klassisch oberösterreichisches Dirndlgewand wählt, sollte darauf achten, dass das Oberteil mit einem Herzerlausschnitt rot, der Rock schwarz und die Schürze blau ist.

VP-Klubobmann August Wöginger freut sich bereits auf den Ball. Begeistert stimmte er im Gespräch mit den OÖNachrichten im Parlament den Oberösterreicher-Marsch an. Der Ball sei alljährlich ein Highlight, sagte der Innviertler. Er freue sich auf einen geselligen, gemütlichen Abend. Begleitet wird Wöginger von Frauenministerin Susanne Raab (VP). Angemeldet sind zudem Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm, EU-Kommissar Johannes Hahn und dessen Ehefrau, die frühere Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer.

Das Rathaus wird heuer übrigens noch schöner sein. Die Außenfassade wurde eben erst saniert.

Karten für den Ball

Ein Ticket für den Oberösterreicher Ball kostet 72,50 Euro.
Für Jugendliche zwischen 18 und 26 Jahren kostet die Karte 40 Euro. Für Inhaber einer OÖNcard gibt es zehn Euro Ermäßigung auf jede Ballkarte.
Karten sind auf oberoesterreicherball.at erhältlich.

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Autorin
Annette Gantner
Redakteurin Innenpolitik
Annette Gantner
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