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Motornachrichten

Mildhybrid erhöht Dynamik und hilft beim Sparen

28. November 2020 00:04 Uhr

Mildhybrid erhöht Dynamik und hilft beim Sparen
Im BMW-Motorenwerk in Steyr wurden im Vorjahr mehr als 1,2 Millionen Benzin- und Dieselmotoren gebaut.

BMW Steyr: Neuer Sechszylinder-Diesel spart neun Prozent CO2.

Wer BMW-Diesel sagt, meint stets auch Steyr. Im dortigen Motorenkompetenzzentrum werden seit fast 40 Jahren hocheffiziente Triebwerke entwickelt und produziert. Seit heuer läuft die aktuellste Dieselmotoren-Generation vom Band, die auch komplett in Steyr entwickelt wurde.

Charakteristisch für die neuen Sechszylinder ist die 48-Volt-Mildhybrid-Technologie sowie ein Plus bei der Dynamik. Zusätzlich konnten die CO2-Emissionen noch einmal um neun Prozent gesenkt werden.

Mildhybrid dient zur Rückgewinnung von Bremsenergie und unterstützt den Verbrenner bei der Beschleunigung kurzfristig mit elektrischer Antriebsleistung. Dadurch verringern sich Verbrauch und somit Emissionen. Und es entsteht ein Dynamikvorteil. Verbaut werden die Diesel mit den sechs Häferln aktuell im BMW 3er M-Performance sowie in den SUV X5, X6 und X7.

"Mit der Entwicklung der neuen Generation unterstreichen wir unsere hohe Innovationskraft in Steyr. Die Dieseltechnologie leistet auch weiterhin einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, denn kein anderer Verbrennungsantrieb ist so effizient und sparsam", sagt Fritz Steinparzer, Leiter der Dieselmotoren-Entwicklung am Standort Steyr.

Digital zusammengebaut

In Steyr erfolgt die gesamte Forschungs- und Entwicklungsleistung aller BMW-Selbstzünder. Bei der Entwicklung wird dabei zunächst einmal ein neuer Motor digital zusammengebaut und getestet. Das erlaubt frühzeitige Rückschlüsse auf die Performance und spart Ressourcen, da es in diesem frühen Stadium keine analogen Tests braucht. Der Prototyp wird schließlich auf den Prüfständen, von denen es in Steyr 41 gibt, ausgiebig getestet.

Daraus gewinnen die Techniker Erkenntnisse über Verbrauch und Emissionen – und sie können dann gleich noch Anpassungen vornehmen. In einem weiteren Schritt werden die Prototypen einer ausgiebigen Qualitätsprüfung unterzogen. Dabei werden etwa Hunderte Stunden im Hochlastbetrieb ebenso simuliert wie Fahrten in einer Großstadt – mit vielen Start-/Stopp-Phasen und Beschleunigungs- bzw. Verzögerungsphasen.

BMW in Steyr

4500 Mitarbeiter sind derzeit beschäftigt, 2019 wurden mehr als 1,2 Millionen Benzin- und Dieselmodelle hergestellt.

7,5 Milliarden Euro hat BMW seit der Eröffnung im Jahr 1980 bereits in Steyr investiert. Das Werk zählt zu den umsatz- und exportstärksten Industrieunternehmen Österreichs. (schuh)

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