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Mercedes GLC: Ein Städter, den es ins Gelände zieht

Von Carsten Hebestreit 11. Juni 2019 00:04 Uhr

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Bild 1/24 Bildergalerie: Der neue Mercedes GLC

Der Luxus-SUV verblüfft mit seinen Offroad-Qualitäten.

Mehr als die Hälfte der GLC-Fahrer sind "jung und weiblich", sagt Mercedes. Zumindest in den USA. Aber auch in Europa kurvt der Schwaben-SUV nicht mehr in der Kategorie "Alt-Herren-Auto" herum. 2008 als GLK auf den Markt gekommen, entschieden sich bisher 1,5 Millionen Kunden für einen GLC. Ein Top-Wert, auch für die erfolgsverwöhnten Schwaben. Im Juli tritt die Facelift-Version an.

Äußerlich fast unverändert, tat sich unterm Blech Entscheidendes. Mit den neuen Benzinern (M 264: 197 und 258 PS) hält die 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie Einzug, bei den Diesel-Vierzylindern (OM 654: 163, 194 und 245 PS) reinigen ein SCR- und ein ASC-Kat die Abgase und nehmen bereits jetzt die nächste Abgas-Hürde Euro 6d-Norm (RDE Stufe 2). An der Front zieht ein neuer Kühlergrill mit mächtigen Doppelstreben oder Wabengitter die Blicke auf sich, die Scheinwerfer wurden schmäler und kommen serienmäßig mit LED-Technik, aufpreispflichtig sind die Multibeam-LED-Scheinwerfer. Innen ersetzten die Schwaben den Command-Controller durch ein Touchpad. Neu ist auch das Lenkrad mit den Sensor-Bedienungselementen.

Auf den ersten OÖN-Testkilometern auf Asphalt verblüffte der GLC mit den neuen Assistenzsystemen: Der aktive Lenkassistent hilft bei Überholvorgängen und in Rettungsgassen, der Abstandstempomat Distronic bremst automatisch vor scharfen Kurven und Tempolimits ab. Genial!

Im Gelände überraschte der GLC vollends. Die neuen Fahrprogramme "Offroad" und Offroad+" regeln bei 110 bzw. 45 km/h ab und heben den Wagen um 1,5 bzw. fünf Zentimeter an – auf maximal 24,5 Zentimeter Bodenfreiheit. Im Offroad-Gelände kraxelte der SUV locker Steigungen von mehr als 60 Grad hinauf, auch bei 35 Grad Seitenneigung kippt der GLC nicht.

Der GLC und das GLC Coupé stehen ab Juli in den Schauräumen. Einstiegspreise: 49.910 bzw. 53.710 Euro.

GLC: Mild-Hybrid-System

Die Vierzylinder-Benziner werden nun durch ein 48-Volt-System und einen riemengetriebenen Starter-Generator unterstützt. Mit dem E-Schub (etwa 14 PS) wird der kurze Moment bis zum Einsetzen des Turboladers überbrückt. Zudem ermöglicht das System den Segel-Betrieb bei ausgeschaltetem Verbrenner.

 

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