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Chronik

Unwetter beschädigte Gipfelkreuz auf der Schönfeldspitze

Von nachrichten.at/apa   30. Juli 2020 15:55 Uhr

Ein Blitzschlag oder eine heftige Sturmböe dürften Jesus die Beine gekostet haben.

MARIA ALM. Die schweren Unwetter am Dienstagabend dürften in Salzburg auch eines der außergewöhnlichsten Gipfelkreuze der Alpen schwer beschädigt haben.

Auf der Schönfeldspitze (2.653 Meter) im Steinernen Meer im Pinzgau ist vermutlich nach einem Blitzschlag oder einer heftigen Sturmböe ein Teil der bekannten Holzpieta – sie zeigt die Mutter Jesu mit ihrem toten Sohn als Querbalken – abgebrochen.

Betroffen sind die aus Lärchenholz gefertigten Beine von Jesus. Das Gipfelkreuz wurde vom Kapruner Maler und Bildhauer Anton Thuswaldner geschaffen, vom Alpenverein Saalfelden 1970 aufgestellt und 1971 eingeweiht. Den Transport auf den zweithöchsten Berg des Steinernen Meers übernahm damals übrigens ein Hubschrauber des ORF, wie sich Sebastian "Wastl" Wörgetter vom Alpenverein erinnerte. Damals sei zuerst Maria, dann Jesus auf den Berg gebracht worden. Nun will er sich für eine möglichst rasche Reparatur einsetzen.

Das Gipfelkreuz hat einen Blitzableiter, das Gewitter sei aber ungewöhnlich heftig gewesen, sagten Bergsteiger. Eine mutwillige Zerstörung – immer wieder einmal sollen auch Bergsteiger das Kreuz erklommen haben – gilt eher als ausgeschlossen. Vor dem Unwetter war die Figur noch ganz.

So sah das Gipfelkreuz, es gilt als eines der außergewöhnlichsten in den Alpen, vor dem Unwetter aus. 
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