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Zwei kundige Guides im dichten Software-Dschungel

11. Juni 2021, 03:29 Uhr
Zwei kundige Guides im dichten Software-Dschungel
Alois Zoitl und Rick Rabiser beschäftigen sich mit Software-Vielfalt. Bild: (Wiesmayr/LIT)

LINZ. Alois Zoitl und Rick Rabiser forschen im neuen Christian-Doppler-Labor der Johannes-Kepler-Universität.

Lange Zeit gab es am Campus der Johannes-Kepler-Universität neun, seit Mittwoch sind es zehn: die Christian-Doppler-Labore. Im neuen Labor widmen sich die Professoren Rick Rabiser und Alois Zoitl Automatisierungssystemen. Und bringen etwas Ordnung in den Software-Dschungel.

"Der Software-Anteil in der Industrie wird immer größer. Nicht nur, dass es immer mehr Software gibt, es gibt auch immer mehr Varianten, die zum Teil gar nicht ideal zusammenpassen. Es wird immer komplexer, hier den Überblick nicht zu verlieren, ist eine echte Herausforderung", sagt Rick Rabiser, Experte für Software Engineering.

Gleiches verbindet

Finanziert werden die CD-Labore jeweils zur Hälfte durch die öffentliche Hand und Unternehmenspartner. In ihrem Labor arbeiten Rabiser und Zoitl mit dem Anlagenbauer Primetals Technologies zusammen. "Die Programme, die die einzelnen Maschinen der Anlagen steuern, sind sehr unterschiedlich. Der Hochofen hat eine ganz andere Software als das Walzwerk", sagt Alois Zoitl, Experte im Bereich Entwicklungswerkzeuge für Steuerungssoftware. "Alle neuen Funktionen von Maschinen kommen mittlerweile kaum mehr von der Hard- sondern von der Software. Unser Ziel ist es, die Abstimmung zwischen den diversen Softwaretypen zu verbessern." Die Forschung der beiden Experten als ein sehr vereinfachtes Beispiel verpackt: Wie Folien legen Zoitl und Rabiser die Programme übereinander. Suchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. "Wir versuchen, den gemeinsamen Nenner der Programme zu finden: Was haben alle Softwares gemeinsam?", sagt Rabiser. "Wenn wir das wissen, können wir einen Software-Grundstock schaffen, den alle Modelle gemeinsam haben. Diese Basis kann dann immer wieder verwendet werden."

Laufzeit bis 2028

Das Projekt wurde mit 2,37 Millionen Euro finanziert und soll noch bis ins Jahr 2028 laufen. "Erfolg haben wir dann, wenn wir den Grad der Software-Wiederverwendung bei Primetals steigern konnten", sagt Zoitl. "Dann entwerfen wir einen allgemeinen Ansatz, der auch anderen Firmen hilft."

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