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Vom Deutschkurs in den Job: Zuwanderer nützten ihre Chance

Von Michaela Krenn-Aichinger, 22. April 2024, 16:37 Uhr
Am Welser BFI haben die Zuwanderer bereits gut Deutsch gelernt, jetzt sind sie bereit für den Arbeitsmarkt; in der hinteren Reihe: Stefan Oppl (BFI), Vizebgm. Gerhard Kroiß, Timo Bovelino (ÖIF) und Recruiterinnen des Rewe-Konzerns Bild: Michaela Krenn-Aichinger

WELS. Karriereplattform des Integrationsfonds: Am BFI in Wels rekrutierte gestern ein Handelskonzern künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Große heimische Unternehmen mit hohem Personalbedarf werben bereits in Deutsch- und Integrationskursen um künftige Mitarbeiter. Gestern fand eine Karriereplattform des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Zusammenarbeit mit dem Rewe-Konzern im BFI Wels statt.

Rund 50 Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und Vertriebene aus der Ukraine konnten gleich direkt vor Ort Bewerbungsgespräche mit zwei Recruiterinnen des Handelskonzerns führen und sich auf die rund 50 offenen Stellen im Raum Wels bewerben.

Iman Hassan war eine, die die Chance nützte. Die 26-jährige Syrerin spricht bereits sehr gut Deutsch. "Ich will arbeiten, ich möchte als Regalbetreuerin anfangen, später vielleicht dann auch an der Kassa arbeiten", sagt die Mutter von zwei Söhnen im Alter von vier und sechs Jahren zur Welser Zeitung. Ihr Mann arbeitet bereits seit sieben Jahren bei Rotax in Gunskirchen. Schon bald wird die Familie von Edt bei Lambach nach Wels übersiedeln, wo sie ein Haus gekauft hat.

Andere berufliche Pläne hat der 16-jährige Ukrainer Bohdan Nachev, der mit seiner Mutter und zwei Schwestern in Bad Schallerbach lebt. "Ich möchte eine Lehre und die Berufsschule machen und im Bereich Metallbau arbeiten", sagt der Jugendliche.

Kollegen aus 103 Nationen

Rewe-Personal-Recruiterin Sabine Petzold präsentierte das Unternehmen, das in Österreich 46.500 Mitarbeiter aus 103 Nationen beschäftigt. "Wichtig ist, dass sie sich mit ihren Kollegen verständigen können", sagt Petzold zu den Teilnehmern, die derzeit Deutschkurse auf A2- oder B1-Niveau absolvieren. Sie hat auch ein paar Zuckerl parat, wie Mitarbeiterrabatte und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.

Bundesweit haben bereits 80 Karriereplattformen mit rund 7500 Teilnehmern stattgefunden, berichtet Timo Andreas Bovelino, Bereichsleiter für Integrationszentren beim ÖIF. "Dieses Format kommt bei den Unternehmen aber auch bei der Zielgruppe sehr gut an, weil es eine Chance auf einen zügigen Einstieg in den Arbeitsmarkt ist", sagt Bovelino. Er kündigte auch an, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Wels mit Formaten wie diesen, Integrationskursen und Schulbesuchen intensiviert werde.

Der Welser Vizebürgermeister und Integrationsreferent Gerhard Kroiß (FP) betonte einmal mehr, dass das Erlernen der deutschen Sprache und ein möglichst rascher Zugang zum Arbeitsmarkt wesentliche Voraussetzungen für eine gelungene Integration seien.

"Allein am BFI in Wels finden derzeit parallel zehn Deutschkurse für Zuwanderer, die vom ÖIF zugewiesen werden, statt", sagt Stefan Oppl, Geschäftsführer des BFI Oberösterreich.

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Autorin
Michaela Krenn-Aichinger
Lokalredakteurin Wels
Michaela Krenn-Aichinger
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