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Wels

"Otelo" öffnet als Kreativtreffpunkt für Jung und Alt im Grieskirchner Zentrum

Von Michaela Krenn-Aichinger   17. Januar 2017 00:04 Uhr

"Otelo" öffnet als Kreativtreffpunkt für Jung und Alt im Grieskirchner Zentrum
Gemeinsam nähen, reparieren und einfach kreativ sein, das ist die Philosophie, die hinter Otelo steckt.

GRIESKIRCHEN. Ab Februar zieht Leben in ein leerstehendes Geschäft am Stadtplatz ein.

Das ehemalige Foto-Walter-Geschäft am Stadtplatz 16 bekommt eine neue Nutzung. Ab Februar öffnet dort eine Gruppe engagierter Bürger aus dem Raum Grieskirchen ein offenes Technologielabor, kurz "Otelo". Die Otelo-Philosophie stammt ursprünglich aus dem Salzkammergut und hat sich seit 2010 in Oberösterreich und darüber hinaus rasch verbreitet.

Die Grundidee war, Opas Bastelkeller neu zu erfinden. Die Räume stehen dabei Interessierten jeden Alters zur Verfügung, zum Austausch, zum Experimentieren und um gemeinsam kreativ zu sein, etwa in Näh- und Repaircafés, in einem Radiostudio, etc. Die Idee aus Gmunden und Vöcklabruck haben mittlerweile mehrere Städte und Gemeinden wie Neumarkt/Mkr., Kirchdorf, Ottensheim und Linz übernommen. In Wels hat der FreiRaum im Haus Altstadt 8 ein ähnliches Konzept.

Brauereichef unterstützt Otelo

Initiiert haben Otelo in Grieskirchen Heinz Plohberger und Simone Mader aus Pollham. Sie stellten die Idee Brauereibesitzer Marcus Mautner Markhof vor, der ihnen das ehemalige Geschäftslokal mietfrei zur Verfügung stellt. Nur für die Betriebskosten von etwa 100 Euro pro Monat muss Otelo aufkommen. "Unser Ziel ist es, Jung und Alt ohne Konsumzwang zusammenzubringen. Möglich ist vieles, etwa gemeinsames Reparieren, Nähen oder Kripperlbauen. Wir schauen, was in Grieskirchen gefragt ist", sagt Plohberger.

Einen der ersten Workshops wird Josef Straßhofer anbieten. Der ehemalige Direktor der Polytechnischen Schule gibt Anleitungen zum Bau eines LED-Lichts. Auch ein Nähcafé ist geplant. Dabei kann man sich im Umgang mit Nadel und Zwirn üben und aus ausgedienten Kleidungsstücken neue Kreationen entwerfen. War Nähen für die Generation unserer Mütter und Großmütter vielfach eine Notwendigkeit und eine Kostenfrage, tut man es heute zum kreativen Zeitvertreib. Genäht wird aber nicht mehr vorwiegend daheim im stillen Kämmerlein, sondern in der Gruppe als Gemeinschaftserlebnis.

Mehr Infos über die Otelo-Philosophie und die Standorte unter www.otelo.or.at.

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