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Rotes Kreuz Wels: 280.000 Stunden im Einsatz für die Allgemeinheit

Von Valentin Bayer, 04. Juni 2024, 15:54 Uhr
1200 Freiwillige engagieren sich beim Roten Kreuz in Wels und Wels-Land. Bild: RK OÖ

WELS. Die Mitgliederzahlen in Wels und Wels-Land haben sich deutlich erholt.

Am Montagabend hält das Rote Kreuz Wels in der Bezirksstelle beim Klinikum seine Jahresversammlung ab. Vorab informierte Bezirksleiter Bernhard Ploier gemeinsam mit seinen Stellvertretern Josef Gruber und Andreas Heinz über aktuelle Projekte des Roten Kreuzes und die Jahresbilanz 2023 – und die lässt sich einmal mehr sehen.

280.000 Stunden standen hauptberufliche Mitarbeiter, Zivildiener und Freiwillige im Vorjahr in den Bezirken Wels und Wels-Land im Einsatz. Die 54.000 Ausfahrten waren zu rund einem Drittel Notfalleinsätze, zwei Drittel waren Krankentransporte. "Wir haben geglaubt, dass es nach der Pandemie ruhiger wird – das war nicht wirklich zu spüren", sagt Ploier.

Die Mitgliederzahlen bessern sich: Während der Pandemie war die Zahl der Aktiven von 1400 auf 800 gefallen. Mittlerweile engagieren sich wieder 1200 Menschen freiwillig. "Je nach Bezirksstelle war die Rückholaktion unterschiedlich erfolgreich. Das liegt auch daran, dass die Aufgaben sich je nach Standort unterscheiden", erklärt Ploier.

Schwerpunkt auf Jugendarbeit

Um den Nachwuchs zu sichern, beschäftigt sich das Rote Kreuz intensiv mit der Jugendarbeit: 380 Kinder und Jugendliche engagieren sich in den Kursen in den Bezirksstellen, hinzu kommen die Kooperationen mit Schulen. Wie berichtet, bieten das RK Wels und die HBLW ab kommendem Schuljahr erstmals ein Freifach an, in dem die Schüler die Ausbildung zum Rettungssanitäter machen können. "Es ist eine Win-win-Situation", sagt Josef Gruber, "die Schüler erwerben wichtige Kenntnisse und soziale Kompetenz, die Schule bietet einen neuen Schwerpunkt, und für uns erweitert sich der Pool potenzieller Mitglieder."

Immer wichtiger werden auch Angebote wie die Rotkreuz-Märkte in Marchtrenk und Stadl-Paura. "Die wirtschaftlichen Folgen von Krisenherden in der Welt erreichen auch unseren unmittelbaren Wirkungsbereich", sagt Ploier. Obwohl Unterschiede etwa bei Religion und Herkunft eine immer größere Rolle spielen würden, "gibt es diese Unterschiede bei uns nicht. Das Rote Kreuz hilft, wo es kann", stellt Ploier klar.

Stark ausgebaut hat das Rote Kreuz Wels in den vergangenen Jahren auch die Kapazitäten für den Katastrophenschutz: Vor kurzem wurde ein eigener Standort in Wels eröffnet, an dem die Ausrüstung zentral gelagert wird. In diesem Aufgabengebiet ist das Welser RK nicht nur für die Stadt und Wels-Land zuständig, sondern unterstützt im Ernstfall auch Einsätze in der ganzen Westhälfte Oberösterreichs. "Es ist schön, zu sehen, dass die Bemühungen der vergangenen Jahre auch in Form dieser Aufgabenzuteilung anerkannt werden", sagt Andreas Heinz.

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Autor
Valentin Bayer
Redakteur Oberösterreich
Valentin Bayer
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1  Kommentar
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sno (34 Kommentare)
am 05.06.2024 08:23

Wieso gibt es bei den Ehrenamtlichen keine nicht "Österreicher" die sich beim RK oder FF engagieren.

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