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Für Naturpark Ybbstal fehlt noch das zweite Ufer

Von Hannes Fehringer, 23. Februar 2024, 00:04 Uhr
Für Naturpark Ybbstal fehlt noch das zweite Ufer
Mit der Erweiterung auf den Flussverlauf bis Amstetten würde der Naturpark Ybbstal seinem Namen gerecht.

WAIDHOFEN/YBBS. Riesig ist der Naturpark Ybbstal nur seinem Namen nach. Seine Ausbreitung beschränkt sich tatsächlich nur auf 237 Hektar auf dem Buchenberg in Waidhofen und ein Revier der Fliegenfischer in Opponitz. Jetzt aber ist der große Wurf angesagt. Die Bürgermeister Christian Haberhauer (VP) aus Amstetten, Anton Kasser (VP) aus Allhartsberg, Friedrich Hinterleitner (VP) aus Biberbach, Thomas Raidl (VP) aus Sonntagberg, Gerhard Lueger (VP) aus Ybbsitz, Johann Lueger (VP) aus Opponitz und Werner Krammer (VP) aus Waidhofen präsentieren gemeinsam das Vorhaben, den Naturpark auf den gesamten Flussverlauf durch ihre Gemeinden auszuweiten.

Forstheide wird auch Naturpark

Allein mit den 210 Hektar Wald, die die Stadtgemeinde Amstetten vor fünf Jahren für die Natur von einem Forstbetrieb freigekauft hat, und dem Landschaftsschutzgebiet der Forstheide würde der Naturpark von seiner jetzigen Kleinheit auf eine mittlere Größe wachsen. "Wir streben mit dem Naturpark natürlich Artenschutz an, aber genauso eine maßvolle touristische und landwirtschaftliche Nutzung, was ja in Einklang zu bringen ist", sagt Mario Wührer (VP), Waidhofner Vizebürgermeister und Obmann des Naturparks Ybbstal.

Die Naturparks stellen die Gebiete unter weitaus weniger strengen Schutz wie Nationalparks, Natura-2000-Gebiete oder Landschaftsschutzgebiete wie die Forstheide. Aber mit der Ausschilderung als Naturpark sollen Wanderer in die Landschaft geholt, Grundbesitzer zu einer noch umweltschonenderen Nutzung bewogen und Bewusstsein für einen bewahrenden Umgang mit der Natur geschaffen werden. In den Naturparks in der Steiermark reißen zum Beispiel Arbeitstrupps eines sozialen Beschäftigungsprojekts die mannshohen Dolden des Riesenbärenklaus aus, der als eingewanderte Pflanze alle heimischen Arten überwuchert.

Wührer strebt für den Naturpark Ybbstal ein professionelles Management mit eigener Geschäftsführung an, die wie etwa im Naturpark Ötscher-Tormäuer auch die Tourismusströme lenkt. Mit den nunmehr sieben Mitgliedsgemeinden ist "einmal der Anfang gemacht", sagt Wührer. Denn Gemeinden am Ybbsufer wie Ferschnitz, Euratsfeld und Kematen sind noch nicht beigetreten. Kematens Bürgermeisterin Juliane Günther (VP) sieht keine Notwendigkeit, der Gegend "noch etwas überzustülpen". Der Flussverlauf durch Kematen sei schon Natura-2000-Gebiet und als solches ohnehin besser geschützt als durch eine Naturpark-Tafel. Der fünf Kilometer lange "Schneerosen-Weg", der entlang des Flussverlaufes schon voll in Blüte steht und am Wochenende Unmengen an Wanderern anlockte, würde Wührer gut ins Konzept passen. Er hofft, dass Günther ihre Auffassung ("Wir sind ja mehr eine Industriegemeinde") bald revidiert: "Wir lassen ein Projekt für das ganze Ybbstal ausarbeiten."

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Autor
Hannes Fehringer
Lokalredakteur Steyr
Hannes Fehringer
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