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Brückenschlag: Muslime und Christen beten gemeinsam

Von Kurt Daucher, 29. Mai 2015, 03:47 Uhr

STEYR. Das interreligiöse Friedensgebet ist Teil der langen Nacht der Kirchen in Steyr.

Wenn heute Freitag, 29. Mai, in Steyr "Die lange Nacht der Kirchen" stattfindet, warten Katholische Jugend und das Jugendzentrum Gewölbe mit einer ganz besonderen Aktion auf. Gemeinsam mit der muslimischen Jugend laden sie zu einem interreligiösen Friedensgebet, bei dem sich auch Besucher und Passanten beteiligen können.

Möglich ist das Gebet, mit dem Religionsgrenzen überwunden werden und ein gemeinsames Zeichen für den Frieden gesetzt werden soll, "weil wir ja ohnedies zu ein und demselben Gott beten", wie Initiator Reinhard Fischer erklärt. Freilich werde dabei auf die jeweiligen Traditionen geachtet. Weil sich etwa ein muslimisches Gebet nicht mit einem Kreuzzeichen beginnen und mit einem Amen beenden lasse, werde in der Praxis auch abwechselnd gebetet. "Wir haben aber auch Texte zusammengestellt, die wir tatsächlich gemeinsam lesen", so der Leiter der Katholischen Jugend in der Region Ennstal.

Das Gebet selbst beginnt um 22 Uhr in der Fußgängerzone am Stadtplatz. Interessierte können sich schon zuvor – ab 20 Uhr – einbringen. Sie werden ersucht, ihre Gedanken zum Frieden aufzuschreiben und diese Wunschzettel auf einem Baum aufzuhängen. Fischer: "Diese Wünsche bringen wir dann still ins Gebet ein. Es gibt sicher Leute, die nicht wollen, dass ihre Gedanken öffentlich vorgelesen werden."

Der Steyrer Beitrag zur Kirchennacht, die österreichweit begangen wird, ist einmal mehr einer der umfangreichsten und vielfältigsten. Wie berichtet, soll neben der Musik heuer bewusst Platz für spirituelle Angebote sein. Mit-Organisatorin Angelika Paulitsch liest beispielsweise selbst verfasste Texte zum Thema "Übergänge" vor. Diese Veranstaltung geht in der Bibliothek im Dominikanerhaus über die Bühne. Im Treffpunkt Mensch & Arbeit, Michaelerplatz, wird zu einem Erlebnis im Dunkeln geladen – hier sind die Besucher eingeladen, alle anderen Sinne für ihre Umwelt zu schärfen. Musikalische Zentren der Kirchennacht sind die Evangelische Kirche und die Michaelerkirche.

Alle Infos zum Event gibt es auf www.langenachtderkirchen.at. Vor der Marienkirche ist ab 18 Uhr ein Info-Point eingerichtet. Hier liegen auch die Folder mit der Programmübersicht auf. Auch in Bad Hall beteiligt man sich an der langen Kirchennacht, ebenso drei Pfarren im Ennstal – Losenstein, Großraming und Gaflenz.

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20  Kommentare
20  Kommentare
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docsockshot (704 Kommentare)
am 30.05.2015 02:36

. .. der den lieben Jesus für einen Schönwetter-Heiland hält ?

Die Zukunft kann nur mehr Laizismus und niemals rückwärts gewandte Frömmelei sein, das kann nur und wird auch schief gehen - so sicher wie das " Amen " im christlichen Gebet.

Aber wer in unserer Zeit einfache Antworten sucht wird eben nur mehr bei Religionen und Sekten fündig.

Ich hege enorme Zweifel, daß die Muslime, allein schon aus ihrer Geschichte heraus, willens sind ihre gesellschaftlichen Werte zu gunsten der unseren aufzugeben, denn unsere Wertekultur ist viel zu komplex und zu mühsam für Sie.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 29.05.2015 09:53

An alle Möchtegern Krixi-kraxi: Dieses Thema ist zu ernst, um es ins Lächerliche zu ziehen. Es gibt noch genug Themen, wo man im Schutz der Anonymität drauflosballenr kann.

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Unverdorben (442 Kommentare)
am 29.05.2015 10:13

Eben deshalb würde ich für »Schreiben, JA - aber nur unter Klarname« eintreten.

Anmerkung:
Die Pseudonym-Schreiberlinge sind doch nur Feiglinge - welche "Null Arsch in der Hose haben".
Ca. 20 Jahre Erfahrung in Newsgroups oder sonst. Foren haben mich immer wieder bestätigt ...

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jamei (25.531 Kommentare)
am 29.05.2015 10:20

und Ihr Klar Name ist unverdorben?

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Unverdorben (442 Kommentare)
am 29.05.2015 10:32

Ja; Alois Unverdorben, wohnhaft in Braunau am Inn.

Noch weitere Fragen?

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Unverdorben (442 Kommentare)
am 29.05.2015 10:45

Ein Zitat sei mir 'dazu' noch erlaubt:
"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten."
(Karl Kraus)

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EugeniehGalton (2.880 Kommentare)
am 29.05.2015 11:26

und man nie weiß ob es auch det Wahrheit entspricht.

Man kann alles in Frage stellen. zwinkern

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Gugelbua (32.132 Kommentare)
am 29.05.2015 10:19

es ist ein ernstes Thema
darum sollte der ganze Hokuspokus auch Privatsache werden!

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EugeniehGalton (2.880 Kommentare)
am 29.05.2015 10:25

um so weniger Gläubige gibt es.
Die modernen Naturforscher entzauben das Gott sein und belegen
Atheismus greift in der modernen Zeit immer mehr um sich und wiederlegen die Thesen der Kirche.
Würde es einen Gott geben, warum lässt er soviele Grausamkeiten zu wenn doch alle Kinder Gottes sind.
Vor 2000 Jahren konnte Jesus und vor 500 Jahren Mohammed die ungebildeten Menschen von Wundern und anderen Thesen überzeugen
Heute ginge das nicht mehr.

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ElimGarak (10.760 Kommentare)
am 29.05.2015 12:27

sind einfach beantwortet: Weil es Enscheidungsfreiheit gibt. Und das mit der Gebildetheit ist eine Mär, denn nicht wenige Mitglieder der Akademien der Wissenschaften bekennen sich zu einem Glauben.
Einzig und alleine die Aktzeptanz für Glauben / anderen Glauben / nichtglauben hängt vpm Bildungsgrad ab...

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EugeniehGalton (2.880 Kommentare)
am 29.05.2015 16:22

von EugeniehGalton (58) · 29.05.2015 09:35 Uhr
wo man rätselt ob es ausserirdische sind.
An etwas wo man sich hinwendet wenn es keine Hoffnung mehr gibt.
Genauso gut könnte man sich an die Heilige Waschmaschine wenden
und deren Betriebsanleitung zum Beten verwenden um die Wäsche wißer als weiß zu waschen.
Zu viele Tot gab es schon im Namen der Gottheiten.

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Zaungast_17 (26.462 Kommentare)
am 29.05.2015 19:10

wirds immer geben - wenn wieder jemand kommt der führt, ist´s wieder geschehen...

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magicroy (2.794 Kommentare)
am 29.05.2015 13:50

gibt vielen Menschen Halt und spendet Trost.
Genauso wie viele Menschen zB an die Wirksamkeit der Homöopathie glauben.

Der eine glaubt an dies, der andere an das, der nächste nur an das was er sieht.

Es steht niemandem zu, sich darüber lustig zu machen!

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Sturzflug (6.545 Kommentare)
am 29.05.2015 07:25

Das ist doch der gleiche Gott!

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Gugelbua (32.132 Kommentare)
am 29.05.2015 09:27

wer oder was ist Gott ?
ein alter Mann mit langem Bart grinsen

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EugeniehGalton (2.880 Kommentare)
am 29.05.2015 09:35

wo man rätselt ob es ausserirdische sind.
An etwas wo man sich hinwendet wenn es keine Hoffnung mehr gibt.
Genauso gut könnte man sich an die Heilige Waschmaschine wenden
und deren Betriebsanleitung zum Beten verwenden um die Wäsche wißer als weiß zu waschen.
Zu viele Tot gab es schon im Namen der Gottheiten.

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Sturzflug (6.545 Kommentare)
am 30.05.2015 09:18

oder wie Chonchita.
Da man nie von seiner Gemahlin gehört hat, liegt der Verdacht nahe dass Gott auch schwul ist.
Ist mir aber auch Wurst.

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( Kommentare)
am 29.05.2015 06:35

Ich möchte Sie bitten, diesen Artikel schnellstens wieder zu entfernen.
So viel Friede u. Toleranz gefährdet die Gesundheit so manchen FPÖ-Spitzenfunktionärs...

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( Kommentare)
am 29.05.2015 06:51

Geht denn das?
Bereits vor Jahren haben sich im Dominikanerhaus Christen und Muslime zu einer gemeinsamen Präsentation zusammengefunden und jeweils eine Person aus ihrem Kontext vorgestellt. Die Dialogpartnerinnen und Partner, damals unter der Patronanz des Paraplü, haben gute Rückmeldungen bekommen für ihr Projekt. Es geht immer miteinander, wenn man will.

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Unverdorben (442 Kommentare)
am 29.05.2015 07:09

Richtig! grinsen

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