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160-Betten-Resort: Christkindlwirt Baumgartner plant Steyrs größtes Hotel

STEYR. Auf 5500 Quadratmetern soll ein 4-Stern-Haus für Business- und Wellness-Gäste entstehen.

160-Betten-Resort: Christkindlwirt Baumgartner plant Steyrs größtes Hotel

Seit zehn Jahren ist der Christkindlwirt auch ein erfolgreiches 4-Stern-Hotel. Bild: Christkindlwirt

Es soll das neue Hotel in der Stadt Steyr werden, das Christkindlwirt Georg Baumgartner gemeinsam mit Architekt Michael Obermair plant: 80 Zimmer und Chalets mit insgesamt 160 Betten, dazu ein Meeting- und Conferencebereich, ein großer Nature-Spa mit Suiten, Schwimmteich und Infinity-Pool, Tiefgarage und öffentlicher Gastronomie.

"Das wird einzigartig in Steyr sein. Die Idee habe ich schon länger gehabt, jetzt wird es aber konkret", sagt Baumgartner, der mit dem 60-Betten-Haus in Christkindl, das bereits seit 1931 in Familienbesitz ist, und den 14 "Vitus"-Suiten an der Werndlstraße bereits zwei erfolgreiche Hotelstandorte mit in Summe 35 Mitarbeitern in der Stadt mit jeweils mehr als 80 Prozent Auslastung betreibt: "Das Ganze soll in Richtung Hotel-Resort gehen. Die Gäste suchen Erlebnisse, die will ich ihnen bieten."

Mit Leib und Seele Steyrer

Ansprechen will er mit seinem neuen 4-Stern-Hotel sowohl Business- wie auch reine Urlaubsgäste, die einen Wellnesstrip kombiniert mit Steyrs Kultur-, Natur- und historischem Angebot planen. "Ich habe in den vergangenen zehn Jahren gesehen, dass ein Hotel mit dem richtigen Konzept funktioniert", sagt Baumgartner, "ich bin mit Leib und Seele Steyrer, darum will ich auch hier expandieren." Profitieren könne er natürlich von Synergieeffekten der beiden bestehenden Standorte mit aktuell 35 Mitarbeitern, zudem wolle er ein entsprechendes gastronomisches Angebot für externe, also Nicht-Hotelgäste bieten.

Derzeit sei die Planung voll im Gang, das entsprechende, rund 5500 Quadratmeter große Areal im Stadtgebiet habe er bereits im Auge. Laut Architekt Obermair läuft auch die Umwidmung bereits. Baumgartner bestätigt allerdings, dass es auch alternative Grundstück gebe. Noch müssten aber Gespräche mit möglichen Investoren geführt werden.

Zwei Jahre Zeit für Planung

Den Planungszeitraum umreißt Obermair mit rund zwei Jahren, für die Errichtung veranschlagt er maximal zwei Jahre. Eine Eröffnung spätestens 2023 sei somit realistisch. "Vor der Landesausstellung geht sich das aber garantiert nicht mehr aus", sagt Baumgartner, der keine Angst davor hat, sich neben der Jungfamilie mit zwei kleinen Kindern zu viel Arbeit aufzuhalsen: "Die Hotels sind alle in Steyr, dass lässt sich mit Familie organisieren. Und auch meine Frau brennt für die Hotellerie und Gastronomie, es macht ihr Spaß." Über die Errichtungskosten schweigen sich Baumgartner und Obermair noch aus. Ein Branchenkenner geht allerdings von bis zu zehn Millionen Euro aus.

Weiterhin in der Warteschleife ist ein 3+-Stern-Hotel an der Stadtausfahrt von Steyr. Abschließende Gespräche mit zusätzlichen Investoren dürften in der Endphase sein. Auch einen Betreiber von auswärts dürften die Bauherren schon an der Hand haben. Der Startschuss fällt erst, wenn die Finanzierung gesichert ist. Noch steht aber auch ein vorzeitiges Aus für das Hotel im Raum.

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Artikel Gerald Winterleitner 14. Februar 2019 - 06:04 Uhr
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