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150 Jahre Schwimmschule: Liebesgeschichten, Anekdoten und Fundstücke werden gesucht

Von Gerald Winterleitner, 12. Februar 2024, 17:29 Uhr
Das Arbeiterbad feiert heuer 150. Geburtstag. Daher ist der Verein der Freunde der Schwimmschule auf der Suche nach Erinnerungen wie dieser alten Postkarte aus der Sammlung Schimanko. Bild: Stadtarchiv/Sammlung Schimanko

STEYR. Europas ältestes Arbeiterbad eröffnet das Jubiläumsjahr im Mai und sucht Erinnerungen von Steyrern an die Tage in der Schwimmschule.

Josef Werndl war wohl kein Mann, der sich nur langsam zu Entscheidungen durchringen konnte. Er hatte im Jahr 1863 beim Wehrgrabenwehr die erste Schwimmschule für seine Arbeiter und deren Kinder errichten lassen. Diese musste aber schon zehn Jahre später dem Objekt VI der Waffenfabrik weichen. Doch schon wenige Jahre später, am 9. März 1874, begann der Bau der neuen Schwimmschule, nur zwei Monate nachdem Werndl am 5. Jänner ein dementsprechendes Ersuchen der Stadt Steyr erreicht hatte. Am 14. Juni 1874 wurde schließlich die Schwimmschule an ihrem heutigen Platz eröffnet.

Dieses Jubiläum feiert der "Verein der Freunde der Schwimmschule" heuer mit einer Reihe von Veranstaltungen. "Wir werden diese 150 Jahre natürlich gebührend feiern", sagt Obmann Gerhard Bremm, "und starten am 18. Mai um 14 Uhr mit einem offiziellen Jubiläumsfest in der Schwimmschule in dieses Jahr." Bereits eine Woche vorher, am Samstag, 11. Mai, wird Europas ältestes Arbeiterfreibad seine Pforten für Badegäste öffnen.

In der Schwimmschule wird es zudem eine Ausstellung mit alten Ansichten sowie eine literarisch-musikalische Veranstaltung, organisiert vom Marlen-Haushofer-Literaturforum gemeinsam mit dem Schwimmschulverein, geben. "Till Mairhofer und ich bereiten für diesen Anlass unter anderem ein ,Schwimmschulkabarett‘ vor", sagt Michaela Frech, die auch im Vorstandsteam des Vereins aktiv ist, "dafür sind wir noch auf der Suche nach Erinnerungen und Anekdoten, die uns von aktuellen und ehemaligen Badegästen mitgeteilt werden."

Steyrer Kulturgut

Sportliche Erlebnisse, Liebesgeschichten, Erinnerungen der Eltern und Großeltern oder auch Gedichte, die jemand über diese einmalige Badeanstalt verfasst hat – all das wird gesucht. Zudem ist der Verein auf der Suche nach alten Ansichten, Fundstücken, Karten und sonstigen Dingen mit Bezug zur Schwimmschule, die als Leihgaben für eine Ausstellung zur Verfügung gestellt werden. "Von einer Dame habe ich ein altes Schwimmschulzeugnis erhalten, Doris Hörmann vom Stadtarchiv hat alte Postkarten gefunden", sagt Frech, "es sind Zeugnisse eines 150 Jahre alten Kulturgutes der Stadt, das unbedingt erhalten bleiben muss." Daher wolle man in diesem Jubiläumsjahr das Bewusstsein der Steyrer für die Schwimmschule wieder schärfen.

Erinnerungen und Fundstücke werden bis 10. April erbeten an: till.mairhofer@gmx.at, telefonisch unter 0660/4608680 oder per Post: Marlen Haushofer Literaturforum, c/o Haager Str. 14, 4400 Steyr.

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Autor
Gerald Winterleitner
Lokalredakteur Steyr
Gerald Winterleitner
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