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So reagiert die Politik auf die Kostenexplosion beim Westring

Von Christian Diabl, 16. Juni 2023, 12:20 Uhr
Westring Baustelle
Die Arbeiten am Linzer Westring werden wesentlich teurer als angenommen. Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Teils heftig fallen die Reaktionen auf die drastische Kostensteigerung aus und reichen von Ausstiegsforderungen bis zu Durchhalteparolen. Ein Überblick, der laufend aktualisiert wird.

Wie berichtet, steigen die Kosten für den Westring um 440 Millionen auf beinahe 1,2 Milliarden Euro. Auch die Fertigstellung der 4,7 Kilometer langen, großteils unterirdischen Stadtautobahn verschiebt sich neuerlich um drei Jahre auf 2035.

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LINZ. Die Kosten für den Westring steigen um 440 Millionen auf beinahe 1,2 Milliarden Euro.

Land kündigt Prüfung an, steht aber zum Projekt

Als "unerfreulich" bezeichnet Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) die "enorme" Kostensteigerung. "Im Sinne eines schonenden Einsatzes von Steuermitteln geht es jetzt darum, rasch Klarheit zu schaffen und sich genau anzusehen, wie sich diese massiven Mehrkosten im Detail zusammensetzen", sagt Stelzer. Trotz der Mehrkosten steht das Land OÖ zu dem Projekt, das aus Sicht von Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FP) eines der wichtigsten Projekte zur Verbesserung der Verkehrslage in Linz ist. "Die durch den „Westring“ erwarteten Entlastungswirkungen sind dringend notwendig. Nicht nur aus Gründen der verkehrlichen Entlastung, sondern auch als Basis für weitere städtische Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität“, sagt Steinkellner.

Stadt hält an Vertrag fest

"Es bleibt uns nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen", sagt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP). Man werde sich die technischen Details sehr genau ansehen. Es sei aber völlig klar, dass die Stadt Linz am Vertrag festhalten werde. "Der Tunnel ist die Basis dafür, dass 40.000 Menschen in Linz vom Durchzugsverkehr befreit werden, daran ändert auch die bedauerliche Kostenerhöhung nichts", sagt Luger. Die Summe habe ihn aber überrascht und klar sei auch, dass jede zusätzliche Ausgabe den finanziellen Spielraum einenge.  

Linzer ÖVP steht zu Westring

Auch die Linzer ÖVP hält trotz der schlechten Nachrichten weiter am Westring fest. "Ich stehe dazu, der Westring bringt eine Entlastung für die Linzer Innenstadt. Die Kostensteigerungen sind bedauerlich, aber durch die lange Projektdauer begründet", sagt Verkehrsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart.

FPÖ nimmt Kosten zur Kenntnis

Die Höhe der Mehrkosten hat auch den Linzer FPÖ-Chef, Stadtrat Michael Raml überrascht. Er hält dem Projekt aber die Treue. "Der größte Fehler wäre es jetzt, die zweite Etappe des Westrings zu stoppen, denn das Projekt funktioniert nur, wenn es vollständig umgesetzt ist", sagt Raml. Man müsse die Kosten zur Kenntnis nehmen und auf jeden Fall weiterbauen. 

Video: Christian Diabl im Gespräch mit OÖN TV

Linzer Grüne fordern Ausstieg

Von einem "Westring-Kostenfiasko" spricht der grüne Klubobmann im oberösterreichischen Landtag Severin Mayr. "Der Westring ist schlicht ein Asphalt-Beton-Fass ohne Boden, in das hemmungslos Unsummen an Steuergeld geschüttet wird. Geld, das wir dringendst für die nachhaltige Öffi-Projekt und damit die Verkehrswende brauchen würden und das dort definitiv besser aufgehoben gewesen wäre", sagt Mayr, der in diesem Zusammenhang auch vor der geplanten Ostumfahrung warnt. 

Für die Linzer Grünen sind die schlimmsten Befürchtungen eingetreten. "Angesichts dieser verheerenden Entwicklung kann es nur eines geben: Eine sofortige Vollbremsung und den Ausstieg der Stadt jetzt und sofort. Sich mitten in der Klimakrise weiter an diesem Milliardengrab zu beteiligen, wäre an Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu überbieten und eine klimapolitische Bankrotterklärung“, fordern Klimastadträtin Eva Schobesbeger und Klubobmann Helge Langer die Reißleine zu ziehen. Diese neuerliche Kostenexplosion einmal mehr schulterzuckend mitzutragen, lasse sich nicht ansatzweise rechtfertigen. 

Neos fordern transparente Aufarbeitung

Die Neos, die sich schon zuvor gegen die A26 ausgesprochen haben, drängen darauf, aus den Fehlern beim Westring zu lernen und diese bei der Stadtbahn nicht zu wiederholen. Stadt und Land müssten jetzt auf breiter Basis und transparent aufarbeiten, wie es über all die Jahre zu diesen Unsummen an Kosten beim Westring kommen konnte. "Mit dem Geld, das nun nachgeschossen werden muss, hätte im Bereich des Öffentlichen Verkehrs, bei den P+R Anlagen und bei der Kinderbildung im ganzen Land schon viel weitergehen hätte können", sagt Neos Linz-Fraktionsobmann Georg Redlhammer. 

Linzplus und KPÖ ebenfalls für Ausstieg der Stadt

Einen Ausstieg aus diesem "irren Projekt" fordert Linzplus-Fraktionsobmann Lorenz Potocnik. Zum "verkehrstechnischen Schildbürgerstreich" des Westrings (Staupunktverlagerung, zusätzlicher Pkw’s in der Stadt) kämen nun noch die doppelten Kosten hinzu. Und das werde sicher nicht das Ende sein. "Während für diesen Autobahnzubringer horrende Summen ausgegeben werden, kommt der sinnvolle Öffentliche Personen Nahverkehr sowie Radschnellwege im Ballungsraum, insbesondere fürs Mühlviertel, seit Jahrzehnten nicht vom Fleck", sagt Potocnik. Das sei eine Katastrophe und schade dem Wirtschaftsstandort massiv. 

"Raus aus dem Milliardengrab, rein in die Mobilitätswende", fordert die Linzer KPÖ. Spätestens jetzt, mit dieser weiteren und wahrscheinlich noch immer nicht letzten Kosten­er­hö­hung, sollte die Stadt aus dem Steinzeit-Projekt Westringautobahn aussteigen und die Mitfinanzierungs­zusage zurückziehen. Dieser unverantwortliche Umgang mit Steuer- und Ab­gaben­geldern, noch dazu für eine sehr umwelt- und klima­schädliche Form der Mobilität, sollte endlich ein Ende haben", sagt KPÖ-Gemeinderat und Mobilitätssprecher Michael Schmida.

Protest gegen Westring
Die Bürgerinitiative fordert das Aus für den Westring und will weiter Unterschriften sammeln. Bild: Zukunft statt Autobahnbau

Initiative: Gewessler soll Reißleine ziehen

Von einem Schildbürgerstreich, der beendet werden müsse, spricht die Initiative "Verkehrswende jetzt!", die wieder Unterschriften für die Einleitung einer Volksbefragung zum Ausstieg der Stadt Linz aus dem Westring sammelt, nachdem ein Teil der gesammelten Unterschriften von der Stadt nicht anerkannt wurde. Die Aktivisten fordern die zuständige Bundesministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf "die Reißleine zu ziehen und diesen sündteuren, klimafeindlichen und nur stauverlagernden Schildbürgerstreich zu stoppen und die Mittel stattdessen in die längst fällige zukunftsträchtige Infrastruktur (z.B. Schnellbahnen ins Mühlviertel) zu investieren". 


+++ der Artikel wird laufend aktualisiert +++

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54  Kommentare
54  Kommentare
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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.136 Kommentare)
am 17.06.2023 11:16

Wortpende erledigt, fertig.

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klettermaxl (6.829 Kommentare)
am 17.06.2023 11:16

Diese Klammeraktion an dieses völlig durchgeknallte Stadtautobahnprojekt wird für die herrschende Stadtpolitik aus Sozen, Vaupen und Effen genauso übel enden wie jene des hirnrissigen Mönchsberg-Garagenprojekts in Stadt-Salzburg.

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Objektiv (2.413 Kommentare)
am 17.06.2023 12:26

Das Land OÖ muss doppelt so viel wie Linz beisteuern, bislang einzigartig bei einem Asfinag-Projekt.

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2good4U (17.475 Kommentare)
am 17.06.2023 08:39

Wie läuft die Vergabe solcher Aufträge ab?
Der mit dem niedrigsten Preis bekommt den Zuschlag, und was es dann wirklich kostet ist egal?

Der ehrliche ist also der Depp?

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Automobil (2.201 Kommentare)
am 17.06.2023 07:51

Die Grünen beklagen die hohe Summe an Steuergeld, die für den Westring notwendig ist, werfen bzw wurfen aber viele Milliarden € an Steuergeld für Asylanten und Corona raus.
Die Grünen immer mit ihrer Doppel-Moral...

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angleitner3 (305 Kommentare)
am 16.06.2023 20:25

Wenn man sich in der früh beim Berufsverkehr die Autos ansieht, dann sieht man, das gefühlte 80% alleine unteregs sind.
Meine Frage , wieso muss man 2000kg bewgen um 80kg Mensch von A nach B zu bringen. Niergends in der Verfassung steht, dass jeder alleine mit dem Auto fahren muss.
Eigentlich will jeder von A nach B in einer gewissen Zeit und flexibiltät kommen.Dies muss kein Auto sein.
Ich würde mich von der Politik erwarten, dass jeder Arbeitnehmer eine vernüftige öffentliche Verbindung zur Arbeitstelle bekommt. Z. B. viele Schnellbusverbindungen. Dann könnte man sich den ganzen Ausbau sparen. Übrigens hilft es nichts mit einem E Auto zu fahren, man steht trotzdem im Stau. Man könnte die Mehrzeit, die man mit den Öffis benötigt auch irgendwie in die Arbeitszeit integrieren. Man spricht ja schon von Arbeiszeitverkürzungen

Übrigens fahr ich auch mit dem Auto, zwar nicht nach Linz.

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linz2050 (6.548 Kommentare)
am 16.06.2023 18:55

Schon lustig wie sich Leute aufregen und sind weder betroffen von der jetzigen Situation als Anrainer bzw. als Pendler die täglich ihren Lebensunterhalt in Linz verdienen müssen.
Tatsachen ist das Linz mehr Arbeitsplätze als Einwohner hat und somit die fleißigen Fachkräfte aus der Region oberes Mühlviertel braucht. Die verdienen ihren Lebensunterhalt und sichern damit den Industrie Standort und unser aller Lebensqualität!
Und die betroffenen in der Linzer Innenstadt werden dadurch auch an Lebensqualität gewinnen wenn der Verkehr für die AnwohnerInnen lautlos im Tunnel sich vorbei gewegt.
So ist es !

Und alle dir selbst ein Auto haben sollen ruhig sein.

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Floh1982 (2.354 Kommentare)
am 16.06.2023 19:24

Du träumst von warmen Eislutschern. Tatsache ist: Wenn der motorisierte Individualverkehr im derzeitigen Ausmaß weiter wächst, dann ist der Entlastungeffekt spätestens 10-15 Jahre nach der Westring-Eröffnung wieder verpufft. Diese Entlastungslüge glauben wirklich nur noch Naivlinge. Was der Großraum Linz wirklich braucht, ist ein klarer Investitionsvorrang für den öffentlichen Verkehr (dichtere Takte, höhere Kapazitäten, längere Betriebszeiten, etc), Park-and-Ride-Anlagen außerhalb der Stadtgrenzen, und eine verkehrssparende Raumordnungsprolitik statt planloser Zersiedelung. Für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs fehlt aber das Geld, weil dieses von der Politik für unsinnige Milliardengräber die den Westring verschleudert wird. Wer immer noch glaubt, dass man Verkehrsprobleme in Ballungsräumen lösen kann indem man Straßen ausbaut, hat die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte verschlafen!

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ECHOLOT (8.786 Kommentare)
am 16.06.2023 17:27

Was in Österreich an Geld "verschwindet" ist unfassbar!

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klettermaxl (6.829 Kommentare)
am 17.06.2023 11:20

Richtig. Her mit "100 % sozial - 0 % korrupt"!

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faun (621 Kommentare)
am 16.06.2023 15:28

"Der Tunnel ist die Basis dafür, dass 40.000 Menschen in Linz vom Durchzugsverkehr befreit werden." Schwurbelte er nichtsahnend.

In ein paar Jahren ist die tschechische Autobahn D3 fertig. Dann rollt der komplette Schwerverkehr MITTEN durch Linz.
Wie bescheuert muss man eigentlich sein!

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Objektiv (2.413 Kommentare)
am 16.06.2023 16:05

In Tschechien verhindern Naturschützer erfolgreich den Autobahn-Lückenschluss zwischen Tabor und Prag.

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Floh1982 (2.354 Kommentare)
am 16.06.2023 16:20

Das ist auch gut so. Der Transitverkehr gehört auf die Schiene!

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reibungslos (14.441 Kommentare)
am 16.06.2023 16:25

Dann müsste man aber ganz massiv die Bahnen ausbauen. Würde viele viele Milliarden kosten und Jahrzehnte dauern. Und es würde wieder massive Proteste der Umweltschützer geben.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.136 Kommentare)
am 17.06.2023 11:19

Der Ausbau der Summerauerbahn wurde gleichzeitig mit Baustart der S10 versprochen - und gebrochen.

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klettermaxl (6.829 Kommentare)
am 17.06.2023 11:26

Trotzdem ist dieses Straßenstück gut ausgebaut. Noch wichtiger ist Widerstand zwischen Budweis und Rainbach.

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linz2050 (6.548 Kommentare)
am 16.06.2023 18:45

@faul
Und die fahren dann alle in Linz Urfahr ab und um über die neuen Brücke zu fahren?

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nixnutz (4.107 Kommentare)
am 16.06.2023 14:46

Grüne, LinzMinus und KPÖ liefern erwartungsgemäß die blödesten Aussagen.

Wie stellen sie sich den "Ausstieg" konkret vor? Zum Glück hat der Bgm Luger klare, vernünftige Aussagen zum Thema.

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Zonne1 (3.640 Kommentare)
am 16.06.2023 14:58

...RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten , und die Summerauerbahn, die den LKW-Verkehr aufnehmen sollte.
Dann wäre es schlagartig ruhiger auf der A7

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reibungslos (14.441 Kommentare)
am 16.06.2023 16:05

Sollte die Summerauerbahn den LKW-Verkehr aufnehmen, müsste man sie aber zweigleisig ausbauen und an der Grenze sowie bei Linz eine Terminal errichten. Würde schätzungsweise 10 Milliarden Euro kosten und mit Planung 25 Jahre dauern.

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ECHOLOT (8.786 Kommentare)
am 16.06.2023 17:28

Ein Projekt für die nächsten 15-20 Jahre!

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klettermaxl (6.829 Kommentare)
am 17.06.2023 11:32

Luger und seine Linzer SPÖ sind verkehrspolitische Geisterfahrer, egal ob das die Autobahn durch Ebelsberg, die Fußgängermisere, der Radweghorror ist. So wen Unfähigen hat die Welt noch nicht gesehen, in Linz beginnt's.

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Objektiv (2.413 Kommentare)
am 17.06.2023 12:06

Das Autobahn-Projekt durch Ebelsberg ist ein Landesprojekt und dafür sind die FPÖ und die ÖVP zuständig.

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HumpDump (4.867 Kommentare)
am 16.06.2023 14:44

Fast alle Projekte überziehen das ursprüngliche Budget.
Und je mehr man vorher schönrechnet, um ein Projekt durchzusetzen, umso mehr.

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leser (2.219 Kommentare)
am 16.06.2023 14:19

Meine Hoffnung ist, dass sich die Verantwortlichen durch die Querschüsse nicht ablenken lassen. Dieses Projekt ist der wichtigste Beitrag zur wirtschaftlichen Einbindung des oberen Mühlviertels. Es ist auch die Chance, den Tod der Rudolfstraße abzuwenden und zugleich mit der Umfahrung durch den Freinberg die Linzer Innenstadt vom Verkehr zu entlasten.
Die Sinnhaftigkeit steht in keinem Verhältnis zur Geldverschwendung ("Koste es was es wolle") bei der Plandemie.

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Stefan76 (609 Kommentare)
am 16.06.2023 14:24

Ihre Ansichten sind von gestern. Wenn schon eine Straße, dann von Ottensheim via Flughafen und Plus zur A1. Der Westring bringt keine Verkehrsentlastung, es staut nur ein paar Meter weiter vorne.

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Floh1982 (2.354 Kommentare)
am 16.06.2023 14:49

Der Westring wird das Linzer Verkehrschaos nicht lösen. Denn wenn der motorisierte Individualverkehr im derzeitigen Ausmaß weiter wächst, ist der Entlastungseffekt nach 10-15 Jahren wieder verpufft. Wirklich lösen würde das Problem nur der massive Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Großraum Linz (dichtere Takte, höhere Kapazitäten, längere Betriebszeiten, etc). Doch für den öffentlichen Verkehr fehlt an allen Ecken und Enden das Geld, weil dieses von der Politik lieber für sündteure Straßenprojekte verschleudert wird. Wer immer noch glaubt, dass man Verkehrsprobleme in Ballungsräumen lösen könne indem man Straßen ausbaut, ist ein hoffnungsloser Träumer!

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wiesi87 (908 Kommentare)
am 16.06.2023 15:17

Ja, aber auch mit einer 100%igen Konzentration auf Öffis wirds nicht gehen, man kann einfach nicht zu jedem Misthaufen im zersiedelten Mühlviertel im mindestens Stundentakt Bus oder Bahn fahren lassen.

Viel mehr müssten sowohl Öffis als auch Straßen budgetmäßig gleichberechtigt ausgebaut werden, das ist mMn das einzige was funktionieren kann.

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Floh1982 (2.354 Kommentare)
am 16.06.2023 15:33

In den stark zersiedelten Gegenden wird man die Pendler mit Park-and-Ride-Angeboten abfangen müssen.

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danke1 (629 Kommentare)
am 16.06.2023 16:28

"Misthaufen". So sehen Sie also Regionen außerhalb urbanen Gebiets.

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danke1 (629 Kommentare)
am 16.06.2023 14:18

Es wird wirklich alles in die großen Städte Österreichchs gebuttert. Maßlos. Bildung, Universitäten, Infrastruktur. Andere Regionen müssen da bedingungslos in der Rückständigkeit versinken.

"Lebensqualität". Ja natürlich. Haben Menschen in anderen Regionen aber keinen Anspruch auf etwas mehr Lebensqualität durch geografisch bessere Bedingungen, was den Zugang zu höherer Bildung, etwa, anbelangt?

Behörden, höhere Gerichtliche Instanzen, Bildungsinstitiutionen, medizinische Versorgung, Konsum, Infrastrukturprojekt mit Kosten von 1,2 Milliarden. Alles auf Metropolen konzentriert. Sehr deprimierend für Bewohner anderer Städte oftmals.

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hasta (2.842 Kommentare)
am 16.06.2023 14:07

Die Planung für den Westring ist 60 Jahre alt, also längst nicht mehr den heutigen Anforderungen hins. Verkehr entsprechend.
ein zusätzlicher Donauübergang ist zwar längst notwendig gewesen, aber den hätte man auch günstiger haben können.
Viel wichtiger ist eine Ostumfahrung von Linz!

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Zonne1 (3.640 Kommentare)
am 16.06.2023 14:14

Die Ostumfahrung ist der nächste Schwachsinn !

Viel wichtiger ist die RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten , und die Summerauerbahn, die den LKW-Verkehr aufnehmen sollte.
Dann wäre es schlagartig ruhiger auf der A7

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wiesi87 (908 Kommentare)
am 16.06.2023 15:20

Aja, die rollende Landstraße funktioniert ja prächtigst, z. B. auf der Westautobahn sieht man ja kaum mehr LKWs...

Da brauchts viel mehr als eine Summerauerbahn, da muss die ganze EU gesetzmäßig mitziehen und den LKW-Fernverkehr auf der Straße verbieten. Wieso muss jeder LKW einzeln von Portugal nach Norddeutschland tuckern? Aber solange das billiger und schneller ist als der Zugverkehr, wird sich daran nix ändern

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reibungslos (14.441 Kommentare)
am 16.06.2023 16:22

Es bräuchte dann aber auch mehr Bahnstrecken, denn die jetzigen Hauptstrecken sind oft durch den Personenverkehr ausgelastet. Zudem kommen unterschiedliche Spurbreiten (Spanien, Portugal), unterschiedliche Stromsysteme, welche z.B. bei Gleichstrom 1500V und 3000V die Zugleistung der Loks begrenzt, und noch immer das antiquierte Kupplungssystem. Und weil die LKW sehr unterschiedliche Ziele haben, müsste man viele große Verladeterminals bauen.

Es ist übrigens ineffizient, komplette LKW auf die Bahn zu bringen. In den USA sieht man im Intermodalverkehr nur Sattelauflieger auf den Zügen. Niemand käme dort auf die Idee, auch die Zugfahrzeuge samt Fahrer mitzutransportieren.

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HumanBeing (1.756 Kommentare)
am 16.06.2023 20:34

Huckepackverkehr von Linz nach Summerau.

Tolle Idee! Die Strecke schafft ein LKW in etwa 45-50 Minuten

Sogar, wenn eine rollende Landstrasse eingerichtet wäre, würde das mehrere Stunden dauern.

Wenn man solche Vorschläge macht, dann sollte man ein MINDESTMASS an Ahnung haben.

Huckepackverkehr ist - wenn überhaupt - nur auf ganz langen Strecken sinnvoll, und das sind mehrere 100 km

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Stefan76 (609 Kommentare)
am 16.06.2023 13:56

Unfassbar, ein Fass ohne Boden. Stoppt dieses unsinnige und rückwärts gewandte Projekt! Und beschleunigt stattdessen den Stadtbahn-Ausbau.

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2020Hallo (4.283 Kommentare)
am 16.06.2023 13:31

"""So reagiert die Politik"""🤣😂🤣😂🤣😂👎👎👎👎👎 so, so die Politik reagiert, kaum zum Glauben, aber für die Politiker ist es ja nur unser sprudelndes STERUERGELD!

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nixnutz (4.107 Kommentare)
am 16.06.2023 14:48

Hast du heute auch schon etwas zuviel "gesprudelt"?

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altheli (368 Kommentare)
am 16.06.2023 13:20

Durch Gegner jahrzehntelang beeinsprucht… mit fadenscheinigen Argumenten dagegen prozessiert… sprich: jahrzehntelange Verzögerungen juristisch erstritten….

Resümee: höhere Kosten- nur diese Gegner verursacht!!! - auf Kosten der Allgemeinheit

Denn: wenn deren „Argumente“ rechtens gewesen wären- würde nicht gebaut werden

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Objektiv (2.413 Kommentare)
am 16.06.2023 13:44

Es ist umgekehrt, die Gegner haben immer von einer Kostenexplosion gewarnt.
Es ist immer das gleiche, zuerst werden die Baukosten niedrig angesetzt, damit das Projekt durchbringt und dann explodieren die Kosten, welch Überaschung . . .

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maierei (1.158 Kommentare)
am 16.06.2023 13:19

Wird es für irgendwen Konsequenzen geben… Aber egal, zahlt eh nur das dumme Stimmvieh

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teja (5.842 Kommentare)
am 16.06.2023 13:15

Erst wenn wir sie vertrieben haben.......

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Floh1982 (2.354 Kommentare)
am 16.06.2023 13:13

"Augen zu und durch" - anders lässt sich die Haltung von SPÖ, ÖVP und FPÖ zum Westring nicht erklären. Linz steuert gerade auf das größte finanz- und umweltpolitische Desaster der letzten Jahrzehnte zu. Statt endlich den öffentlichen Verkehr auszubauen, werden Unsummen für ein unzeitgemäßes Straßenprojekt verpulvert, welches die Linzer Verkehrsprobleme nicht lösen wird. Denn wenn der motorisierte Individualverkehr im derzeitigen Ausmaß weiter wächst, wird der Entlastungseffekt für die Linzer Innenstadt nach 10-15 Jahren wieder kompensiert sein. Für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs - und nur das würde die Linzer Verkehrsprobleme wirklich nachhaltig lösen - fehlt dafür an allen Ecken und Enden das Geld. Wenn der Linzer Bürgermeister dann auch noch davon träumt, Linz zur "Klimahauptstadt" machen zu wollen, dann muss man schon sehr in Frage stellen ob er noch weiß was er tut!

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docholliday (8.120 Kommentare)
am 16.06.2023 12:58

Bei den 440 Mio Mehrkosten bleibt es ja nicht. Das ist ja nur die Sicht aus Heute.
In einem Jahr wird man wieder von horrenden Mehrkosten sprechen.
Jede Wette!
Noch dazu, wenn sie die Bauzeit hinauszögert!
Dieses Geld könnte wirklich wo anders besser eingesetzt werden.
Thema durchgängige Zuganbindung ins Mühlviertel.

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docholliday (8.120 Kommentare)
am 16.06.2023 13:00

Damit meine ich eine direkte Zuganbindung zwischen Linzer HBF und dem Mühlviertel, ohne, dass man in die Straßenbahn umsteigen muss!

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leser (2.219 Kommentare)
am 16.06.2023 14:24

Jaja lieber DOC, weil ja alle an der Eisenbahn wohnen...

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Objektiv (2.413 Kommentare)
am 16.06.2023 12:57

Jetzt ist das eingetreten, wovor die Westring-Gegner immer gewarnt haben, nur weitaus heftiger! Stoppt dieses Milliardenloch!

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CedricEroll (10.942 Kommentare)
am 16.06.2023 12:38

Und ganz unten im Artikel wird der Schildbürgerstreich der Initiativler versteckt, die durch das neuerliche Unterschriftensammeln für eine Befragung zugeben müssen, dass ihr erster Versuch ein selbstverschuldeter Schuss in den Ofen und ihre großen Worte von wegen "Nicht nachvollziehbar!" und "Einspruch!" nur leeres Gerede war.

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tomk32 (933 Kommentare)
am 16.06.2023 12:43

Keine zwei Wochen und die Roten haben ihr eigenes Auszähldebakel schon wieder vergessen...

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