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Ideen gesammelt, wie die Atterseebahn in Zukunft noch attraktiver sein kann

ATTERSEE/VÖCKLAMARKT. Attergau und Stern & Hafferl wollen Regionalbahn in Köpfen der Menschen verankern.

Ideen gesammelt, wie die Atterseebahn in Zukunft noch attraktiver sein kann

Stern-&-Hafferl-Geschäftsführer Günter Neumann bei einem der drei Workshops um die Zukunft der Bahn Bild:

290.000 Personen befördert die Atterseebahn im Jahr zwischen Vöcklamarkt und Attersee. Um die Regionalbahn noch attraktiver zu machen, sammelte Stern & Hafferl bei drei Workshops Ideen. "Eine gute Auslastung der Atterseebahn ist natürlich das Ziel", betont Günter Neumann, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft. "Viel wichtiger ist uns allerdings, das Herzstück eines gut funktionierenden Nahverkehrs zu sein und somit einen wesentlichen Beitrag für einen nachhaltigen Lebensstil in der Region zu etablieren."

In die Köpfe der Menschen

Um die Bedürfnisse der zukünftigen Fahrgäste zu erfragen, startete man diese Workshop-Reihe, die in Zusammenarbeit von Stern & Hafferl Verkehr und den Bürgermeistern der Gemeinden Attersee, St. Georgen und Vöcklamarkt sowie den Tourismusverbänden durchgeführt wurde. In Kleingruppen wurden Ideen zur Frequenzsteigerung auf der Atterseebahn erarbeitet. Es müsse gelingen, so der Tenor der Bürgermeister und von Stern & Hafferl, die Atterseebahn als potenzielles Verkehrsmittel in die Köpfe der Menschen zu bringen.

Gelingt es, ansprechende Pakete in Kombination mit Gastronomie oder Ausflugszielen und der Atterseebahn zu schnüren, erreicht man sicherlich, zusätzlich zum Schüler- und Pendlerverkehr, eine große zusätzliche Zielgruppe. Tolle Ideen der Teilnehmer wie "Badezug", "Brauerei-Rundfahrten", Kombi-Tickets zu Ausflugszielen, Shuttle zu den zahlreichen Veranstaltungen in den Attersee-Gemeinden und Zubringer zu Sportstätten sind nur ein kleiner Auszug an der Fülle von Inputs und Ideen zur Frequenzsteigerung der Atterseebahn.

"Diese unglaubliche Fülle an konstruktiven Ideen und Anregungen, die aus der Bevölkerung gekommen ist, werden wir jetzt filtern und prüfen, um sie schlussendlich in das Maßnahmenkonzept zur Frequenzsteigerung der Atterseebahn einfließen zu lassen", so Günter Neumann. Diese Ergebnisse werden dokumentiert und in einem weiteren Schritt gemeinsam mit dem Tourismus, dem Regionalmanagement, dem oö. Verkehrsverbund und dem Land in ein langfristiges Maßnahmenkonzept eingearbeitet.

Die Atterseebahn verbindet die Orte Vöcklamarkt und Attersee und führt durch den Attergau. 290.000 Personen werden pro Jahr auf dieser Strecke befördert. Ziel ist es, für die Umwelt und zur Entlastung des Verkehrsaufkommens eine bessere Auslastung der Bahn zu generieren. Dazu bedarf es entsprechender Maßnahmen und Planungen. Es wird ein langfristiger Prozess sein, der mit der Umbenennung in die Atterseebahn bereits eingeleitet wurde.

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Artikel 11. Februar 2019 - 00:04 Uhr
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