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Die letzte Ausbaustufe der B120 beginnt: Nadelöhr Halsgraben wird entschärft

SCHARNSTEIN, ST. KONRAD. Während der Bauzeit kommt es für Autolenker zu Wartezeiten von bis zu 20 Minuten.

Die letzte Ausbaustufe der B120 beginnt Nadelöhr Halsgraben wird entschärft

Rund 6000 Fahrzeuge fahren täglich durch den Halsgraben an der Grenze zwischen Scharnstein und St. Konrad. Bild: ebra

In den kommenden acht Monaten ist auf der Scharnsteiner Bundesstraße B120 die Geduld der Autofahrer gefragt. Aber auch die der Anrainer. Die Landesregierung begradigt den Halsgraben und entschärft damit das letzte Nadelöhr zwischen Gmunden und Scharnstein. Eine Maßnahme, die von der Wirtschaft und vom Tourismus jahrelang gefordert wurde. Die Baukosten betragen rund 8,5 Millionen Euro.

Umleitung auf "Güterweg Hals"

Die Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen, doch am 18. Februar beginnt die heiße Phase. Dann wird die alte Straße abgetragen und der Verkehr provisorisch über den "Güterweg Hals" umgeleitet. Eine zweispurige Zufahrt wurde bereits errichtet, doch auf einer Strecke von rund 700 Metern kann der Verkehr mit Ampelregelung nur einspurig durch eine Siedlung geleitet werden. "Während der Stoßzeiten am Morgen und am Abend kommt es für Autofahrer zu Wartezeiten von maximal 20 Minuten", sagt Georg Grafinger von der Verkehrsabteilung der Bezirkshauptmannschaft Gmunden. Der Grund: Nach dem Ende einer Grünphase kann es noch bis zu drei Minuten dauern, bis auch die langsamsten Fahrzeuge die Engstelle passiert haben.

Der Schwerverkehr wird während der gesamten Bauzeit, die bis September dauert, großräumig über Vorchdorf und Pettenbach umgeleitet. Linienbusse dürfen die Baustelle aber passieren.

Befürchtungen, dass nach Fertigstellung des neuen Straßenabschnittes der Schwerverkehr stark zunimmt, weil Frächter sich zwischen Regau und Kirchdorf die Maut ersparen wollen, teilt Grafinger nicht. "Wir werden das entsprechend überwachen", kündigt er an.

Eine verstärkte Verkehrsüberwachung durch die Polizei im Baustellenbereich wird es auch in den ersten Wochen der Bauzeit geben. Die Gmundner Bezirksbehörde will damit sicherstellen, dass die Autofahrer diszipliniert durch die Siedlung fahren, in der auch Kinder leben.

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Artikel Edmund Brandner 11. Februar 2019 - 00:04 Uhr
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