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Hickhack um Regio-Tram: Argumente "bunt und unwahr"

27. Oktober 2014, 00:04 Uhr
Hickhack um Gmundner Regio-Tram: Gegner-Argumente "bunt und unwahr"
Wieder einmal ein Streitthema in der Traunseestadt: Die geplante Regio-Tram spaltet Gmunden. Bild: Fotomontage: Stern & Hafferl

GMUNDEN. Laut Mobilitätsstadtrat Sageder würden "bewusst falsche ‚Fakten‘ unters Volk gestreut".

Mit den Worten "bunt, aufwändig und unwahr" kommentiert Gmundens Mobilitätsstadtrat Wolfgang Sageder (SP) nicht Grimms Märchen, sondern eine jüngst in Gmunden lancierte Aussendung der Straßenbahngegner. Er sehe zwar die freie Meinungsäußerung als eines der höchsten Grundrechte der Demokratie, doch werde diese zweifelhaft, wenn bewusst falsche "Fakten" unters Volk gestreut würden.

So werde die Straßenbahn in dem Postwurf stets als "Zug" bezeichnet, was völliger Nonsens sei, betont Sageder: "Ein Zug kann in Gmunden weder technisch noch rechtlich durch die Stadt fahren, weil er viel zu groß, zu breit und zu schwer ist. Die Straßenbahn/Stadt-Regio-Tram hingegen ist nicht größer und länger als zwei jener Überlandbusse, die schon jetzt pausenlos die Stadt queren."

Ebenso ins Reich der Märchen verweist der Stadtrat die Behauptung, dass bereits jetzt 2,3 Millionen Euro Baukostenüberschreitung vorlägen: "So viel haben wir derzeit noch nicht einmal verbaut. Im seriösen Leben geht es jetzt nicht um Sagengeschichten oder Panikmache, sondern darum, den Gmundnern im Rahmen des Bauvorhabens den bestmöglichen Nutzen zu verschaffen." Sageder zählt auf, was er damit konkret meint: "Durch ein neues, ansprechendes Ambiente, durch neue, langlebige Infrastruktur unter der Fahrbahn, durch eine neue Brücke, bevor die Straße in Gemeindebesitz übergeht und die Stadt um jeden Sanierungseuro betteln gehen muss – und durch eine neue, zukunftsweisende Mobilitätsstruktur statt des täglichen Verkehrswahnsinns." Darunter verstehe er ein Stadtzentrum, das nicht durch Lärm und Gestank Bewohner, Konsumenten und Touristen vertreibe, obwohl es sowohl von der Bausubstanz, wie auch vom Angebot her mehr zu bieten habe als die meisten vergleichbaren historischen Städte.

Gedanken über Nach-Öl-Ära

Ein Hauptaugenmerk liege laut Sageder derzeit auf der bestmöglichen Sicherung der alten Bausubstanz entlang der Strecke. Man habe sich hier der größtmöglichen Sicherheit und der bestmöglichen Kooperation mit den Anrainern verschrieben. Dass das keine unlösbare Aufgabe sei, liege auf der Hand: "Denn sonst dürfe auf der ganzen Welt in keiner alten Stadt mehr Tiefbau geschehen. Natürlich ist es nicht leicht, sich in Zeiten hemmungsloser Verbrennung von Kraftstoff Gedanken über die Mobilität der bevorstehenden Nach-Öl-Ära zu machen. Gerade das ist aber heißestes Thema der Vorsorge für künftige Generationen und der Grund dafür, dass weltweit mehr Straßenbahnen denn je neu- oder ausgebaut werden."

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33  Kommentare
33  Kommentare
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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 29.10.2014 23:05

von Öl für die Pinsdorfer und Aurachtaler Bevölkerung den Kampf an.

Zumindest diese, für Gmunden immer schon in Hintertupfing lebenden gegenüber Gmundner Bürgern auch billigen und fleißigen Arbeitskräfte soll in Hinkunft das Autofahren so vermiest werden, dass sie gleich das Auto stehen lassen.

Denn man zwingt sie ja aus Gmundner Sparsamkeit, einen sinnlosen Umweg zu machen, weil man nicht Willens ist, eine Bahnunterführung als Ersatz für die geschlossene Schrankenanlage beim Bahnhof Gmunden zu bauen.

Auch die Altmünsterer fahren dann, wenn sie nach Pinsdorf wollen 2 km Umweg und können bei den Ampeln auf der B 145 dann noch schön radiohören, damit Ihnen nicht fad ist.

Den Lokalpolitikern, sowohl von Gmunden, als auch von Altmünster läßt derartiges natürlich ganz, ganz kalt.

Die Erklärung aus manchem politischen Munde ist ganz einfach: " ach, da fahre ich selber eh kaum".
Nach dieser faszinierenden Politikerlogik folgt dann der Verzicht der Bevölkerung aufs Auto.

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aufrecht1962 (877 Kommentare)
am 27.10.2014 21:17

Wieviele fahren jetzt mit der alten Bim - 5-10 pro Fahrt, Jubelmelder hoffen auf 10-20 Fahrgäste in Zukunft, der ganze Wahnsinn kostet dem Steuerzahler über 30 Millionen, der einzige Nutznießer ist der Betreiber (Bahn und Baufirma) mit besten Verbindungen zur VP/Grün und damit rollt der Steuerrubel (Zug). Um die Hälfte -15 Millionen - könnte man zb. 2 Elektrobusse und 3 Fahrer fuer die naechsten 8
Jahre bezahlen - gratis fuer die Fahrgaeste!!!!

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Ferdinand1937 (340 Kommentare)
am 27.10.2014 21:01

1948 war ich beim Schulausflug in Gmunden, die Straßenbahn hat mich fasziniert! Damals hat noch der Kaiser regiert, aber die "Gisela" sah scheußlich aus!
2012 bin ich mit dem Tschungelexpress wieder gekommen und habe mir gewünscht, dass es von Vorchdorf so toll bis zum ÖBB-Bahnhof weiterginge. – Ich wusste von diesen richtungweisenden Überlegungen damals noch nichts –komme ich doch aus den backwoods of ……
Die Bremser machen Lärm und Mist!

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Traunseer (58 Kommentare)
am 27.10.2014 16:49

Meinem Gefühl nach ist die Mehrheit der Gmundner Bevölkerung für die Verbindung der beiden Bahnen. Die Gegner schreien halt nur am lautesten. (Wie so oft in Gmunden)

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 27.10.2014 18:46

...was die Normalsterblichen über diese hinausgeschmissenen Millionen Steuermitteln reden.
Ich freue mich wirklich wenn sich vor der Wahl noch eine Bürgerinitiative gründet, die den alten Parteien gehörig zusetzt.

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Tofu34 (2.496 Kommentare)
am 27.10.2014 20:49

Ist dafür...eindeutig

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( Kommentare)
am 28.10.2014 11:21

Ja, die Gegner schreien immer am lautesten, nicht nur in Gmunden. Aus Wien ist mir die Aussage eines Mariahilferstraßen-Umbaugegners in einem Zeitungsinterview in Erinnerung geblieben: "Ich verstehe das Konzept nicht und bin prinzipiell dagegen." - viel besser kann man es eigentlich nicht zusammenfassen.
Und dann werden halt irgendwelche Horrorgeschichten zusammengedichtet. Z.B. die 30 Millionen - wo kommen die her? was ist da alles inkludiert? Wird da etwa der Brückenneubau, die Leitungserneuerungen, die Straßengestaltung, etc. mit gerechnet? Muss fast so sein, Straßenbahnbau allein kostet selten mehr als 10-12 Mio/km. Warum wird dann nicht erwähnt, dass das Geld für die Brücke großteils vom Land kommt (und ein Neubau sowieso irgendwann fällig geworden wäre)...

Klar ist so ein Projekt nie für alle optimal, aber die Tram-Durchbindung ist objektiv die beste aller Varianten und auf jeden Fall um Welten besser als der status quo.

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ingeoma (3.327 Kommentare)
am 27.10.2014 14:33

hatten wir eine Deutsch-Hausübung oder -Schularbeit zum Thema "Straßenbahn bis zum Kalkofen". Damals war die Endhaltestelle noch am Stadtplatz und die Straße "untern Stoa" nicht asphaltiert.
Die Idee war gut - es fehlte zur Umsetzung das Geld, genau wie heute.
Damals hat man sich Gedanken gemacht, war begeistert von einer Idee, man konnte auch andere begeistern!
Heute verhindern die lahmarschigen meist zuagrasten "Gmundner" alles, was an diesem schönen Flecken Erde zu erhalten und zu pflegen ist.
Die Neidgesellschaft patzt alle an, die Holzingerschwestern, den Asamer, Stern & Hafferl, .... wer kommt als Nächster?

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 27.10.2014 15:40

NUR wird das schon übermäßig einbehaltene Steuergeld bei vielen unnötigen Gelegenheiten ausgegeben.

Trotz hoher Steuereinnahmen sind wir auf Gemeindeeb. ziemlich pleite, zudem tauchen auf Bundeseb. neue Löcher auf, z. B. Banken usw.

Die Beteiligten wissen nicht richtig mit Geld umzugehen, kontrollieren sich im Prinzip nur gegenseitig.

Die verkorkste Bürokratie vermurckt eben sehr viel.

Die Prinzipien der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit kommen kaum mehr zu Tragen.

Eigentlich müssten doch Landesbeamte für Verkehrsplanung zuständig - ausreichend öffentlich diese Planungen erklären können, aber?

Das Amtsgeheimnis tut das IRRE dazu, das so viel Pfusch oder nicht vollziehbare Träume gelebt werden - und wichtige Informationen für RICHTIGE Entscheidungen werden nicht berücksichtigt.

Unsere politische Vorgangsweise ist nicht geeignet - alles viel besser und zielorientierter zu lösen !

Die Moral ist die selbe wie vor 65 Jahren.

Die, die gewinnen werden wohl einige Patzer vertrag

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herst (12.778 Kommentare)
am 27.10.2014 11:11

Für viele Menschen war die Eisenbahn zu dieser Zeit noch Teufelswerk. Man ängstigte sich vor den hohen Geschwindigkeiten.
Mir kommt vor das,gilt auch heute noch bei Eisenbahn und Strassenbahngegnern.Siehe auch Mühlkreisbahn-Regiotramgegner...

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Kommerzialrat (150 Kommentare)
am 27.10.2014 20:43

Vor 150 Jahren wurden alle wesentlichen Linien als Vollbahn gebaut. Nur dort, wo man von vornherein wußte, dass sich auf Grund der geringen Nachfrage eine Vollbahn nicht rechnet wurden als Notlösung eine billigere Schmalspurbahnen gebaut (Gmunden - Vorchdorf). Die normalspurige Mühlkreisbahn auf Schmalspur umzunageln hätte schon vor 150 Jahren Unverständnis bei den Vorfahren hervorgerufen. Wer bestehende Vollbahnen umnageln will ist kein Freund eines sinnvollen Eisenbahnsystems. Auch wer die Almtalbahn, die Linie Attnang - Ried, etc. einstellen will, aber für 700 m Schmalspurbahn 50 - 80 Millionen locker macht, ist eigentlich ein Gegner einer funktionierenden Eisenbahn.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 28.10.2014 13:56

Viel wird über Wien geschimpft - aber die dortige Bim fährt nach Auskunft der Wiener Linien NORMALSPUR ! So kann auch die Badener Bahn dieses Trasse benützen. Die Mühlkreisbahn umzuspuren ist wohl ein Vergehen an der Zukunft!

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observer (22.283 Kommentare)
am 27.10.2014 10:47

darüber entscheiden, wie sie es haben wollen. Die PolitikerInnen sollten nicht immer BürgerInnenabstimmungen ausweichen wollen, gerade nicht in so lokalen Fragen. Natürlich kann man so ein Votum nur dann anerkennen, wenn auch eine entsprechende Beteiligung an diesem erfolgt. So etwa mindestens 50 % der Stimmberechtigten. Dann aber wohl schon.

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Objektiv (2.456 Kommentare)
am 27.10.2014 17:58

Eine Volksbefragung macht wenig Sinn, weil die Neugestaltung Gmundens die Vorstellungskraft vieler Bürger übersteigt, wie auch an der absurden Argumentation der Gegner zu sehen ist.

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observer (22.283 Kommentare)
am 27.10.2014 18:29

man jede Volksbefragung abdrehen. Es fusst nämlich auf der Auffassung, dass die da oben schon wissen, was richtig ist und die da unten nur Vox Rindvieh sind. Eine sehr undemokraitsche Auffassung.

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Garfield (1.805 Kommentare)
am 28.10.2014 22:11

wäre Gmunden schon seit spätestens 2009 von Schmerzensschreien bei dem Zustand der Gmundner Bevölkerung erfüllt.
Die Bevölkerung kann man bei DEM geistigen Status Quo über NICHTS mehr abstimmen lassen.
Hugh - Köppl ist der Beste!

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masterbrain (168 Kommentare)
am 27.10.2014 10:05

wenn der herr sageder nach monaten diskussion von pro und contra argumenten nur den begriff "zug" als kritikpunkt nennt und die vielleicht falsche überschreitung der voranschlagskosten (welche ja nach ende der gesamten bauphase incl brücke sowieso kommen wird), dann heißt das im umkehrschluss, dass die restlichen argumente der gegnerinnen (kosten, fahrgastzahlen,...) doch nicht so falsch sind.

es wird immer argumentiert, dass man jetzt schon für eine welt ohne leistbares öl planen muss. ja, ist schon klar. ich kann aber auch einen obus fahren lassen. oder zwei direkt hintereinander (ist dann genauso groß wie der neue zug(straßenbahn)) es kommt mir schon ein bisserl so vor wie spanien vor der finanzkrise 2008. da haben sie auch ganze städte samt flughäfen gebaut weil sie der meinung waren, dass sich alles in ein paar jahren bevölkern wird. ich glaube schon, dass die regiotram für manche ein hit ist. ich finde eine hoch qualitative leistbare altenpflege in zukunft wichtiger.

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pepiboeck (3.210 Kommentare)
am 27.10.2014 09:47

Als man die Transsibirische Eisenbahn baute , fuhr auch niemand nach Sibirien , aber mit der Bahn kamen die Fahrgäste, und 2 Straßenbahnen die es ohnehin gibt, nicht zu verbinden ist meines Erachtens dumm! Wie sehr funktionierende Überlandstraßenbahnen in Anspruch genommen werden zeigen die Linien Baden - Wien und Salzburg - Oberndorf, die sind dort nicht mehr wegzudenken und entlasten den Straßenverkehr enorm.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 27.10.2014 15:22

Man lernt doch schon in der Volksschule, dass Äpfel nicht mit Birnen zu vergleichen sind.
Sibirien, Wien oder das Einzugsgebiet von Salzburg mit Gmunden zu vergleichen - das hinkt gewaltig.
Ich befürworte den öffentlichen Verkehr und dessen Ausbau. Doch ich frage mich, wie die Massen aus Gschwandt zur Eishalle kommen sollen, wie die Patienten aus Kirchham zum Krankenhaus kommen sollen, wie die Touristen aus Eisengattern zum Strandbad kommen sollen......
Selbstverständlich ist der öffentliche Verkehr auszubauen, doch nicht durch die Zerstörung einer historischen Altstadt mit Hilfe von Millionen an Steuergeldern und nicht zur Sanierung eines Familienunternehmens.

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Objektiv (2.456 Kommentare)
am 27.10.2014 17:52

Die Altstadt wird verschönert und die Aufenthaltsqualität stark verbessert, derzeit macht sie der Durchzugsverkehr ruinös.

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Garfield (1.805 Kommentare)
am 28.10.2014 22:07

wird nicht verschönert. Das kleine Ortszentrum ist in max 5 Minuten abgegangen. Da braucht man keine Bim.
Wie man Staus erzeugt, zeigt seit langem schon Gmunden mit allen paar Metern eine Ampel - unterschiedlich geschaltet.

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Zivilcourage (414 Kommentare)
am 27.10.2014 09:09

Diesen Argumenten ist nichts hinzuzufügen. Es ist erstaunlich, wie altmodisch viele einheimische Gmundner denken. Wie lange können sich die Menschen im Jahrhundert der zu Ende gehenden fossilen Brennstoffe noch leisten, mit riesigen SUVs durch die Innenstädte zu karren? Bis heute hat man dem stinkenden Verkehr durch Gmunden keinen Einhalt geboten.
Antwort auf "mynachrichten":
Sie sind wohl ein Pinsdorfer, weil Sie sich so aufregen wegen des Bahnübergangs, hat aber mit der Strassenbahn nichts zu tun.

Apropos Citybus: In der Stelzhamerstrasse sollte einmal ein Bus fahren, ist eingestellt worden. So ist das, wenn es nicht genügend Passagiere gibt, wird nach dem Profitprinzip gehandelt. Aber öffentl. Verkehr darf nicht nach Gewinnprinzipien gemessen werden, auch der Transport von Schülern ist wichtig, denn die viel propagierte Bildung unserer Jugend ist unsere Zukunft....
Denken Sie 50 Jahre voraus,gibt es dann noch Autos unserer Vorstellung? Und der Klimawandel,wer kann den verantworten?

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 27.10.2014 09:40

sind der Beweis- dass die Verkehrsplanung in Oberösterreich schlecht funktioniert!

Es ist schön, wenn sie zu Denen gehören, die schon Zeit genug haben oder aus anderen Gründen auf den Individiualverkehr verzichten können.

Aber die ländlichen Bewohner rund um Pinsdorf können das halt sehr selten- ins Aurachtal geht nicht einmal mehr ein Bus am Wochenende.

Bei so einer großen Förderung wie der Straßenbahn in Gmunden von Seiten des Landes, wäre es wohl, wenn man die technische Einsicht hat, ein Zeichen der Fairness - auch einen unumgänglichen Weg für Pinsdorfer oder Aurachtalbewohner etwas zu unterstützen!

Politik ist eben etwas, was man ganzheitlicher sehen muss und wenn man SteuerGeld für eine "Privatbahn" großzügig zur Verfügung stellt - dann darf man nicht SO EGOISTISCH sein, gegenüber Nachbarn eine auch in Verkehrtechnischer Hinsicht unumgängliche Strecke zu sperren.

LandesVerkehrsplanung und Gmd Politik ähneln ein wenig:
Betonieren und die Linke weiß nicht was die Rechte tut.

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 27.10.2014 12:50

birgt immer wieder Einsparungen auf der anderen Seite - also auch Busstrecken, die nicht frequentiert genug sind und nur wenige wollen.

So gesehen ist jede übermäßige Investition auch eine Gefahr und kontraproduktiv gegenüber dem öffentlichen Verkehrsangebot.

Wenn man bedenkt, welcher Aufwand an Papier tagtäglich erstellt wird - in unseren hochgezüchteten Bürokratiestuben - aber für Lösungen die allgemeine Güligkeit haben ist wohl oft viel zu wenig Platz.

Und die Frage stellt sich auch, warum braucht man, wo man doch Verkehrsplaner im Land hat, die offenbar nicht erkennen, dass man da und dort komplett daneben liegt, immer noch aufwendige private Gutachten, der Zielrichtung schon vorher feststeht?

Die Gutachten rund um die Abwertung des damaligen Seehofareals hat ja doch auch niemand ernst genommen.

Viel besser sind breitangelegte Diskussionen an öffentlichen Plätzen - und da sollen die Experten dann Stellung beziehen...
und die Intelligenz der Bürger sollte auch einfließen

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 27.10.2014 15:14

Weil zu wenig Fahrgäste waren wurde der Citybus in der Stelzhammerstrasse eingestellt - wieviel werden außer den Schülern die Verbindung vom Bahnhof zum Klosterplatz benützen?

http://gmundl.com/ - lesenswert!!!

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Garfield (1.805 Kommentare)
am 28.10.2014 22:03

Dann gibt es eben in nachfossiler Ära E-Mobilität, Wasserstoffantrieb etc! Im 21. Jhd ist alles möglich.

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 27.10.2014 07:23

....dass wir in Gmunden einen funktionierenden Citybus haben und die Strassenbahn nichts anderes als ein Museumsbahn ist, die nur zum Hauptbahnhof verkehrt, mit minimalser Frequenz.
Warum ein Privatbetrieb mit 100 % der Investitionskosten belohnt wird, hat er wohlweislich auch nicht erklärt - das stinkt gewaltig!!

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 27.10.2014 08:47

zwischen Pinsdorf und Gmunden hat die Stadt Gmunden und das Land kein Geld und lässt so die Bevölkerung 1,6 Millionen Umwegkilometer fahren.

Übrigens wurde mit der zweiten danebenliegenden Schließung entlang der ÖBB, nämlich des Hatschekbahnüberganges/Altmünster auch eine Buslinie gekappt.
Behindertengerechtigkeit ist nicht mehr gegeben!

Eine Politik entgegen der Bürgerinteressen, bei der maßlos verschwendet und betoniert wird und die gerade auch von der SPÖ seltsamerweise mitgetragen wird.

Echt STARK tausenden Anwohnern wichtige kurze ORTE Verbindungen ABKAPPEN.

Denn Sie wissen nicht was sie tun - und Sie hören nicht auf die Bevölkerung - Pinsdorf Gemeindezentrum.

Ich werde mich jedenfalls hüten, solche Rindviecher zu wählen, die Millionen an Baugeld sprudeln lassen - aber am falschen Platz sparen - und der Bevölkerung 2 Millionen Umwegkilometer erzeugen -
SPRICH 800 000 Euro pro Jahr zumuten.

Aber für Klomuseum und Straßenbahn greifen sie in den Steuertopf - mit ihren Fingern.

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Zivilcourage (414 Kommentare)
am 27.10.2014 09:38

Habe schon gesagt, dass der Citybus in der Stelzhamerstrasse eingestellt wurde, d.h. also zu Fuss gehen oder Taxi.

Es scheint ein Neidgeführ aufzukommen gegen eine Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren Pionierarbeit geleisstet hat u. wesentlich zum Aufstieg von Gmunden beigetragen hat. Öffentlicher Verkehr, auch die ÖBB, müssen von Steuermitteln gefördert werden, er ist Teil der Infrastruktur u. Teil des Volksvermögens. Er gehört uns allen, ob Sie Gebrauch davon machen oder nicht.

Es sei noch erwähnt, dass zur Bankenrettung in Österreich 19 Milliarden Euro!!! Steuermittel eingesetzt wurden, in Deutschland sogar 250 Milliarden Euro. Warum machen Sie sich als kleines Gmundner Bürgerlein solche Sorgen wegen 30 Millionen? Allein die niedrigen Zinsen kosten dem braven Sparer jährlich Milliarden. Also bringen Sie die Summen in eine Relation.

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Garfield (1.805 Kommentare)
am 28.10.2014 21:59

Pionierarbeit geleistet, da fehlt es schon sehr weit intelligenzmässig, da kommt er an seine Cousine nie heran. Die hält sich auch - obwohl Co-Geschäftsführerin - aus dem Kasperltheater heraus.
Günther Neumann will offenbar auf Steuerzahlers Kosten seine 5 Kinder in Zukunft mit der "Pemperlbahn" versorgt wissen.

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( Kommentare)
am 27.10.2014 07:19

Eine Fotomontade mit dem KH Tor;



Idiotisch ist die Argumentation, dar SEP bekäme öfter Besuch mit der neuen Bim

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kaufnix (394 Kommentare)
am 27.10.2014 08:28

wohnhaft in weyer überleg ich mir dann schon ob ich wirklich mit dem auto ins SEP fahre oder doch nicht die straßenbahn nehme ... vielleicht ist dann auch der eine oder andere extra besuch dabei, anstatt nur zum unimarkt zu gehen.

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Garfield (1.805 Kommentare)
am 28.10.2014 21:54

veröffentlicht. Während "Varena" Zuwachs hatte, weinen Mosers offensichtlich die SEP-Bilanz an.
Kein Wunder, wenn der Charme der Gmundner Käufer vom "SEP" eher vertreibt als anzieht und die Gmundner Hinterwäldler bräuchten noch 87000 andere SEP-User, damit "SEP" überleben kann. Von dem kleinen Dörferl mit der Einwohnerzahl kann kein Shoppingcenter überleben - wird bald Highnoon im "SEP" sein wie im "Uno"-Shopping in Leonding.
"Unimarkt" ist auch nicht dazu angetan, Kunden anzuziehen bei der Qualität. Abramsch Gmunden!

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