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Vom Wald auf den Teller: Wildbret für zu Hause und die Frühschoppen-Küche

Von OÖN, 08. Juni 2023, 23:00 Uhr
Vom Wald auf den Teller: Wildbret für zu Hause und die Frühschoppen-Küche
Josef Rathgeb lädt zum Jägerfrühschoppen in den Schnopfi-Stadel. Bild: Mandlbauer

OBERNEUKIRCHEN/UU. Beim Jägerfrühschoppen in Oberneukirchen können Wildspezialitäten verkostet werden.

Hochwertiges Wildbret aus der Region Urfahr Umgebung – vom Wald auf den Teller, direkt von der Jägerschaft. Das gibt es nicht nur als saisonales Angebot für die Konsumenten, sondern steht auch auf dem Speiseplan des Jäger-Frühschoppens am Sonntag, 11. Juni, ab 10 Uhr im Schnopfi-Stadel in Oberneukirchen.

"Die Menschen achten bei ihrem Ernährungsverhalten mittlerweile sehr genau darauf, woher die Produkte auf ihren Tellern kommen. Regional, aus tiergerechter Haltung stammend und naturnah sollen die Lebensmittel sein. All dies trifft auf Wildbret zu", erklärt Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb. Auch die Entnahme bei der Jagd ist nachhaltig, erfolgt völlig stressfrei und fördert somit hohe Fleischqualität. Die schnelle und hygienische Versorgung ist durch zwei Komponenten, den Jäger selbst und die sogenannte kundige Person, abgesichert und bis ins Jagdrevier rückverfolgbar.

Heimische Wildtiere bewegen sich das ganze Jahr über frei in der Natur und äsen frische Gräser und Kräuter. Aus diesem Grund enthält Wildbret mehr Muskelgewebe, dafür aber weniger Fett und Bindegewebe als das Fleisch von Nutztieren. Im Unterschied zu Rind- und Schweinefleisch ist in den Teilstücken kaum Fett enthalten, weshalb selbst kalorienbewusste Menschen Wild ohne Reue genießen können. Zudem ist Wildbret sehr eiweißreich: Sein Eiweißgehalt von durchschnittlich 23 Prozent liegt höher als bei landwirtschaftlichen Nutztieren wie etwa Geflügel. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Wild ist dabei fast so hoch wie in Lachs, selbst nach dem Kochen.

Regionale Wertschöpfung

In Urfahr-Umgebung kann saisonal Reh, Wildschwein, Hase oder auch Fasan und Ente direkt bei den Jägerschaften vor Ort bezogen werden. Viele bieten neben dem rohen Fleisch auch weitere Produkte an, wie etwa Wildwurst, Wildschinken, Wildsalami, Wildleberpasteten und noch viel mehr. "Heimisches Wildbret ist eine wohlschmeckende und gesunde Visitenkarte im Genussland Oberösterreich. Durch den Kauf leisten Abnehmer auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und unterstützen die Jägerschaft bei ihren vielfältigen Aufgaben für die Natur", sagt Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb.

Jäger-Frühschoppen

Eine gute Möglichkeit, wilde Köstlichkeiten zu verkosten, bietet sich am Sonntag, 11. Juni, ab 10 Uhr beim Jägerfrühschoppen im Schnopfi-Stadel in Oberneukirchen. "Es soll ein Fest für alle Jäger, Nichtjäger, Freunde und Partner der Jagd sein", lädt Rathgeb in "seine" Gemeinde ein. Um 11 Uhr eröffnet die Jagdhornbläsergruppe Grenzland nach dem Bieranstich den Frühschoppen musikalisch. Um 13 Uhr erfolgt der Jungjägerschlag. Um 15 Uhr wird die Jagdtombola verlost. Am Speiseplan stehen Wildgerichte wie etwa Bratwürstel oder Käsekrainer sowie heimisches Wildragout, aber auch Spanferkel und Kistensau.

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