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Mühlviertler Gemeinde hält Volksbefragung zu Windkraft ab

Von nachrichten.at / lebe, 29. März 2024, 09:54 Uhr
Windkraft Bürgerbefragung
Der Rainbacher Bürgermeister Günther Lorenz lädt zur Volksbefragung am 2. Juni ein. Bild: Gemeinde Rainbach

RAINBACH IM MÜHLKREIS. Verbund-Projekt für sieben Windräder am Schiffberg wird einer Bürgerbefragung unterzogen.

Mit einer Volksbefragung sollen die Bewohner von Rainbach im Juni darüber entscheiden, ob im Gemeindegebiet Windkraftanlagen errichtet werden sollen oder nicht. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen.

Wie berichtet, untersucht der Verbund derzeit in den Gemeinden Rainbach und Grünbach die Möglichkeit für Windkraftnutzung. Hierfür wurde Ende Februar ein Dialogprozess gestartet. Zunächst mit einer Information für die Gemeinderäte aus den beiden Gemeinden. Vergangene Woche folgten öffentliche Informationsveranstaltungen für die Gemeindebürger. Dabei seien schon zahlreiche Ideen und Anregungen in das Projekt eingearbeitet worden, sagt Rainbachs Bürgermeister Günther Lorenz. Bereits Anfang März organisierte zudem die FPÖ ebenfalls einen Informationsabend, der sich kritisch mit Windkraft auseinandersetzte.

Noch bis Ende Mai finden nun in zweiwöchigem Abstand Info-Sprechtage mit den Projektanten im Gemeindeamt statt. "Die Grundstimmung zu den Windkraftprojekten ist von guten Gesprächen und großem Interesse begleitet. Die Verbund-Mitarbeiter sind sehr bemüht, alle Fragen gut abzuarbeiten und bestmöglich über alle Fachbereiche zu informieren", berichtet der Bürgermeister.

Im Projektgebiet Schiffberg laufen Planungen für einen Windpark mit bis zu sieben Windrädern. Damit dieses Vorhaben zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht werden kann, ist die Zustimmung des Gemeinderates notwendig. Dieser soll sich in seiner Entscheidung am Ausgang der für 2. Juni – eine Woche vor der EU-Wahl – angesetzten Volksbefragung orientieren.

Der Rainbacher Bürgermeister positioniert sich eindeutig für die Windkraft: "Wir müssen uns ehrlich die Frage stellen, wie der Anstieg des Stromverbrauchs kompensiert werden soll. Wenn wir in Oberösterreich keine größeren Anlagen zur Energiegewinnung zulassen, werden andere dies für uns machen." Ein Blick über die Grenze nach Tschechien reiche, um zu sehen, wie die Alternative aussieht – nämlich Atomkraft: "Die Ausbaupläne auch am naheliegenden Standort Temelin (80 km) werden von uns sehr aufmerksam, aber auch besorgt, verfolgt. Protestschreiben alleine helfen uns da nicht weiter."

Ihm sei durchaus bewusst, dass es bei einer Bürgerbefragung stark auf die Mobilisierung der 2382 Wahlberechtigten ankommen wird, so Lorenz. Er geht von einer hohen Wahlbeteiligung aus. Vom Gemeinderat erwartet sich der Rainbacher Bürgermeister, dass dieser das Ergebnis der Befragung einstimmig übernehmen wird.

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8  Kommentare
8  Kommentare
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Joob (1.350 Kommentare)
am 01.04.2024 21:04

Die FPÖ ist unwählbar, den sie schaut immer nur auf den eigenen Vorteil, egal ob es für den Staat oder die Umwelt gut ist.
Eigentlich müsste die FPÖ ja für die Windkraft sein, den sie selbst dreht dich ja genauso wie gerade der Wind geht!!!

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richie (923 Kommentare)
am 01.04.2024 10:16

Und die FPÖ ist schon wieder kritisch gegenüber der WK.
Die wollen lieber das Gas ihres Freundes Putin - das eh nur zur Hälfte bei uns ankommt, weil's bei den Russen überall leckt ...

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pfenningberg (502 Kommentare)
am 31.03.2024 11:46

Warum sollen die Rainbacher Windrädern zustimmen, wenn die Linzer PV-Anlagen ablehnen? Wir haben ja sowie den Atomstrom aus Tschechien, da brauchen wir unsere schöne Landschaft nicht verschandeln.

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reibungslos (14.455 Kommentare)
am 31.03.2024 13:25

Und die Leitung, über die der Atomstrom nach Österreich kommt, führt durch Niederösterreich. Was will man mehr. Die Idylle des Mühlviertels muss verteidigt werden.

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Joob (1.350 Kommentare)
am 31.03.2024 10:13

Es gibt keine Alternative zu der Windkraft !

Windräder sind ein Zeichen für die Zukunft ! Man sollte den vielen Falschmeldungen der Gegner nicht Glauben schenken ! Mir wollte vor kurzem ein WK-Gegner erklären, dass beim Ölwechsel das Öl einfach abgelassen wird und die Windräder verteilen es ! - Was technisch schon gar nicht möglich ist !

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teja (5.846 Kommentare)
am 30.03.2024 18:42

Klimaschutz ja aber nur bei den anderen.

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nichtschweiger (5.807 Kommentare)
am 30.03.2024 16:18

Wenn man meint immer und überall das "Volk" mitbestimmen zu lassen dann wir das nie etwas mit der Energiewende!

Die Entscheidung wo überall Windkraftwerke gebaut werden sollen muss überregional erfolgen und darf nicht von den Befindlichkeiten und Launen von Dorfbewohnern und sonstigen Anrainern abhängen!

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teslaroadster (9 Kommentare)
am 31.03.2024 07:51

👍

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