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Behörde rät von gebündelter Gas- und Stromleitung im Mühlviertel ab

Von nachrichten.at/apa, 29. Mai 2024, 20:13 Uhr

OBERKAPPEL / VORDERWEISSENBACH. Aus der Koppelung der beiden großen Infrastrukturprojekte im Mühlviertel, der West-Austria-Gasleitung (WAG) und einer 110-kv-Leitung, dürfte nichts werden.

Zumindest habe die fachliche Prüfung ergeben, dass eine Leitungsbündelung "zeitliche Verzögerung bringen" werde, weshalb sie "nicht zu empfehlen" sei, teilte Energielandesrat Markus Achleitner (ÖVP) Mittwochnachmittag mit. Die Entscheidung treffen die planenden und ausführenden Unternehmen.

Betroffene Grundeigentümer und Gemeinden hatten Mitte Mai verlangt, dass parallel zur Gas-Pipeline zwischen Oberkappel und Vorderweißenbach eine derzeit als Freileitung geplante Hochspannungsleitung auch unter die Erde verlegt werde. Achleitner hatte darauf angekündigt, die gemeinsame Trassierung prüfen lassen. Das Ergebnis hat er am Mittwoch dem zuständigen Ausschuss des Landtages vorgelegt.

40 Meter Abstand erforderlich

So sei das Verlegen der Gas- und Strom-Leitungen in einer Künette nicht genehmigungsfähig. Aus Sicherheitsgründen müssten die beiden parallel geführten Projekte rund 40 Meter von einander getrennt laufen, diese Trasse müsste ständig freigehalten werden. Die zeitliche Verzögerung betreffe vor allem die Hochspannungsleitung, die UVP-Einreichung für die Freileitung sei für Juni geplant. Ein Verlegen ins Erdreich als "zweisystemiges Kabel mit Trenntrafos in räumlicher Nähe zur Gasleitung" bedeute für das Projekt zurück zum Start, hieß es in der Aussendung. "Das energiewirtschaftliche Planungsorgan als objektive Behörde" komme daher zur "klaren Beurteilung", die Bündelung nicht zu empfehlen, hob der Landesrat hervor, dass diese Stellungnahme fachlich und nicht politisch getroffen worden sei.

NEOS-Klubobmann Felix Eypeltauer sieht das nicht so. Mit ihrem Vorgehen würden Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Achleitner nur einmal mehr "nichts unversucht lassen, ihren Willen um jeden Preis gegen Bürger- und Umweltinteressen durchzusetzen. "Die technischen Argumente seien "teilweise widersprüchlich und einseitig behandelt" worden, meinte er nach der Ausschusssitzung.

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84  Kommentare
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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 20:26

Nachdem die Bevölkerung einfach dafür ist dieses Stromvorhaben als Erdkabel auszuführen sollte dies in einer Demokratie auch so ausgeführt werden! Auf der 110 - kV Ebene sind Erdkabel technischer Standard. Wo genau und wieviel Meter Abstand dann zu anderer Infrastruktur gewählt wird, dies zu ermitteln ist ja dann Aufgabe des Energieversorgers. Durch die Verhinderung einer solchen Lösung mit hoher Akzeptanz in der Bevölkerung wird die ÖVP noch mehr Wähler verlieren als bisher schon. Wer macht bei denen eigentlich die Strategie?

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betterthantherest (34.830 Kommentare)
am 31.05.2024 09:23

Wer zahlt die horrenden Mehrkosten?

Wer ist "Die Bevölkerung"?

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Kukilein (508 Kommentare)
am 31.05.2024 10:42

Ein Unikum in OÖ/Ö ist, dass man immer zwei Systeme auf ein Gestänge hängen möchte und dann ein System auf unter 50% fahren möchte (im Fall von Wartungen etc.)? Man sollte sich mal ansehen, was die international renommierten Gutachter der Interessensgemeinschaft Landschaftsschutz Mühlviertel berechnet haben: die dort vorschlagene Kabellösung wäre im Gesamtkostenvergleich ungefähr gleich, vielleicht sogar günstiger? Volkswirtschaftliche Kosten durch die Beinträchtigungen entlang der Freileitungstrasse sind hier noch gar nicht berücksichtigt worden. Lieber betterthantherest die E- Wirtschaft ist eine der Gesellschaft zu verpflichtende Versorgungsindustrie. Sie ist so zu beauftragen, dass sie für unsere demokratische Gesellschaft akzeptable Lösungen herstellt. Darüber hinaus drängt sich eine Frage auf: Warum ist der Strompreis Österreich 2023 so irre hoch gewesen? Liegt es am veraltete gelöschten Freileitungsnetz? Warum werden die Gewinne nicht Erdkabel investiert?

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HukoP (636 Kommentare)
am 30.05.2024 17:46

Was haben Sie wo widerlegt?
Sie dürfte in der Statistik Austrua,arbeiten, was Sie alles aufgedeckt haben? Wie haben Sie die Daten gesammelt? Haben Sie Zugang zu den Verbrauchsdaten der Energieversorger??

An welcher Hochspannungkabel Verlegung waren Sie beteiligt? Nur schreiben ohne detaillierte Angaben ist unglaubwürdig.

Wenn die EAG im Ausland investi
ert und duch dadurch an gewinnbringende Unternehmen beteiligt, ist das ja positiv.

Das Sind jedoch ganz andere Beiträge, die nichts mit Investitionen in die aktuelle Infrastruktur zu tun hat.

Wenn Sie ein Basiswissen in BWL oder Finanzwesen haben, sollte Sie den Unterschied zwischen Beteiligungen und Instandhaltung kennen.
Wenn nicht, schreiben Sie nicht über Themen von denen Sie doch nichts verstehen.

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cyrill24 (687 Kommentare)
am 30.05.2024 20:31

HukoP
Du hast wohl die Weisheit mit dem Schöpflöffel gefressen oder wie!
Ich habe ca 700 Meter 110Kv Leitung auf meinem Grund mit 2 ganzen Masten und einen halben Masten
In unserer Schutzgemeinschaft die es seit 1999 gibt sind Gutachter Professoren und Rechtsanwälte die genau hinterfragt haben was Sache ist. In all den Jahren haben wir viel erlebt, da geht der Glaube an den Rechtsstaat verloren.
Und wenn du nicht weist was die EAG im benachbartem Ausland alles zusammengekauft hat dann kannst dich ja informieren, wenn du dazu im stande bist!!

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kirchham (2.317 Kommentare)
am 30.05.2024 17:39

Möchte nochmal sagen das die Leitungen in andren Länder auch nur 5 m voneinander getrennt liegen.

Aber der Pak zwischen Stelzer und Energie Ag wollen es nicht so sehen.

Eben ÖVP

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HukoP (636 Kommentare)
am 30.05.2024 17:34

Ein Hochspannungskabel kann nicht mit Pflug verlegt werden.
Dazu ist ein 20 Meter breiter Graben erforderlich.
Das Gesicht Allee jene Grundbesitz möchte ich sehen, wann sie erleben müssen, welche Grabungen auf ihren Grundstücken erforderlich sind und wie groß die Grundfläche wird, die nur mehr eingeschränkt benutzt werden kann.

Alle träumen von einem Verlegepflug, der keine Spuren hinterlassen würde.
Der erforderliche Abstand zwischen Gas- und Stromkabel ist schon beachtlich, wenn Sie nun davon ausgehen dass ein Feld der Länge nach durch diese Schneise geteilt wird.

spätestens bei Baubeginn werden jene auf die Barrikaden steigen, die groß Grundfläche verlieren werden, da sie nicht mehr uneingeschränkt benutzt werden können.

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 18:01

Das ist absolut nicht richtig was Sie hier schrieben: In Salzburg gibt es die Firma IFK und die bieten Verlegung von Hochspannungskabel an (sogar auf der Homepage wird angegen, dass 110 bis 380 kV) verlegt werden können. Laut dieser Fachfirma geht es sogar bis zur Bodenklasse 6 (leichter Fels).

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RudolfN (146 Kommentare)
am 30.05.2024 21:10

Es gibt im Mühlviertel eine Machbarkeitsstudie von internat. Experten (Prof. Brakelmann und Dr. Pöller). Die haben sehr wohl das analysiert. Es wird zumindest von 50% Pflugstrecke ausgegangen. Auch neben einer in Betrieb befindlichen Gasröhre darf gesprengt werden. Die GasConnect zeigt das in einem Video wie sie das für ihre zweite Röhre machen wird.
Wer sich über das Einpflügen schlau machen will, sehe sich die HP von IFK.at an. Das sind die Profis. Deren tägl. Brot ist das Einpflügen, auch von Hochspannungsleitungen.

Weil da oben in einer Nachricht auch radebrechend schreibt woher die Daten kommen. Die E Control liefert alles zum Netz. Einfach dort schlau machen.

Ach übrigens - die E-Control-Daten sagen auch, dass 2022 die Netzlast um 2% gesunken ist, und 2023 sogar um 5,5%. Auch heuer geht's munter runter. Im Winter war Ö sogar Strom-Exporteur.
Die Netzlast sinkt nicht, weil wir plötzlich so wenig Strom verbrauchen, sondern weil so viele mit PV zum Großteil Eigenversorger sind.

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 21:51

Aha vllt bracht man die 100kV Leitung gar nicht. Also wenn Sie die jetzt nicht eingraben, dann sollte man ganz genau hinsehen im Gnehmigungverfahren: wie sind die Netzdaten, wie sind die Knotenlasten, wie ist die Auslastung der bestehenden Systeme! Überhaupt ist ein Transparenzatlas gefordert: Netzdaten gehören veröffentlicht!

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derkommentator (2.267 Kommentare)
am 01.06.2024 15:29

Wozu bitte braucht man diesen angeblich 20 m breiten Graben?

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RudolfN (146 Kommentare)
am 30.05.2024 15:12

Das Rodungsproblem in Ohlsdorf beschäftigt mittlerweile die Justiz. Das dortige Problem besteht darin, dass 18 ha Wald sinnlos gerodet wurden. Ermittelt wird gegen einen Beamten des Amtes der OÖ. Landesregierung, den Bezirkshauptmann von Gmunden.

LH Stelzer und sein von ihm bestellter LR Achleitner ziehen daraus offenbar keine Schlüsse. Wie sonst würden Sie eine Rodung in unseren noch intakten Wäldern von 44 ha einfach billigend in Kauf nehmen.
Bei einer Infrastrukturbündelung würden lediglich 2,3 ha in Anspruch genommen (weil andere Trasse).

Wenn in der Aussendung Hr. Achleitner schreiben lässt, Gas- und Stromleitung können nicht in einer Künette verlegt werden, was meint er damit? Das glaubt doch wohl wirklich niemand, dass jemand so eine Bauweise planen würde. Der Abstand zwischen den Leitungen muss lt. ÖVGW GB430 Verordnung 5 Meter betragen, in Ausnahmefällen darf es auch weniger sein. Die Vorgaben der GasConnect und der Energie AG verlangen 10 Meter. Auch kein Problem.

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Superheld (13.260 Kommentare)
am 30.05.2024 15:18

"Abstand zwischen den Leitungen"

Ja, zwischen Strom und Strom oder Gas und Gas.
Übers Kreuz muss der Abstand größer sein.

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 20:36

Dann müssten aber viele Leitungen in Linz ausgegraben werden? Hier gibt es Horizontalanstände von nur wenigen Metern (unter 6 Meter, teilweise sogar unter 5 Meter)... Wie erklären Sie das?

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RudolfN (146 Kommentare)
am 30.05.2024 21:12

Österr. Norm - 5 Meter Abstand, bei Kreuzung kann bis zu 0,5 Meter herangegangen werden.

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 15:02

Wenn man einfach nur mal im Rauminformationssystem des Landes nachsieht (Doris), dann kann man bewundern wie in Linz vielfach Gasleitungen und Stromleitungen als Erdkabel (auch auf der 110kV Ebene) ganz knapp parallel nebeneinander verlaufen (sogar unter 5 Metern horizontalem Abstand). Es ist also kein Wunschdenken, technisch ist es möglich Gas und Stromleitungen parallel zu verlegen.

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Libertine (5.570 Kommentare)
am 30.05.2024 14:21

Kann HukoP nur recht geben, der Großteil postet ohne ausreichend technisches Know- how. Manches Wunschdenken hat sich später auch mal als Pferdefuß herausgestellt, kann aber auch anders rum sein.

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HukoP (636 Kommentare)
am 30.05.2024 13:14

Schon interessant, wie sich hier in Forum die Laien und Unwissend zu Spezialisten erklären und den Fachleuten sagen wollen, wie es geht.

Ich nehme an das keiner von den Anwesende je die Verlegung einer Erdleitung für Gas und Hochspannung gesehen hat.

Keiner kennt die erforderlichen Verlegevorschriften, Abständen und Rahmenbedingungen..

Beim Verlegen einer Stromleitung handelt es sich nicht um das Verlegen eines Glasfaserkabel, was viele kennen.
Die breite der Schneise, die man zur Verlegung eines Hochspannungsjavel benötigt ist gewaltig.

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cyrill24 (687 Kommentare)
am 30.05.2024 13:45

Ich schon ich habe selber erlebt was der Bau von so einer Leitung mit sich bringt. All die Lügen wie sich der Strombedarf entwickelt, jedes mal andere Zahlen. Wir haben aufgedeckt was wir konnten wiederlegt all die Lügen und wurden beleidigt ausgelacht, und von unserem Bürgermeister verraten und verkauft. Seit 2 Jahren ist die Leitung in Betrieb und die Entschädigungen die uns zustehen hat man bis heute nicht gezahlt. Es ist eine Schande von Stelzer bis zur EAG was sich da abgespielt hat.
Und jeder soll sich informieren was die EAG im Ausland alles zusammengekauft und gebaut hat, was das alles gekostet hat, und wer es bezahlt hat. Aber zum verkabeln ist kein Geld da, dafür kommt mir bei jedem Sturm ein Grinser aus!!!

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 14:32

Fakt, dass die Verlegung von von 100kV Erdkabeln technischer Standart ist. Unterschiedliche Verlegearten (Pflug oder offene Verlegung) stehen zur Verfügung. In den meisten Ländern kennt man sich damit gut aus (sogar aufh in anderen Bundesländern wie der Steiermark). In Oberösterreich gibt es wirklich wie sie es beschreibem wenige "Experten" in der E- Wirtschaft, abernes gäbe ja Schulungen für diese Mitarbeiter?

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RudolfN (146 Kommentare)
am 30.05.2024 21:13

Die Netz OÖ sagt: 3 m links - 3 m rechts - für ein Doppelsystem dann in der Mitte 2,5 m. Thats it.

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u25 (5.055 Kommentare)
am 30.05.2024 10:13

Österreich 2023 nach Irland die höchsten Strompreise auf der ganzen Welt.

Und das bei dem meisten Strom aus Wasserkraftwerken die großteils abgeschrieben sind.

Eine politisch gewollte Ausplünderung der Bürger

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 12:50

Wenn sie ihre Leitungen wenigstens eingraben würde , dann würd sich wahrscheinlich niemand aufregen. Aber sie hohen volkswirtschaftlichen Kosten von Freileitungen durch die Beanspruchung der Trassenräume...

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HukoP (636 Kommentare)
am 30.05.2024 13:17

Wo habe sie die Nachweise für Ihre Aussage?
Sie müssen natürlich due Preise auf die Kaufkraft der Bürger umlegen..

Nur laut brüllen ohne zu wissen was man brüllt ist nicht schwierig, jedoch unwesentlich

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 13:54

Warum sollte man die Preise auf die Kaufkraft der Bürger umlegen? Werden die Strompreise immer so hoch gemacht wie es die Bürger gerade so verkraften? Warum sind sie dann in der Schweiz nicht höher als bei uns???

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 30.05.2024 09:57

Die einen sagen so, die anderen so.
Die Baufirmen freuts, haben sie doch 2 mal die Arbeit und werden dafür gut entlohnt.

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Utopia (2.823 Kommentare)
am 30.05.2024 09:49

Das kennen wir schon von Corona. Auch die Fachleute kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem wie schwer sie die einzelnen Argumente gewichten. Die Politiker picken sich die für sie genehmste heraus und präsentieren sie der Bevölkerung als die einzig richtige.

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Nili (12 Kommentare)
am 30.05.2024 09:42

Eigenartig - in Salzburg ist es technisch möglich und wird auch so gemacht.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.013 Kommentare)
am 30.05.2024 09:55

Wo in Salzburg? Welche Spannungen?

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Nili (12 Kommentare)
am 30.05.2024 10:06

zwischen Saalfelden und Hochfilzen. Siehe OÖN Artikel vom 15.5.2024

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.013 Kommentare)
am 30.05.2024 12:21

Da steht nirgendwo etwas, dass es sich bei den "Stromleitungen" auch um Hochspannungsleitungen handelt!

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reibungslos (14.720 Kommentare)
am 30.05.2024 13:25

Dabei handelt es sich um eine 30 kV-Leitung. Diese liegen bei uns auch größtenteils unter der Erde und neben anderen Leitungen. Ist aber keine Hochspannung.

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 14:25

Man braucht gar nicht so weit gehen und nach Salzburg blicken. In Linz im Industriegebiet liegen Gas- und Stromleitung in einem Abstand von weniger als 6 Metern und zwar parallel und nicht bei einer Kreuzung....

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Joob (1.412 Kommentare)
am 30.05.2024 15:28

Alles nur eine Frage der Spannung !!
Ich frage alle die hier so "gscheit" schreiben ob sie auch die volle Verantwortung übernehmen würden ???

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 17:55

Hier ist die 100kV Ebene gemeint und nicht die unterste oder Mittelspannungsebene. Gasleitungen liegen parallel zu 100kV Leitungen in Linz (und natürlich in anderen Städten). Wer übernimmt nicht gerne die Verantwortung für sichere, gehärtete Infrastruktur (Erdkabel), mit vergleichsweise langer Nutzdauer (Erdkabel), mit höherer Akzeptanz in der Bevökerung (Erdkabel) und besserer Nutzungsmöglickeit des Trassenraumes (Erdkabel)?

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Papillon_2 (503 Kommentare)
am 30.05.2024 09:23

In allen exzellenten Organisation, die bewusst Korruption vermeiden wollen, ist das Ausschließen von Personen, die bei einer Entscheidung aufgrund von Interessenskonflikten BEFANGEN sein könnten, ein sehr wichtiges Prinzip.

Die EVUs (ENERGIE AG etc.) wollen keine Bodenverlegung von Stromkabeln, sondern die wollen Freileitungen.
LR Achleitner ist Aufsichtsrats-Vorsitzender der ENERGIE AG.
Ich überlasse es den geneigten Lesern, zu beurteilen, ob LR Achleitner in der Causa "ERDKABEL" BEFANGEN sein könnte?

Falls ja, muss er sich selbstverständlich bei der Entscheidung völlig zurückhalten!

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betterthantherest (34.830 Kommentare)
am 30.05.2024 09:45

Pappilon

Let's face it.
Erdkabel im Hochspannungsnetz sind einfach um ein vielfaches teurer.
Bei gleichzeitig kürzerer Lebensdauer.

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Utopia (2.823 Kommentare)
am 30.05.2024 09:51

Kürzere Lebensdauer der Kabel überwiegt offensichtlich gegenüber Lebensqualität der Menschen. Unsere Lebensqualität spielt in der Politik überhaupt keine Rolle mehr.

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sergio_eristoff (1.566 Kommentare)
am 30.05.2024 10:15

Lebensqualität eingeschränkt weil man ein Kabel sieht?
Puh wenn man sich die Lufthängekabel von der A1 ansieht am Land, was normal sind, dürften manche einen psychischen Knacks haben....

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Joob (1.412 Kommentare)
am 30.05.2024 15:30

Wo liegt bei ihnen das Problem, wenn sie Freileitungen oder eventuelle Windräder sehen ??

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taranis (2.033 Kommentare)
am 30.05.2024 15:58

Instandhaltung bei Frltg. ist aber ein vielfaches teurer. Und die Lebensdauer eines Erdkabels liegt bei 40-50 Jahren. Ohne IH Kosten.

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RudolfN (146 Kommentare)
am 30.05.2024 21:19

yes, face it.

Erdkabel: Lebensdauer 80 Jahre+ (in Frankreich) mit guter Borealis Ummantelung. Ein Qualitätsprodukt eines österr. Unternehmens eben.

Freileitung: nach 40 Jahren - tauschen der Leiterseile, streichen der Masten udgl. höherer Leitungsverlust (dafür gibt's ein Leitungsverlustentgelt auf ihrer Rechnung), massive Waldbrandgefahr (heuer 120 ha durch Seilriss in der Steiermark) - darfs noch ein bisserl mehr sein?

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Superheld (13.260 Kommentare)
am 30.05.2024 15:24

Und die Bürger, die (ohne Expertenwissen) etwas fordern, sind nicht befangen?

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 16:51

Nein in einer Demokratie ist der Volkswille das höchste Gut. Oder sehen sie das anders. Was hätte Sie gerne für eine Gesellschaftsform?

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Kukilein (508 Kommentare)
am 30.05.2024 09:10

Laut einem Profilartikel hatten wir 2023 den höchsten Strompreis weltweit? Liegt es an dem veralteten Freileitungsnetz? Wie lange will man an dem veraltetem gelöschten Netz festhalten? Wie ist es zu erklären, dass überall in Europa Strom und Gasleitungen geringem Abstand verlegt werden können? Wie kann es sein, dass zum Beispiel im Linzer Industriegebiet eine Gasleitung in einem horizontalen Abstand von weniger als 6 Metern zu einem 110kV Erdkabel liegt? Tritt Achleitner zurück, wenn sich herausstellt, dass eine Parallelverlegung in weniger als 40 Metern möglich ist?

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Papillon_2 (503 Kommentare)
am 30.05.2024 09:31

Sie haben recht, Österreich hat einen sehr hohen Strompreis.

Der Grund dafür ist einfach:
Der Gewinn ist die Differenz zwischen Preis und Herstellkosten.
Die Strom-Herstellkosten sind in Österreich wegen der vielen abgeschriebenen Donaukraftwerke etc. sehr niedrig.

Wenn man von den Stromkunden sehr hohe Preise verlangt, machen der VERBUND und die EVUs, die alle mehrheitlich dem Bund oder den Ländern gehören, sehr hohe Gewinne.

Mit diesen sehr hohe Gewinnen können die unverschämten hohen Gehälter der abgeschoben Politiker (grossteils von der ÖVP, in Wien von der SPÖ) gezahlt werden, zulasten der österr. Stromkunden.

Das ist der Grund für die sehr hohen Strompreise in Österreich!

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sergio_eristoff (1.566 Kommentare)
am 30.05.2024 10:23

Die Lösung wäre das Modell des Strompreismix umzusteigen statt der Meritorder in Österreich. Damit müsste der Staat auch keine Übergewinnsteuer einheben oder Strompreisbremsen betreiben.

Wird aber nicht passieren solange ÖVP und SPÖ hier ihre Freunde haben und die Grünen die Steigbügelhalter sind. Siehe in Linz mit der Fernwärme, Industriewärme wird nicht genutzt von der LinzAG (SPÖ) stattdessen sollen die Zwangskunden zum Teil die Preise welche durch die Grünen diktiert werden bezahlen. Kaineder hat hier bei der letzten Erhöhung von Transformation zur CO2 Neutralen Wärme geschwafelt darum sehr wichtig der Preis.
Das die Chemie und Voest sehr viel Geld investieren das zu schaffen und die Abwärme immer da bleibt, ist zuviel verlangt an Weitblick und logischen Denken für Grüne.
Da ist die Freundalwirtschaft wichtiger....

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LASimon (11.898 Kommentare)
am 30.05.2024 11:01

Die "merit order" gilt für den Grosshandel mit Strom. Wenn ein EVU ausschliesslich selbst erzeugten Strom an die Endkunden verkauft, ist es frei in der Preisfindung.

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sergio_eristoff (1.566 Kommentare)
am 30.05.2024 13:28

Ist zwar schön, wurde aber durch die EVUs immer als Argument genommen, dass man keine günstigeren Preise anbieten kann.
Verbund war hier ganz vorne dabei.

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Superheld (13.260 Kommentare)
am 30.05.2024 15:28

Gibt es eine EVU, die ausschließlich den eigenen erzeugten Strom ausschließlich an Endkunden liefert?

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