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Wegen Handymast abgesiedelt: Neues Haus, neuer Mast

Von Von Bernhard Leitner, 29. Oktober 2010, 00:04 Uhr
Wegen Handymast abgesiedelt: Jetzt droht auch vor neuem Haus ein Mast
Mehr als 90 Prozent der Pergkirchner haben eine Petition gegen den geplanten Mobilfunksender unterschrieben. Bild: lebe

PERG. Gegen die Errichtung eines Mobilfunk-Senders beim Sportplatz Pergkirchen formiert sich eine Bürgerinitiative. Verärgert sind vor allem jene, die erst vor wenigen Monaten direkt neben dem Standort einen Baugrund erworben haben.

Es sollte der Start in ein neues Leben sein. Sehr sorgfältig hat Maria Scherrer den Bauplatz für ihr neues Eigenheim ausgewählt und vor dem Kauf auch auf Störzonen untersuchen lassen. Dies aus gutem Grund: Derzeit wohnt die Tragweinerin direkt neben einem Mobilfunk-Sender. „Wenn ich beim Küchenfenster hinaus sehe, fällt mein Blick auf den riesigen Masten. Das wollte ich bei meinem neuen Haus keinesfalls haben“, sagt sie.

Die Vorfreude ist verflogen

Im Juli hat Maria Scherrer gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten den Grundstein für ein Fertigteilhaus in Pergkirchen gelegt. Im Dezember ist der Einzug geplant. Doch mittlerweile ist die Vorfreude auf diesen Tag gründlich vergangen. Vor wenigen Tagen erhielten sie die schriftliche Mitteilung, dass in unmittelbarer Nachbarschaft ein 30 Meter hoher Mobilfunksender aufgestellt werden soll. Scherrer fiel aus allen Wolken: „Wir haben so viel in dieses Haus hineingesteckt. Jetzt ist die Lebensqualität mit einem Schlag dahin.“

So wie Maria Scherrer geht es auch den übrigen Familien, die in dem erst heuer erweiterten Siedlungsgebiet ein neues Eigenheim errichten. Sie fühlen sich getäuscht. „Hätte ich beim Kauf des Baugrundes gewusst, dass hier ein Handymast errichtet wird, wäre ich mit meiner Familie nicht nach Pergkirchen gezogen“, sagt Dominic Poscher aus Mauthausen. Sein Haus steht gerade im Rohbau.

Da es rechtlich so gut wie keine Chance gibt, den Bau zu verhindern, machen die Betroffenen mit einer Unterschriftenliste mobil. „Wir waren in den letzten Tagen fast rund um die Uhr unterwegs. Mehr als 90 Prozent der Dorfbewohner wollen die Anlage nicht“, sagt Franz Praher. Gegen den Mast tritt auch Kinderarzt Edwin Schwarzinger auf: „Wir sind nicht justament gegen einen Sender. Aber der Standort direkt neben dem Spielplatz, dem Kindergarten und einer neuen Siedlung ist einfach nicht akzeptabel.“

In Gesprächen mit Telekom und der Stadtgemeinde Perg wollen die Pergkirchner eine Lösung für ihr Anliegen erreichen. Am Dienstag wird es dazu ein persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister Toni Froschauer geben.

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16  Kommentare
16  Kommentare
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( Kommentare)
am 30.10.2010 19:00

wenn euch die masten stören - handy abgeben!
viele glauben, sie sind so wichtig und wollen daher überall erreichbar sein - wer das will braucht sich über handymasten - auch in seiner unmittelbaren umgebung - nicht aufzuregen - tut dies wer, ist er schlicht und einfach dumm!!

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josef123456 (150 Kommentare)
am 30.10.2010 19:15

ja, das ist die typische argumentation eines drogendealers, der zuerst seine klienten von der droge abhängig macht und sie dann zynisch damit konfrontiert, dass sie es doch selber sind, die das zeug wollen.
eine prise weniger gewinngeile wirtschaft zugunsten gesundheitsbewusster innovation hätte es vielleicht möglich gemacht, dass nicht jeder trot.tlbetreiber einen eigenen mast braucht. das ist ja so, wie wenn jedes elektrogerät eine eigene steckdose benötigt. DA fängt der käs zum stinken an.

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( Kommentare)
am 29.10.2010 11:43

die sachlichkeit. es ist weder panikmache noch sorglosigkeit oder gar gedankenlosigkeit das ideale. es gibt immer einen mittelweg - wenn man sich lösungsorientierte gedanken macht.

die meisten argumente sind leider persönliche angriffe auf "intelligenz/blond" "bildung/esotherik" "nationalität/mühlviertler" "religion/sekten" und dienen nicht zu einer sachlichen gesprächsgrundlage.

der grund ist mangendels interesse oder bequemlichkeit sich ernsthaft mit themen zu beschäftigen.
dann wäre es allerdings besser ruhig zu sein zwinkern

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klaus9951 (3.884 Kommentare)
am 29.10.2010 08:53

überschwemmt uns mit Handystrahlung, Granderwasser, heilenden Steinen, Zaubertee und Handauflegen. Die Dummen sterben eben doch nicht aus und dienen wie in der Vergangenheit als Melkkuh für die "Schlauen" zwinkern

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stanley_beamish (1.198 Kommentare)
am 29.10.2010 07:38

in einer alten Stadt, nicht im Mühlviertel, wo innerhalb weniger 100m alle Handynetzbetreiber ihre Masten aufgestellt haben, ich sehe auf 2 dieser Masten von meiner Wohnung aus hin !

Geh bitte reissen Sie doch auch gleich unsere Masten mit ab..........

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 29.10.2010 06:36

sich nicht vorstellen, daß dort eine ganze Siedlung entsteht, oder sie nahm an, daß dort nur Mitglieder einer Sekte wohnen werden, die Telefone strikt ablehnen und daher auch nicht benutzen.

Möglicherweise ist sie aber schlicht und einfach nur aus dem Mühlviertel.

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redlemon (497 Kommentare)
am 29.10.2010 07:40

solche intoleranten leute wie du sollten mal 1 jahr direkt neben solch einem funkmasten wohnen. dann weisst du wovon du sprichst!
lass einfach deine kommentare in zukunft bleiben. du tätest der gesellschaft einen grossen gefallen.
PS: ich kenne Frau Scherrer nicht, bin nicht aus Perg, wohne neben keinem Handymasten, benutze selber 2 Handys und schimpfe auch wenn der Empfang schlecht ist, aber ich finde trotzdem dass die Mobilfunkbetreiber ein BISSCHEN ihr Hirnkastl einschalten sollten wo sie ihre Masten aufstellen

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 29.10.2010 07:54

Und zur Sache: Genau WEIL sie ihr Hirnkastl einschalten, bauen sie die Dinger dort, wo sie gebraucht werden.

Du würdest sie wahrscheinlich in die Pampa stellen.

P.S.: Seltsam, ich SEHE keine Masten, so wie ich auch weder Hundstrümmerl sehe noch Spritzen und Kondome. Kann es sein, daß manche Leute danach SUCHEN!?, um sich aufregen zu können?

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 29.10.2010 07:58

Handymasten "umzingelt". Eigentlich müßte ich unter Kopfweh leiden.

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( Kommentare)
am 29.10.2010 08:06

hast Du keine Antenne dafür. Ich hab darunter gelitten.

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stanley_beamish (1.198 Kommentare)
am 29.10.2010 14:21

an einem ganz anderen problem *gggggg*

;)

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redlemon (497 Kommentare)
am 01.11.2010 08:15

... sinnlos bei euleneuge zurückzuschreiben.

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oblio (24.703 Kommentare)
am 29.10.2010 09:18

lägst du wahrscheinlich richtiger !
denn in dichtem siedlungsgebiet gibts ohnehin
beste versorgung!
es gibt auch schönere anblicke aus dem fenster als masten für was auch immer !
die handymasten gehören auf hügeln um eine rundumversorgung zu gewährleisten.
nur lässt das die bauordnungen NICHT zu !
DAS gehört gändert !
ich hab schon solche masten bei alten scheunen gesichtet, im umland nur natur,
das müsste auch wo anders möglich sein !

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josef123456 (150 Kommentare)
am 30.10.2010 18:58

...dann wären sie wohl einer von den typen, die völlig unbedenklich contergan verschreiben würden, weil ja momentan nix dagegenspricht. um dann nichteinmal blöd zu schauen, wenn die ersten fehlgeburten auftreten. ja, und wer sagt, dass die allzu sorglose technikhörigkeit beim handymasten nicht auch in 20 jahren der vergangenheit angehören werden. werden SIE dann dafür geradestehen, sie nachteule?

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 30.10.2010 20:12

Fernsehsender auch: Auch handys sind nichts anderes als Funkgeräte. Aber natürlich kann man Funkwellen auch "Strahlung" nennen, das klingt gleich viel gefährlicher.

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( Kommentare)
am 29.10.2010 06:10

Jeder möchte gern überall erreichbar sein, ärgert sich über mangelhafte Verbindungen, akzeptiert aber keinen Sendemast. Es gibt eine Alternative: Irgendwo in unerschlossenem Gebiet eine Siedlung ohne Sendemasten gründen. Kein TV, kein Rundfunk, kein Telefon. Alle Annehmlichkeiten, die man dann haben will, nach und nach dazu kaufen (bauen).

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