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Mühlkreisbahn-Debatte soll wieder in Schwung kommen

06. September 2017, 14:43 Uhr
Die Zukunft der Mühlkreisbahn ist weiter ungewiss. Vorerst gibt es nur ein Konzept. (Fellhofer)

Grüne sehen Mühlkreisbahn am politischen Abstellgleis

MÜHLVIERTEL. Immer wieder tauchen periodisch Forderungen auf, den öffentlichen Verkehr auszubauen. Im Mühlviertel führt die Debatte unweigerlich zur Mühlkreisbahn. Nun taucht diese auch in einem Forderungskatalog der Grünen auf, den diese vorsorglich für die noch zu wählende Bundesregierung vorbereitet hat.

„Während die Straße ins westliche Mühlviertel über die Jahrzehnte laufend ausgebaut wurde, wurde die Mühlkreisbahn politisch aufs Abstellgleis geschoben“, kritisieren die Grünen. Tatsächlich gab es Pläne, Plakate und einige Variantenstudien, an die man im Mühlviertel mehr oder weniger glauben konnte. Auf die City-S-Bahn folgte ein Regio-Tram-Konzept in Schmalspur-Ausführung. Eine neuerlich in Auftrag gegebene Vergleichsstudie brachte die Mühlkreisbahn wieder zurück in die Normalspur. Light-Rail-Variante nennt sich dieses ambitionierte Konzept. Diese solle über die neue Eisenbahnbrücke und die zweite Schienenachse in Linz in den Hauptbahnhof eingebunden werden.

„Uns fehlt der Glaube“

„Wir Grüne unterstützen Steinkellner bei seinen Plänen, aber uns fehlt der Glaube und das Vertrauen, dass es diesmal ernst gemeint ist und ein Betrieb der Bahn bis Aigen-Schlägl garantiert werden kann“, sagt Gabriela Moser, Nationalratsabgeordnete der Grünen an die Adresse Günther Steinkellners, der in Oberösterreich politisch für den öffentlichen Verkehr verantwortlich ist.

Man vermisse das notwendige Engagement der Landespolitik, „endlich zu einer Entscheidung über die Zukunft der Mühlkreisbahn zu gelangen“. Man müsse „das jahrzehntelange Nichtstun beenden“.

Im Herbst soll, laut Moser, im Landtag eine Verlängerung der Verkehrsdienstverträge mit den ÖBB beschlossen werden, da diese auslaufen und teilweise schon ausgelaufen sind. Diese Verlängerungen sind aber nur kurzfristig bis zum Jahr 2019. Nun fürchtet man eine Schließung durch die Hintertür. Fehlen konkrete Entscheidungen, könne die Bahn entscheiden, unrentable Nebenbahnen zu schließen.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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jago (57.723 Kommentare)
am 07.09.2017 11:52

Das Land OÖ braucht dringend eine bevorzugte Flächenverkehrsverbindung, die Sternverbindung nach Linz ist eh jahrzehntelang bevorzugt worden.

Als hier die B38 eine neue Brücke erhielt, musste der Verkehr weiträumig umgeleitet werden. Die B38 war es nicht wert, taktisch abgesichert zu werden, denn sie ist ja nur eine Flächenverbundung, sie führt nicht in den Wallfahrtsort nach Linz.

Die Kreisverkehre in Leonfelden und Freistadt nutzen nix wenn die Ortsumfahrungen verbockt sind traurig

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Harald_Buschbacher (7 Kommentare)
am 07.09.2017 11:48

Die zweite Schienenachse durch Linz wäre ein guter Anwendungsfall für folgendes innovatives Konzept einer selektiv niveaufreien Schnellstraßenbahn: http://buschbacher.at/LCRTde.html

Damit könnte man innerstädtisch gegenüber der durchgehenden Tunneltrasse viel Geld sparen, dass dann für Außenäste wie die Mühlkreisbahn zur Verfügung stünde.

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observer (22.275 Kommentare)
am 07.09.2017 08:01

In Wahrheit ist hinten und vorn zu wenig Geld da. Das zeigt sich bei er Mühlkreisbahn genauso, wie bei dem Herumgeeiere bzgl. der (notwendigen) zusätzlichen Strassenbahnachse in Linz. Mit abgemagerten und nichtoptimalen Lösungen ist freilich niemandem gedient. Weder mit einer hinrnrissigen Verkürzung der Mühlkreisbahn, noch mit Nichtuntertunnelung der zusätzlichen Strassenbahnachse im derzeit vorgeehenem Ausmass. Da lässt man es besser gleich wie es ist und macht nur das Allernotwendigste.
Das alles ist den PolitikerInnen durchaus klar, aber das Geld fehlt. Dafür hat man zumindest einen Teil für andere Dinge ausgegeben, die nachhhaltig Verlustbringer sind. Und die Grünen,die fordern imme nur, wo das Geld herkommen soll, das hört man von denen aber nicht - zumindest nicht in der Form von vernünftigen Vorschlägen. Zum Fordern allein freilich bedarf es keiner besonderern intellektuellen Kapazität. Das kann sogar ein Kleinkind.

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Floh1982 (2.374 Kommentare)
am 07.09.2017 07:23

Wo bleibt dazu der Aufschrei der selbsternannten "Pendlervertreter" von der ÖVP? Achja, die sind momentan damit beschäftigt, den sinnlosen Gratisparkplatz mitten in Urfahr zu verteidigen...

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betgziege (827 Kommentare)
am 06.09.2017 22:09

Die Bahn ist einfach zu langsam ,auch sind die Züge unbequem wen man in diesen Sitzen von Aigen Schlögel nach Linz fährt kann mans sich das Kreuz einrichten lassen. ...also beschleunigen und bequeme Züge..

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jago (57.723 Kommentare)
am 07.09.2017 11:40

Die Bahn kann so schnell werden wie sie will - ich vertrage den Fahrplan nicht und die Bahnhöfe.

Wenn mir ein stupider Wiener (österreichische Generalvertretung eines Ami oder sonstwas) ein dringendes Packl geschickt hat, dann ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Bahnhof Haslach lagernd angekommen und ich habe es von weit her abholen (lassen) müssen. "Ja, der ist als Ihr nächster Bahnhof angeführt" - Zentralwiener traurig

Endlich weg mit diesem aristokratischen Ungetüm.

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Einheizer (5.398 Kommentare)
am 06.09.2017 17:30

Das hat doch alles System: Immer zuerst die Straßen und Autobahnen erst dann ( vielleicht ) die Schiene.
Zuerst die Bundestraße nach Aigen, die Bahn wird ausgehungert.
Zuerst die Schnellstraße nach Freistadt - die zweite Schiene nach Summerau gibt es noch immer nicht.
Zuerst den Bosruck - Strassentunnel , die zweite Röhre für die Bahn gibt es noch immer nicht.
Zuerst die Pyhrnautobahn - die Bahnverbindung nach Graz ist eine Zumutung. usw,usw,usw.
Hauptsache die Gaspedaltreter haben ihre Freude.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 06.09.2017 19:57

und
wofür war Haider zuständig?

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( Kommentare)
am 06.09.2017 20:03

Für die Katzerl in Urfahr.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 06.09.2017 21:17

Der Erich ging, oder geht, doch mit Hund (einem schwarzen!)

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Strachelos (7.167 Kommentare)
am 06.09.2017 14:55

hoffentlich passiert eine Verbesserung !

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( Kommentare)
am 06.09.2017 17:37

Verbesserungen passieren nicht, strachelos.
Verbesserungen müssen gewollt, beschlossen, geplant, finanziert und auch umgesetzt werden.
Blöd nur, dass das hierzulande die Politik und -er und -innen tun müss(t)en.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 06.09.2017 21:19

Selbst wenn sie
gewollt, beschlossen, geplant, finanziert und auch umgesetzt werden,
passieren Sie.
Halt anders als Kinder.

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