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EDV-Schmiede greift Vereinen mit Know-how unter die Arme

RIED IN DER RIEDMARK. Vereine sollen für ihre Mitglieder da sein, nicht für die Verwaltung

EDV-Schmiede greift Vereinen mit Know-how unter die Arme

In Blindendorf entsteht eine Software, die Sozialvereinen bei ihren Verwaltungs- und Einsatztätigkeiten hilft. Bild: eThis

Die Arbeit von Sozialvereinen ist etwas, dem der Rieder Unternehmer Gerhard Wagner eine Menge Respekt entgegenbringt: "Hier wird oftmals am Rand unserer Gesellschaft Menschen auf die Beine geholfen, die ins Straucheln geraten sind – aus gesundheitlichen, psychischen oder anderen Gründen."

Nicht zufällig hat sein EDV-Unternehmen eThis mit einem Datenverwaltungsprogramm auf dem Markt Fuß gefasst, das genau auf die Bedürfnisse von Sozial-Organisationen zugeschnitten ist. Pro mente, die therapeutische Familienhilfe at.FAM oder das Kompetenzzentrum für Gesundheit Proges (ehemals PGA) zählen zu Wagners Kundenstamm. Mittlerweile sind elf Mitarbeiter in dem vor zehn Jahren gegründeten Unternehmen – es trägt ebenfalls den Namen eThis – in der Rieder Ortschaft Blindendorf tätig.

"Eine Mitarbeiterin ist auf mich zugekommen mit der Idee, eine Version für kleinere Vereine zu machen, die sich unsere eigentlich ohnehin recht günstige Vollversion nicht leisten können", sagt Gerhard Wagner. Dieser Vorschlag fiel auf fruchtbaren Boden: Gemeinsam mit Horst Küblböck-Lausegger, zuständig für Finanzen bei Proges, gründete Wagner einen Verein. Wer Mitglied wird – der Jahresbeitrag beträgt 100 Euro – kann das Basis-Modell "eThis social" nutzen. "Wir haben uns darauf verständigt, dass Vereine mit maximal fünf Vollzeit-Mitarbeitern hier einsteigen können", sagt Wagner.

Der Grundgedanke hinter dieser Initiative ist einfach: "Kleine Vereine müssen jeden Euro zweimal umdrehen und leisten dabei sehr viel für die Gesellschaft. Sie sollen für ihre Datenverwaltung nicht unnötig Geld ausgeben müssen und dabei trotzdem eine EDV zur Seite haben, die es ihnen ermöglicht, für ihre Mitglieder und Klienten da zu sein – und weniger für Verwaltung und Bürokratie."

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Artikel Bernhard Leitner 17. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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